Kurzbeschreibung
"Der architektonische Rationalismus geht von der Annahme aus, dass Architektur auf zeitlosen Regeln und Gesetzen gründet. Dieser in der Disziplin der Architektur selbst verankerte Kanon transhistorischer Verbindlichkeiten gilt der Rückbesinnung als diejenige letzte Instanz, die aus der ästhetischen Krise der modernen Architektur und ihrer Stadt-Vergessenheit herausführt. Das historisch offene Projekt rationalistischer Architektur sieht sich gegenwärtig, im globalen Zeitalter, erweiterten Fragen und neuer Sorge um die Stadt gegenüber."
Die dreibändige Edition, die in der Nachfolge des Kölner Kongresses "Die Idee der Stadt. Konzepte einer rationalistischen Architektur" vom September 2008 erscheint, konfrontiert die Idee des Rationalismus in der Architektur mit den großen zeitgenössischen Fragen, die sich an den Entwurf und das Bauen in der Gegenwart richten. Architekten, Architekturtheoretiker, -historiker und -kritiker stellen in ihren Beiträgen überkommene und erneuernde Theorien, Konzeptionen und Ideen einer Architektur der Stadt vor.
Über den Autor
Uwe Schröder, geb. 1964 in Bonn, von 1986-1992 Architekturstudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Aufbaustudium an der Kunstakademie Düsseldorf von 1992-1995, Meisterschüler; seit 1993 eigenes Büro in Bonn; von 2000-04 Lehraufträge in Bochum und Köln, 2004-08 Professur für Entwerfen und Architekturtheorie an der Fachhochschule Köln, seit 2008 Professor am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung der RWTH Aachen; Uwe Schröder erhielt für seine Bauten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Kritikerpreis 2004 und das Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo 2006; Veröffentlichungen zur Theorie des architektonischen Raumes.