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Ideen: Eine Kulturgeschichte von der Entdeckung des Feuers bis zur Moderne: Eine Kulturgeschichte von der Erfindung des Feuers bis zur Moderne
 
 
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Ideen: Eine Kulturgeschichte von der Entdeckung des Feuers bis zur Moderne: Eine Kulturgeschichte von der Erfindung des Feuers bis zur Moderne [Gebundene Ausgabe]

Peter Watson , Yvonne Badal
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1280 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (27. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570006263
  • ISBN-13: 978-3570006269
  • Originaltitel: Ideas
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 16,2 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 461.281 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter Watson
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein hochambitioniertes Vorhaben, das an die berühmten „Enzyklopädie“ der Aufklärer Denis Diderot und Jean le Rond d’Alembert erinnert. Bei aller Informationsdichte liest sich das im ruhigen Plauderton geschriebene, mit Anekdoten angereicherte Buch wunderbar leicht.“ (Aargauer Zeitung )

"Eine Tour d'horizon durch die Kulturen und Jahrtausende, ein unterhaltsamer Leserschmöker und eine wahre Bildungsfundgrube." (Neues Deutschland )

"Man muss schon Engländer, Historiker und gewiefter Journalist sein, um so grosszügig ausgreifen und so unaufdringlich "gebildet" die Wege und Seitensprünge der menschlichen Ideen schildern zu können, ohne je zu langweilen oder besserwisserisch zu sein. Ein echtes Weihnachtsgeschenk, der nachhaltigen Art, das auf dem Nachttischchen einen geistigen Mundvorrat nicht nur fürs Jahr 2007 bereithält." (NZZ )

Kurzbeschreibung

VOM ABENTEUER DES DENKENS, ENTDECKENS UND ERFINDENS. DIE GROßE KULTURGESCHICHTE DER MENSCHHEIT.

Leseschmöker und Denkabenteuer, Fundgrube und Ideen-Kompendium – Peter Watson bietet nach "Das Lächeln der Medusa" erneut Geistesgeschichte zum Anfassen.

Beginnt die Ideengeschichte der Menschheit, als die Frühmenschen erstmals Feuer machen, vor ca. 1,8 Millionen Jahren? Oder schon mit dem ersten Faustkeil vor etwa 2,5 Millionen Jahren? Warum entwickelte sich vor 40 000 Jahren eine komplexe Sprache? Wie kamen das Minus- und das Plus-Zeichen in die Vorstellungswelt, und wie entstand das Bild vom Paradies? Peter Watson lädt ein zu einer Expedition durch die abenteuerliche Welt menschlicher Ideen. Vom ersten Feuer, dem ersten Werkzeug und den ersten Worten über die Geburt der Götter, die ersten Gesetze und die Entwicklung großer Zentren von Wissen und Weisheit bis hin zu den umwälzenden Ideen der Moderne: das Größte und das Kleinste, das Selbst-Bewusstsein des Individuums und die Entdeckung des Unbewussten. Dabei ordnet Watson die riesige Materialfülle nach drei zentralen Ideen, die für ihn die Geschichte der Menschheit prägen: die Seele, mehr als die Idee von einem Gott, Europa, mehr als das Gebiet auf der Landkarte, und das Experiment als Motor aller Entwicklung. Wie schon in seinem erfolgreichen Standardwerk "Das Lächeln der Medusa" über die Ideen des 20. Jahrhunderts gelingt es dem begnadeten Wissensvermittler, den Leser in den Kosmos des Denkens und Erfindens zu locken. Voller Staunen verfolgt man das Auftauchen und Verschwinden von Ideen, Denkern und Kulturen, erkennt ungeahnte Zusammenhänge und sieht schließlich die eigene Welt als Produkt eines gewaltigen Prozesses aus Mut, Erfindungsgeist und Erkenntnislust.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Off
Format:Gebundene Ausgabe
Wer dieses Buch hat, braucht keine Freunde mehr -

Denn er hat genug zu lesen für die nächsten Monate...! Peter Watson nennt sein Buch "Ideen" und im Untertitel ganz bescheiden "Eine Kulturgeschichte von der Entdeckung des Feuers bis zur Moderne". Es ist allerdings eine unglaublich riesige Sammlung an Bildungsgeschichten über das Auftauchen und Verschwinden von Ideen und Kulturen.

Watson fängt nicht gerade klein an. Es geht mit vorsprachlichen Ideen los und endet nach knapp 1300 Seiten beim Elektron, den Elementen und dem trügerischen Ich.

Dazwischen nimmt Watson alles auseinander: die Idee der Städte, des Volkes Israel, die Idee von Jesus, die Ideengeschichte der Zahlen, die Kultur des Pinsels... (ja, Luftholen - es sind alles solche Kracher.)

Die Idee Europas, die Entdeckung der Bildung, die Ursprünge des Liberalismus, die Idee der Fabrik, die Anfänge der Statistik, die Entdeckung des Unbewussten, die Erfindung der Zeit,... undundund. Es ist kaum zu aushalten und ich muss gestehen, dass ich immer noch mittendrin bin.

