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Mit dem „ICO & Shadow of the Colossus Classics HD“-Doppelpack sind ab sofort zwei wahre Meisterwerke der Videospielkunst für PlayStation 2 nun digital überarbeitet in 1080p-High Definition auf einer Bluray-Disc für PlayStation 3 erhältlich. Neben Trophäen-Unterstützung sind beide Abenteuer auch in stereoskopischem 3D spielbar, unterstützt durch 7.1 Surround-Sound.
In dem mehrfach ausgezeichneten „ICO“ schlüpft der Spieler in die Rolle eines mutigen Jungen, der sich aufmacht, um eine Prinzessin zu retten, während in „Shadow of the Colossus“ Wesen aus der Mythologie bekämpft werden müssen. Dabei ist der Spieler auf der Suche nach der Wahrheit über die alte Sage von einer Macht, die in einem fremden Land verborgen liegt.
Das Abenteuerspiel gehört zu den meist gelobten Titeln für PlayStation 2. ICO ist bekannt für seine durchdachte und mitreißende Handlung und wird von vielen als das beste Spiel aller Zeiten bezeichnet. Dank der unglaublichen Atmosphäre und Spieltiefe macht sich auch ICO daran, die Wahrnehmung zu erweitern und die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit zu vereinen. Wunderschön, ungewöhnlich und fesselnd wird auch ICO präsentiert – nicht von ungefähr setzte das 2002 in Deutschland erschienene Game einen neuen Standard in Bezug auf mystische Actionabenteuer.
Bereichert durch eine atmosphärische Geschichte, schlüpft der Spieler in die Rolle eines einsamen Reiters, dessen Schicksal mit dem eines leblosen jungen Mädchens verknüpft ist. Nur in einem riesigen, weit entfernten Tempel scheint es noch Hoffnung zu geben. Einer göttlichen Stimme folgend, macht sich der Spieler auf eine gefährliche Reise, um gewaltige Kolosse zu suchen und zu jagen, die in dieser seltsamen Welt umherstreifen. Denn wer die riesigen Wächter zu Fall bringt, auf den wartet eine Kraft, mit der man Tote wieder zum Leben erwecken kann – die letzte Hoffnung für das mysteriöse Mädchen.
Tauche ein in zwei innovative und bahnbrechende Abenteuer, die alles bieten, von Kampf über Strategie und aufregenden Entdeckungen bis hin zu Rätseln. In ICO schlüpfst du in die Rolle von ICO, einem Jungen mit seltsamen Hörnern auf dem Kopf. Er wird von den Bewohnern seines heimischen Dorfes im Innern eines geheimnisvollen Schlosses gefangen gehalten.
Bei deiner Flucht begegnest du einem Mädchen, das auf den Namen Yorda hört und eine seltsame, unbekannte Sprache spricht. Nachdem du sie aus ihrem Stahlkäfig befreit hast, ist es deine Aufgabe, sie an der Hand zu nehmen und durch eine Welt voller Gefahren und merkwürdiger Kreaturen zu führen.
In Shadow of the Colossus schlüpfst du in die Rolle von Wander, einem jungen Mann, der auf seinem Pferd Agro ein verbotenes und gleichzeitig faszinierend schönes Land durchquert, in dem er 16 gigantische Kreaturen, die sogenannten Colossi, besiegen muss. Wenn es dir gelingt, alle 16 Wesen aus dem Verkehr zu ziehen, erweckst du ein Mädchen namens Mono zum Leben, deren Seele in dieser unheimlichen Welt gefangen ist.
Während sowohl ICO als auch Shadow of the Colossus für PlayStation 2 von Team ICO entwickelt wurden, zeichnete für das High-Definition-Remastering dieser Ausgabe Bluepoint Games verantwortlich. Bluepoint Games ist es auch zu verdanken, dass die ersten beiden Kratos-Abenteuer God of War und God of War II für PlayStation 3 in High Definition im Rahmen der God of War Collection veröffentlicht wurden.
ICO & Shadow of the Colossus Classics HD steht außerdem in atemberaubendem Stereoscopic 3D zur Verfügung. Hier kannst du die beiden faszinierenden Welten von Team ICO auf vollkommen neue Art und Weise erleben. Du benötigst lediglich einen vollständig kompatiblen 3D-Fernseher sowie eine 3D-kompatible Brille.
Sammelst du Trophäen? Dann wirst du dich über die riesige Anzahl an PlayStation Network-Trophäen sicher sehr freuen, die du in diesen beiden Spielen erbeuten kannst. Du musst nur loslegen, und schon kann das Sammeln beginnen.
