Kurzbeschreibung
"Während eines Gewittersturms finden zehn Personen Zuflucht in einem einsamen Motel - und müssen feststellen, dass einer nach dem anderen einem Serienkiller zum Opfer fällt. Als jedoch die Leichen plötzlich verschwinden, entdecken die Verbliebenen, dass ihr Zusammentreffen alles andere als ein Zufall ist."
Movieman.de
"Identität" verquickt das Hitchcocksche Psycho-Phänomen der gespaltenen Persönlichtkeit in stark übersteigerter Weise mit dem Agatha Christie-Motiv der "Zehn Kleine Negerlein"-Erzählung. Hierbei wird die Geschichte mit allen dem Film möglichen Winkelzügen so erzählt, dass Überraschungen von erschreckenden Proportionen auf einen zukommen. Wunderbar überladen, hysterisch spannend: Sehenswert!
Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild noch einen Hauch verbesserungswürdig, der Ton fabelhaft und stimmungsvoll. Die Kommentarspuren von a) dem Autor und b) dem Regisseur zeigen, dass beide sehr ambitioniert an ihrem Projekt arbeiteten."Identität" verquickt das Hitchcocksche Psycho-Phänomen der gespaltene Persönlichtkeit in stark übersteigerter Weise mit dem Agatha Christie-Motiv der "Zehn Kleine Negerlin"-Erzählung. Hierbei wird die Geschichte mit allen dem Film möglichen Winkelzügen so erzählt, dass Überraschungen von erschreckenden Proportionen auf einen zukommen. Wunderbar überladen, hysterisch spannend:sehenswertMO
Bild: Solides Mastering mit einem Hauch zuviel Rauschen. Das Bild bleibt weitestgehend stabil, neigt aber zu minimalen Schärfeverlusten bei Kamerabewegungen (00.18.48, Fahrt zurück). Die Schärfe ist recht detailtief, könnte aber noch einen Tick zulegen, um wirklich griffig zu werden. In den hervorragend ausgeleuchteten Nachtszenen erreicht das Bild trotzdem eine ausgezeichnete Plastizität.
Ton: Der Luxussound liefert ein ansprechendes 5.1-Klangerlebnis, nur die Musik wirkt vereinzelt ein ganz klein wenig gedrückt (00.51.03). Hervorragende Direktionalität, auch in der Stimmabbildung, etwa bei 00.31.50, wo mehrere Personen durcheinanderkreischen. Effektgeladen und mit Durchschlagskraft und atmosphärisch dicht, zumal es permanent regnet und dies klangtechnisch stimmig herüberkommt. Fantastisch. --movieman.de
VideoMarkt
Zehn Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben, landen durch eine Verkettung merkwürdiger Zufälle in einer stürmischen Nacht in demselben heruntergekommenen Motel. Auf den ersten Blick haben sich nichts gemeinsam. Doch dann stellt sich heraus, dass jeder von ihnen ein Geheimnis verbirgt. Ein tödliches Geheimnis. Denn die vermeintlich sichere Herberge entpuppt sich als tödliche Falle. Ein grausamer Countdown setzt ein, bei dem einer nach dem anderen auf brutale Weise zu Tode kommt.
Video.de
Ein klassischer Genre-Film, ein mit Horrorelementen aufgepeppter Schocker, der sich geschickt des Zehn-kleine-Negerlein-Prinzips bedient. Routiniert führt Regisseur James Mangold ("Cop Land") sein hochkarätiges Darstellerensemble, dem unter anderem John Cusack, Ray Liotta und Amanda Peet angehören, durch die verzwickte Handlung, während er geschickt falsche Fährten legt und mit so mancher nervenzerrender Überraschung aufwartet. Ein Psycho-Thriller für starke Nerven.
