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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Alaska - Schlittenhunde - Iditarod,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Iditarod (Taschenbuch)
Gary Paulsen - ein Schriftsteller der WildnisGary Paulsen wurde im Jahr 1938 in den USA geboren. Seinen Vater kannte er nur von Fotos, denn er war während des Zweiten Weltkriegs in Europa stationiert. Garys Mutter arbeitete in einer Munitionsfabrik in Chicago. Daher verbrachte er seine frühe Kindheit bei der Großmutter im Norden Minnesotas. Gary war schon sieben Jahre alt, als er den aus dem Krieg heimkehrenden Vater zum ersten Mal sah. Die Familie zog für zweieinhalb Jahre auf die Philippinen. Durch die Alkoholsucht beider Eltern wurde auch Gary Alkoholiker. - Wieder in den USA, fand er eine Anstellung als Elektroniker beim Militär, heiratete und hauste als Trapper mit seiner Frau Ruth und seinem kleinen Sohn Jim in einer Hütte im Norden von Minnesota. Eines Nachts beschloß Gary Paulsen Schriftsteller zu werden, ohne bis dahin irgend etwas veröffentlicht zu haben. Erst nach elf langen Monaten brachte er seine erste Kurzgeschichte heraus. Er trank, schrieb, prügelte sich und lebte in großer Armut. Erst als sein Sohn Jim drei Jahre alt war, gelang es Gary, seine Alkoholabhängigkeit zu überwinden. Seine ersten Bücher blieben völlig unbeachtet, bis er die Geschichte eines Eskimojungen veröffentlichte, der auf eine Schlittenhund-Reise geht: "Dogsong". Mit diesem Buch gewann er erstmals die "Newbery Medal", den renommiertesten Kinderliteraturpreis der Vereinigten Staaten. Von nun an war Gary Paulsen ein berühmter und erfolgreicher Autor. - Später erhielt er noch zweimal die "Newbery-Medaille" (unter anderem für das Buch "Im Winterzimmer"). Gary besaß jahrelang drei Schlittenhundegespanne, mit denen er für Rennen trainierte. In 14 Stunden legte er 80 Meilen am Tag in Eis, Kälte und Einsamkeit zurück. Nach der Rückkehr in den frühen Morgenstunden schrieb er an seinen Abenteuergeschichten. - Als er beinahe 50 Jahre alt war (1987/88), beschloß er, fast alle seine 37 Hunde zu verkaufen, um sich stärker dem Schreiben widmen zu können, mit dem er immer noch nicht zufrieden war. Nur seine Leithündin Cookie behielt er, mit der er das Iditarod erfolgreich bestritt, die jedoch am 10. September 1989 starb. Ihr widmete Gary das Buch "Lied der Wildnis" mit den Worten: "Her soul is on the raven's wing..." ("Ihre Seele befindet sich auf dem Flügel des Raben..."). In diesem dokumentarischen Werk berichtet Paulsen von seinem Leben, seiner Liebe und Bewunderung für die Hunde und dem "Irrsinn" des Iditarod. (Wer sich für Gary Paulsens Biographie näher interessiert, sollte zu diesem Buch greifen!) Gary Paulsens zahlreiche Romane und Abenteuergeschichten spielen in Alaska, Kanada oder im Norden Minnesotas. Alle diese Landschaften kennt der Autor aus eigenem Erleben. Über die Wildnis Amerikas sagte er einmal: "Die Natur ist das größte Geheimnis; wenn du das begriffen hast, hast du auch nichts mehr zu befürchten." - Paulsen kritisiert zwar unsere Zivilisation, erzählt aber zugleich von praktischen Fähigkeiten zum Überleben in der Natur (zum Beispiel vom Feuermachen, vom Fischfang und von der Abwehr der lästigen Moskitos). Der heute 61jährige lebt - wenn er nicht gerade auf Abenteuerreisen ist - auf einem Segelboot vor der kalifornischen Küste. Mit seinen in zwanzig Sprachen übersetzten Romanen und Erzählungen gehört er zu den erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren der Vereinigten Staaten. Seine spannend geschriebenen Bücher sind aber auch von großem Interesse für jeden Erwachsenen. Zu Paulsens schönsten Abenteuergeschichten zählt sein Roman über das härteste Schlittenhunderennen der Welt: das Iditarod. Man hält den Autor für völlig verrückt, als er beschließt, als "Rookie" (Neuling) an diesem Rennen teilzunehmen, aber Paulsen läßt sich dadurch nicht entmutigen. Nach nur wenigen Monaten Training begibt er sich mit seinem Schlittenhundegespann auf die über 1.800 km lange Strecke von Anchorage nach Nome am Beringmeer. Er ist besessen davon, den Kampf gegen die Natur zu gewinnen, gegen Eis und Schnee, extreme Kälte und heftige Stürme, Einsamkeit und Dunkelheit. 