In ICO für PlayStation 3 schlüpfst du in die Rolle von ICO und bahnst dir gemeinsam mit Yorda den Weg durch ein riesiges Schloss. ICO kann laufen, springen, klettern und Waffen wie ein Stück Holz oder ein Schwert einsetzen, um die einzelnen Bereiche zu durchqueren oder Gegner auszuschalten.
Da Yorda aber nicht sehr weit springt und nur eine begrenzte Anzahl an Umgebungsobjekten erklimmt, liegt es an dir, ihr dabei zu helfen, diese Hindernisse zu überwinden. Du hast du Möglichkeit, sie an die Hand zu nehmen und zu führen, ihr zu sagen, dass sie dir folgen soll, oder sie zu bitten, an einem bestimmten Ort zu verharren, bis du eines der vielen Puzzles in diesem Spiel gelöst hast. Du solltest sie allerdings immer zumindest im Auge behalten. Sollte Yorda in die Hände der Schattenwesen fallen, ist das Game zu Ende.
In Shadow of the Colossus erlebst du ein vollkommen anderes Abenteuer. Sobald du das verbotene Land betreten hast, gilt es, dein Schwert in sonnigen Bereichen so einzusetzen, dass es dir den Weg zu den einzelnen Colossi weist. Für die Reisen zu diesen atemberaubenden Kreaturen solltest du dir genügend Zeit nehmen, denn sie gehen mit vielen Umwegen und Erkundungsarbeit einher.
Hast du einen Colossus gefunden, musst du zunächst einmal seinen Schwachpunkt in Erfahrung bringen, bevor du ihn angreifen kannst. Kleiner Tipp: Jeder einzelne der Colossi haust an einem einzigartigen Ort und kann nur besiegt werden, wenn du dir die Eigenschaften der Umgebung zunutze machst. Wenn du den Schwachpunkt ausfindig gemacht hast, gilt es, schnell zu handeln und nach einem glühenden Symbol auf seinem Körper Ausschau zu halten. Hier musst du ansetzen, um die Kreatur zu zerstören.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein zweischneidiges Schwert,
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Lange hat man es erwartet, endlich hat man es bekommen: Eine Umsetzung von ICO und Shadow of the Colossus auf der PlayStation 3.Beide Spiele zählen unter 'Kennern' zu den wahren Perlen der Videospielgeschichte - 'Der Beweis, das auch Videospiele Kunst sein können.' Doch stimmt das wirklich? Sind diese beiden Spiele wirklich so verdammt gut, dass jeder sie kennen und lieben muss? Was ist mit der jüngeren Generation (zu der ich auch gehöre), die, im schlechtesten Fall noch nie etwas von diesen Spielen gehört hat? Ob sich hier eine gute Gelegenheit bietet, oder man Shadow of the Colossus und ICO geflissentlich ignorieren kann, das werde ich nun versuchen, mit meinen eigenen Worten zu erläutern. xX ICO: Allgemein: ICO war erstmals für die PSOne gedacht, wurde später allerdings doch auf der PS2 veröffentlicht. Der kommerzielle Erfolg blieb aus - Was nicht zuletzt an dem entsetzlichsten Cover der Videospielgeschichte liegt. Man kann ICO ganz klar als ein besonderes Spiel ansehen. Wie wenige Spiele setzt es mehr auf Emotionen, als auf die Geschichte. Alles fühlt sich ein bisschen an, wie ein merkwürdiger Traum eines Kindes, in dem man völlig allein auf sich selbst gestellt ist - Und kurz bevor man beginnt, zu begreifen, wacht man auf und fühlt eine gewisse Trauer in seinem Inneren. Geschichte: Die Geschichte von ICO ist schnell erzählt - Es geht um einen Jungen, der in eine Burg gesperrt wird. Dort trifft er ein Mädchen, Yorda, welche von Schattenkreaturen verfolgt wird, und gemeinsam mit ihr macht er sich auf der Suche nach einem Ausgang aus dem riesigen Schloss. Das ist die Ausgangssituation und deutlich mehr erfährt man für den Großteil des Spieles auch nicht. Wer auf epische Rollenspiele steht, die einen mit überragenden Cutscence und langen Gesprächen versorgen, wird hier schnell enttäuscht - ICO ist ein sehr stilles Spiel. Da man die Sprache seiner Gefährtin beim ersten Durchspielen nicht verstehen kann und sich so nur durch Taten Ausdruck verschaffen kann, kann schnell eine bedrückende Stimmung aufkommen. Musik: Die musikalische Untermalung ist minimal eingesetzt - Größtenteils