Blickpunkt:
Einem klassischen Horrorthema verleihen Regisseur James Mangold ('Kate und Leopold') und Drehbuchautor Michael Cooney ('Jack Frost') eine ungewöhnliche neue Identität: Mit einem brillant ausgeführten und vertrackten Spiel mit Charakteren und in bester Hitchcock-Manier komplett und ausschließlich in einer Location, einem einsamen Wüstenmotel, angesiedelt, führen John Cusack, Ray Liotta, Rebecca de Mornay, Amanda Peet, Clea DuVall, Jake Busey und Alfred Molina den Zuschauer ins Ungewisse - bis zu einem überraschenden und doch so verblüffend offensichtlichen Finale. [BR][BR]Im düsteren Bates-Motel-ähnlichen Etablissement in der öden Wüste Nevadas finden in einer stürmischen Nacht zehn augenscheinlich einander völlig fremde Charaktere Zuflucht vor wolkenbruchartigen Regenfällen. Jener Unterschlupf, an den sie scheinbar der Zufall führt, soll jedoch - Agatha Christies 'Ten Little Indians' lassen grüßen - für einen nach dem anderen zur tödlichen Falle werden. [BR]Den Rahmen dieses Mörderspiels steckt der mysteriöse Fall des Serienkillers Malcolm Rivers (Pruitt Taylor Vince), der von seinem Psychiater (Alfred Molina) kurz vor Vollstreckung der Todesstrafe zu einer letzten Anhörung gebracht wird. Mit hartem Schnitt und ohne Umschweife kommt Mangolds Film von hier zur Sache - und an den eigentlichen Ort des Geschehens. In einer spektakulär rasanten und raffinierten Sequenz werden alle weiteren Figuren ins Spiel gebracht: Familienvater George (John C. McGinley), der seine verletzte Frau Alice (Leila Kenzle) mit seinem verstörten Sohn Timmy (Bret Loehr) nach einem Autounfall ins einzige Motel in der Nähe rettet; der ehemalige Cop Ed (John Cusack), der nun als Chauffeur die Schauspieldiva Caroline Suzanne (Rebecca DeMornay) von einem Filmset abholt und dabei versehentlich Alice auf dem Highway anfährt; die Prostituierte Paris (Amanda Peet); das frisch verheiratete junge Pärchen Ginny und Lou (Clea DuVall und William Lee Scott); der toughe Cop Rhodes (Ray Liotta), der mit dem irren Killer Robert Maine (Jake Busey) von einem Gefängnis ins nächste unterwegs ist und schließlich Motelmanager Larry (John Hawkes). [BR]Alle scheinen nichts gemeinsam zu haben, abgesehen von einem persönlichen Geheimnis hinter schwer durchschaubarer Fassade - ihre Anzahl entspricht jedoch verblüffenderweise genau der Zahl der vorhandenen Zimmerschlüssel, die den nun einsetzenden tödlichen Countdown kommentieren: Nachdem der Kopf des ersten Opfers im Inneren einer Waschtrommel entdeckt wird, erhöht sich der Body Count rasend schnell und lässt den Verdacht schnell auf Schwerverbrecher Maine, dann auf Manager Larry fallen - um alle Vermutungen genauso schnell wieder als Irreführung zu entlarven. Die nervösen Überlebenden - mit Paris, Ed und Rhodes in ihrer Mitte - sind gefragt, ob sie tatsächlich der Zufall in dieser Nacht zusammenführte. Und siehe da - die gruselige Erkenntnis über die Herkunft ihrer jeweiligen Identität leitet mit einer cleveren Plotwendung den dritten Akt ein, der zu einem drastischen Finale führt, das geschickt den Bogen zur Rahmenhandlung spannt und diese in logischer Konsequenz und dennoch überraschend brutal vollendet.[BR]Ein gelungen klaustrophobisches Set von Mark Friedberg ('Dem Himmel so fern') und die brillant täuschende Kameraführung von Phedon Papamichael tauchen den intelligent konstruierten und hervorragend gespielten Ensemblethriller in die denkbar düsterste Atmosphäre, in der auf unterhaltsame und spannende Art und Weise mit klassischen Horrormotiven und traditionellen Suspense-Mustern gespielt wird und vor deren Hintergrund James Mangold gleichzeitig einmal mehr sein Gespür für charaktergesteuerte Inszenierungen beweist. cm.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Brillant vertrackter Psycho-Horror-Thriller, in dem zehn Charaktere in einem Motel einem mörderischen Spiel ausgeliefert sind.
Kurzbeschreibung
Während eines wilden Unwetters müssen zehn Reisende in einem merkwürdigen Motel Zuflucht suchen. Bald finden sie heraus, dass sie alles andere als Schutz gefunden haben. Einer nach dem anderen wird ermordet. Der Sturm nimmt zu, die Zahl der Lebenden ab, und es wird klar: Keiner der Reisenden ist durch Zufall hier gelandet. Sondern durch die Anziehungskraft von Mächten jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft - von Mächten, die für jeden Überlebenden ein unvorstellbar erschreckendes Schicksal bereithalten.
Produktbeschreibungen
Zehn Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben, suchen in einer sturmdurchpeitschten Nacht durch eine Verkettung merkwürdigster Zufälle im selben Motel mitten in der Wüste Zuflucht. Auf den ersten Blick haben sie nur eins gemeinsam Jeder von ihnen verbirgt ein Geheimnis. Doch nur kurz währt die geteilte Freude über den gefundenen Schutz im Naturinferno Das Motel entpuppt sich als Falle und für einige von ihnen als Grab. Als ein grausamer Countdown einsetzt, bei dem einer nach dem anderen auf brutalste Weise zu Tode zu kommen droht, macht sich Angst breit ... und mit ihr eine Erkenntnis Wollen sie überleben, müssen sie das große Geheimnis lösen, das sie in dieser Nacht des Sterbens zusammengebracht hat.