17 Tage und 14 Stunden ist Paulsen mit seinen 15 Hunden unterwegs in der menschenleeren Weite Alaskas, muß blutige Rangkämpfe zwischen den Hunden schlichten, entgeht nur mit knapper Not der Schneeblindheit, übersteht eine lebensgefährliche Begegnung mit einer wütenden Elchkuh und kämpft gegen Schlaflosigkeit und gegen die daraus resultierenden Halluzinationen. Allen Prophezeiungen zum Trotz erreicht der "Hobby-Musher" völlig erschöpft und in zerrissener Kleidung das ersehnte Ziel in Nome. - Ohne viel Romantik, aber mit Liebe zu den Hunden, Selbstironie, Humor und großartigen Naturschilderungen im Stil Jack Londons füllt Gary Paulsen sein lesenswertes Buch, das er den vielen freiwilligen Helfern des Iditarod widmete: ein Muß für jeden Schlittenhunde- oder Alaska-Fan! Die "Chicago Tribune" charakterisierte diese wahre Geschichte ohne Romantik folgendermaßen: "Eine überwältigende Reise durch die Wildnis, eine Selbstfindung und Verwandlung." - Gary Paulsen nahm später noch einmal als "Finnisher" am Iditarod teil. Ebenfalls stark autobiographisch gefärbt ist Gary Paulsens einfühlsam geschriebener Roman "Das Camp". Er schildert darin das abenteuerliche Leben eines kleinen Jungen, der 1944 mit seiner allein erziehenden Mutter zunächst in Chicago lebt. Sein Vater ist im Zweiten Weltkrieg in Europa stationiert (wie in Garys eigener Kindheit). Weil die Mutter arbeiten muß, überläßt sie ihren Sohn einer ständig alkoholisierten Babysitterin. - Eines Tages beobachtet der Junge, wie ein Fremder namens "Onkel Casey" mit der Mutter auf der Couch liegt und "komische Geräusche" macht, wofür ihn der Kleine intuitiv zu hassen beginnt. Weil der Junge stört, wird er im Zug zu seiner Großmutter nach Minnesota geschickt. Ein Baucamp, in dem neun Straßenarbeiter leben, wird zu seinem neuen Zuhause. Die bärenstarken Männer bauen eine Straße mitten durch die Wälder Minnesotas in Richtung Kanada. Die Großmutter zieht im mobilen Wagen mit ihnen, kocht und sorgt für sie. Die Großmutter, zu der sich der Junge von Anfang an hingezogen fühlt, nennt ihn zärtlich "Fingerhut", singt ihm abends Lieder aus ihrer norwegischen Heimat vor und erzählt ihm Geschichten von früher. - Die scheinbare Roheit der riesigen Männer verschreckt den Jungen zunächst, der aber durch die Bemühungen der Arbeiter um ihn zunehmend an Zutrauen gewinnt. Tag für Tag darf der Kleine auf der Planierraupe oder in einem der Lastwagen mitfahren, manchmal sogar am Steuer. Bald liebt er den Geruch von Dieselöl, Schweiß und Staub. - Das Glück des Jungen scheint vollkommen zu sein, wäre da nicht die stets größer werdende Sehnsucht nach seiner Mutter, die ihn nicht mehr losläßt... Paulsens Buch "Allein in der Wildnis" handelt von dem dreizehnjährigen Jungen Brian, der mit dem Buschpiloten einer Cessna 406 unterwegs ist zu seinem Vater hoch im Norden Kanadas, bei dem er die Sommerferien verbringen will. Den wegen eines Herzinfarkts des Piloten verursachten Flugzeugabsturz überlebt Brian unverletzt und muß sich nun allein in den kanadischen Wäldern durchschlagen, zumal das Suchflugzeug abdreht, ohne sein Signalfeuer zu bemerken. Dennoch wird Brian nach einigen Abenteuern noch rechtzeitig vor Einbruch des Winters gerettet. - In der Fortsetzung "Brians Winter" erzählt Paulsen auf vielfachen Wunsch seiner Leser die Geschichte Brians weiter, wie es gewesen wäre, wenn seine Rettung ausgeblieben wäre. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
hobbymusher,
Rezension bezieht sich auf: Iditarod (Taschenbuch)
ACHTUNG Pflichtlektüre für Schlittenwuffifans.- hatte das Gefühl mit dabei zu sein. - die Selbstironie des Autors gefällt mir sehr. - grosses Lob,der Teamspirit steht im Vordergrund "Zitat: um diese Hunde zu Verstehen musst Du einer von Ihnen werden" - mit das Beste was ich zu diesem Thema gelesen habe. Resüme: sehr Empfehlenswert !!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Juwel........,
Von Lupo "W.B." (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Iditarod (Taschenbuch)
...ist dieses Buch! Bin selbst begeisterter Hobbymusher und erkenne in diesem Buch vieles wieder was man selbst mit den Hunden erlebt hat. Das Buch bietet von Spannung bis zum herzerfrischenden Lachen alles. Dazu noch brilliant geschrieben. Absolut lesenswert! (Eines der ganz wenigen Bücher die ich innerhalb eines Tages gelesen habe, nein lesen mußte!)
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