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Ideen. Das Buch Le Grand.
 
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Ideen. Das Buch Le Grand. [Taschenbuch]

Heinrich Heine
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Verlag: Reclam, Ditzingen, (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150026237
  • ISBN-13: 978-3150026236
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 9,6 x 0,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 556.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Von M. Thomas TOP 1000 REZENSENT
Im Buch Le Grand vertraut Heinrich Heine einer Dame, die er mit Madame anredet, intime Geheimnisse seines Lebens an. Heine spricht von seinem Geburtsort Düsseldorf: "Ja, Madame, dort bin ich geboren". Während seiner Kindheit und Jugend wird die Stadt von der Französischen Revolutionsarmee besetzt. Ein französischer Tambour, Monsieur Le Grand, wird im Hause der Heines einquartiert. Da er nur wenige Worte deutsch spricht, verständigt er sich mittels seiner Trommel: "... wenn ich nicht wusste, was das Wort ,liberté' bedeute, so trommelte er den Marseiller Marsch - und ich verstand ihn ... Er wollte mir mal das Wort ,l'Allemagne' erklären, und er trommelte jene allzu einfache Urmelodie, die man oft an Jahrmärkten bei tanzenden Hunden hörte, nämlich Dum - Dum - Dum ich ärgerte mich, aber ich verstand ihn doch."

Heine plaudert über seine Schulzeit. Mit einem Schmunzeln erklärt er, dass ihm die Geographie schwer fiel: "Damals hatten nämlich die Franzosen alle Grenzen verrückt". Schnell hingegen merkte er sich die Gesichter von Nashörnern, Affen und anderem Getier: "Weil mir solche Bilder im Gedächtnisse blieben, geschah es in der Folge sehr oft, dass mir manche Menschen beim ersten Anblick gleich wie alte Bekannte vorkamen." Die griechische Mythologie ist Heine sympathischer als die "neurömische Dreigötterei" und das j"üdische Eingötzentum", weil die griechischen Götter "so lustig nackt die Welt regierten ... Das Leben ist gar zu spaßhaft süß, und die Welt ist so lieblich verworren, sie ist der Traum eines weinberauschtes Gottes".

Auch seinen geheimen Wunsch, berühmt zu werden, vertraut er der Unbekannten an: "... ach Gott! Madame, wenn ich ein berühmter Schriftsteller werde ..." . An Stoff mangelt es dem Dichter nicht, "solange mein Herz voll von Liebe und der Kopf meiner Nebenmenschen voll Narrheit ist ... Die Leute sind meine Blumen. Ich beschreibe sie einst in einem schönen Buche, für dessen Honorar ich mir einen Garten kaufe."

Am Ende des Buches gesteht Heine, dass er mit dem Werk seine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen verarbeitet.
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