Watson seziert die Ideen, untersucht die großen Zusammenhänge. Häufig genug ist es eine ganz neue Welt, die sich da eröffnet.

Fazit: viel zu lesen, viel zu lernen und ein großes Buch, das unisono von der NZZ und dem Neuen Deutschland gelobt wird. DAS will was heißen. Wer sich also weitläufig bilden will und die Bildungsgeschichte der Ideen einmal nicht nur oberflächlich kennen lernen, sondern mehr wissen will, der hole sich diese 1300 Seiten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ausgewogene Darstellung 21. Dezember 2007
Von Frank Reibold TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Buch stellt der Autor die Entwicklung der wichtigsten Ideen dar (vom Feuer bis zu Freud). Die Darstellung beginnt mit den Erfindungen der Urmenschen (Feuer, Faustkeil, Religion) und endet bei der "Entdeckung" des Unterbewusstseins durch Freud. Das zwanzigste Jahrhundert wird in einem anderen Buch behandelt.

Einige der Ideen sind:

- Kapitalismus, Liberalismus, Fabriken, Armut / Reichtum, Adel / Bürgertum / Arbeiter
- Marx, Sozialismus, Gewerkschaften
- Religionen und Atheismus
- Entstehung der Geisteswissenschaften (Soziologie, Wirtschaftswissenschaften)
- Nationalismus, Imperialismus
- Verhältnis von Staat und Kirche bzw. Kaiser und Papst
- Darwins Evolutionstheorie und deren Verbindungen zu Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Rassismus
- Philosophie von der Antike (Plato, Aristoteles) über Leibniz, Spinoza und Kant bis zum amerikanischen Pragmatismus (Dewey)
- politische Theorien wie Demokratie und Gewaltenteilung von der Antike über Machiavelli, Locke und Hobbes zur Moderne (vor allem Mill und Marx)
- Entwicklung der Naturwissenschaften (vor allem Kopernikus, Newton und Galilei) und deren Probleme mit der Inquisition

Daraus ergeben sich eine Reihe von Fragen, die im Buch auch beantwortet werden:

- Welche Verbindung besteht zwischen Reformation und Kapitalismus?
- Warum entstand die führende Zivilisation in Europa?
- Weshalb waren China, Indien und Islam früher Europa voraus und warum kehrte sich dieses Verhältnis um?

Das Buch ist auf dem neuesten Stand; so werden z. B. auch schon die Zwergurmenschen auf der Insel Flores (von manchen "Hobbits" genannt) beschrieben. Die Darstellung ist i. d. R. ausgewogen. Nach Ansicht des Autors ist der rote Faden der Ideengeschichte die Suche nach der Seele bzw. dem menschlichen Bewusstsein. Diese Frage habe von den Naturwissenschaften und der Vernunft abgelenkt und zu übernatürlichen Spekulationen geführt; eine allgemein akzeptierte Antwort gibt es bis heute nicht. Deshalb sei die Philosophie des rationalen Aristoteles insgesamt hilfreicher gewesen als die des idealistischen Plato.

Natürlich wird jeder etwas finden, was seiner Meinung nach besser oder zusätzlich hätte beschrieben werden können. Mir kam z. B. die Darstellung der Wirtschaftswissenschaften etwas zu kurz. Wenn man die Evolution der Wirtschaftswissenschaften von Smith über Ricardo zu Marx beschreibt, hätte man auch die größte Revolution der Wirtschaftswissenschaften erwähnen sollen (nämlich die "subjektive Wertlehre" von Menger, Walras, Jevons um 1870; durch diese wird u. a. Marx' Lohntheorie widerlegt). Die von Menger gegründete "österreichische Schule" stellt die Folgen der Industriellen Revolution nicht so negativ dar wie der Autor: Es stimmt demnach zwar, dass durch die Industrialisierung viele Arme in die Fabriken der Städte strömten, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten; auf dem Land ging es ihnen aber zuvor noch schlechter (wenn sie dort nicht ohnehin verhungerten). Viele Missstände lassen sich auf die Napoleonischen Kriege und staatliche Eingriffe in die Marktwirtschaft (z. B. Steuern auf Fenster, sodass fensterlose Häuser gebaut wurden) zurück führen. Das kann man in "Capitalism and the Historians" von Hayek nachlesen.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der seinen Horizont erweitern möchte. Man lernt auf jeder Seite etwas Neues. (Hinweis: Ich habe die englischsprachige Originalfassung des Buches gelesen.)
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gigantisches Werk 13. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ein Konzentrat der menschlichen Kulturgeschichte, der Geschichte der Ideen. Auf jeder Seite wird eine Fülle von Informationen geliefert, dass das Leserhirn fast überlastet ist. Es wird nicht reichen, dieses Buch nur einmal durchzulesen, sondern man wird es immer wieder gerne zur Hand nehmen, um Entwicklungen und Strömungen besser zu verstehen. Trotz aller Abzweigungen und Nebenwege gelingt es dem Autor in der komplexen Materie einen roten Faden beizubehalten und dem Leser die Entwicklung der menschlichen Ideen nahe zu bringen. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die Interesse an Geschichte haben.
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