hört man nur natürliche Hintergrundgeräusche und das gelegentliche Rufen der Hauptcharaktere. Wenn Musik spielt, ist sie leise und unaufdringlich - Kaum mit Einsatz von Instrumenten, doch immer sehr atmosphärisch und stimmig eingesetzt. Die Musik dient hier ganz klar zur Intensivierung von besonderen Momenten, etwa, wenn Yorda angegriffen wird. Wenige Stücke transportieren wirklich positive Gefühlsregungen (zum Beispiel die Speichermusik), eher unterstreicht die Musik die Einsamkeit und das bedrückte Gefühl. Im Playstation-Menü hört man schon das sehr schöne Titellied 'You were there', welches erst gegen Ende im wirklichen Spiel auftaucht. Dieser Track ist definitiv der Höhepunkt des gesamten Soundtracks. Grafik: Die PS3-Version sieht ein bisschen schöner aus als die der PS2, auch wenn es noch immer (und Gott sei Dank) kein Battlefield ist. Die meist ziemlich feststehende Kamera lässt kaum Raum für wirkliche Erkundungen der Umgebung ' Was man allerdings bei den wenigen freien Leveln außen zu sehen bekommt, liegt meist hinter einer Nebelschicht. Generell wirkt aber auch die Grafik passend - Sie nervt nicht, ist aber auch kein besonderes Highlight. Für ein Remake hätte man sich eventuell mehr anstrengen können. Das Charakterdesign ist allerdings formidabel. Das Händehalten während dem Laufen ist schön anzusehen, und auch wenn man Yorda einmal loslässt und sie für sich ein paar Schritte geht, um Vögel zu beobachten oder einem kleine Hinweise zu geben, wirkt einfach angebracht. Gameplay: Man beginnt das Spiel und wird ins kalte Wasser geworfen. Es gibt kein Tutorial, es gibt keine Tastenbelegungserklärungen. Man ist allein und dieses Gefühl soll man dadurch auch bekommen. Man muss erst ausprobieren, ob man Dinge tragen kann, wie man Yorda hochhelfen oder an einer Kette schwingen kann. Das Spiel nimmt einen hierbei nicht an der Hand - Vielmehr muss man selbst an die Hand nehmen. Die R1-Taste hat bei ICO (und auch bei Shadow of the Colossus) eine besondere Bedeutung. Mit ihr hält man Yorda bei der Hand und führt sie durch die Levels - Allerdings hat sie das Problem, dass sie nicht dazu fähig ist, zu klettern, was zu dem eigentlichen Spielmechanismus führt: Rätseln. Diese sind in typischer Tomb Raider-Manier aufgebaut - Ein bisschen klettern, ein bisschen Kisten schieben und ab und an mal ein paar Gegner verdreschen. Spielt sich gut und flüssig. Keines der Rätsel ist wirklich schwierig, nur eine Sprungpassage bei einem Wasserrad sorgt allgemein schlechte Stimmung, weil es etwas knifflig ist, von ihm aus auf eine höhere Plattform zu springen. Die Kamera ist relativ fest - Man kann sie nicht um 360° drehen, hat also größtenteils eine Art Draufsicht. Ein Kritikpunkt für viele ' Ich hatte damit jedoch keinerlei Probleme. Die wenigen Kampfpassagen sind simples Button-Mashing. Es gibt keine Kombo-Angriffe, keine Ausweichmanöver, keinen alles vernichtenden Abschlussangriff. Warum auch? Man spielt nur einen kleinen Jungen, der sich nicht so Recht zu wehren weiß. Man möchte Kämpfen entgehen ' Und das stellt einen vor die wahre Herausforderung. Sobald man Yorda zulange alleine lässt, wird sie angegriffen, was einen dazu veranlasst, sie nie aus den Augen zu lassen, vor Allem, da man durch das Händehalten und Mitsichziehen nach einer Weile eine Bindung zu dem Mädchen aufbaut. Sie alleine lassen ist etwas, das man für die Rätsel jedoch zwangsläufig tun muss, was einen immer mit einer gewissen Anspannung und der Frage zurücklässt, wie viel Zeit man noch hat, um das Rätsel zu lösen, bevor man zurückhechten und sie retten muss. Optionales gibt es nichts - Nur ein Schwert, was einen bei Kämpfen einen leichten Vorteil einbringt. Ansonsten ist das Spiel absolut linear und, je nach Spielweise und nach Erforschung jeglicher Ecken der Karten, in etwa 4 bis 8 Stunden durchzuspielen. (Eine der Playstation-Trophäen verlangt sogar, das Spiel innerhalb von zwei Stunden durchzudaddeln - Es ist also tatsächlich eher ein äußerst kurzes Vergnügen) Wiederspielwert erlangt es durch die Gespräche, die man nun endlich lesen kann und das leicht veränderte Ende beim zweiten Durchlauf. Fazit: Ein sehr atmosphärisches, gleichzeitig aber auch beklemmendes Spiel. ICO ist nichts, was man zur Beruhigung nach einem langen Arbeitstag mal für eine halbe Stunde spielt - ICO ist etwas, das erlebt werden möchte. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn Leute damit Probleme haben und nicht nachvollziehen können, was dieses Erlebnis ausmacht. Wer sich darauf einlässt, bekommt ein stilles Kunstwerk, das es nicht nötig hat, seine gesamte Geschichte explizit zu erklären - Genauso, wie es auch der Nachfolger handhabt. xX SHADOW OF THE COLOSSUS: Allgemein: Das zweite Spiel von Team ICO unter Fumito Ueda dürfte für ICO-Fans vertraute Grundstimmungen haben - Und die Hasser weiterhin kalt lassen. Die Story und das Setting sind meilenweit von ICO entfernt - Nicht aber die Atmosphäre. Geschichte: Ein namenloser Held (der von vielen als Wander bezeichnet wird, was schlichtweg vom englischen 'Wanderer', dem Reisenden, kommt) reitet mit seinem getreuen Pferd Agro (nein, nicht Argo) und einem toten Mädchen in das verbotene Land, um diese wiederzubeleben. Dort schließt er einen Packt mit den Dormin - Er soll die sechzehn Kolosse töten, die durch dieses Land streifen, dann würde sein Wunsch erfüllt. Wie auch schon der Vorgänger setzt Shadow of the Colossus nicht auf Cutscence oder Gespräche ' Auch wenn es davon um einige mehr gibt, als in ICO. Man bekommt nur wenige Brocken der Geschichte - Anfangs, und gegen Ende in zwei Intervallen. Viel mehr ist aber auch nicht nötig. Shadow of the Colossus erfreut sich einer sehr regen Fangemeinde, die einige sehr interessante Konzepte und Erklärungen für die Geschichte ausgearbeitet haben ' Am Einfachsten ist es aber wohl einfach zu sagen, dass dies eine Geschichte ist, bei der man gelegentlich selbst überlegen muss, sein wirkliches Ende und die Hintergründe selbst finden muss. Man wird nicht, wie zum Beispiel bei einem Final Fantasy, an die Hand genommen und durch die Welt geführt - Man muss für sich selbst entdecken, was es zu erfahren gibt. Musik: Absolut überwältigend. Es gibt kein großes Titellied wie bei ICO - Dafür ist hier jeder Track absolut perfekt, passend und... einfach episch. Wie auch schon im Vorgänger ist das Spiel in seiner Welt eher still - Und nur wenn man einem Koloss gegenübersteht hört man die ersten Klänge, bis es einer absolut bahnbrechenden Kampfmusik weicht, die man zu hören bekommt, wenn man auf den Koloss steigt. Zuletzt bleibt noch die phänomenale Musik bei dem Tod eines Kolosses zu erwähnen - Die die vorherrschenden Gefühle dieses Spiels - Das Mitleid und das Schuldbewusstsein - Ganz vortrefflich in den Vordergrund rückt. Grafik: Auch hier war Sony wieder etwas knauserig mit den Verbesserungen. Die Nebeleffekte sind nicht mehr so schlimm wie bei der PlayStation 2-Version (und es läuft herrlich flüssig, anders als damals), und einige Texturen wurden überarbeitet, doch es wirkt nicht... Lesen Sie weiter... › Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hier darf man Träumen.,
Von Hardy Balke "Gamefreak" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Diese beiden PS2 Games sind etwas einzigartiges.Mir fällt aktuell kein Spiel in der jüngsten Zeit ein,das so eine packende Story bietet. Der Spieler wird hier alleine gefordert,blinkende Gegenstände oder ein Fixpunkt wo man hin soll Fehlanzeige. Wer ICO noch nicht kennt der rennt an den ersten Speicherpunkt vorbei ohne ihn zu bemerken.Ja eine helle Bank sieht nicht danach aus. Doch gerade das unzeitgemäße Spiel Gefühl ist etwas was ich spitze finde. Ich brauche keine Hilfen an allen Ecken und Kanten. Allein dadurch das ich Yorda in ICO an die Hand nehmen muss bindet mich viel stärker an den Character als bei vielen anderen Spielen. ICO ist ein sehr ruhiges aber einmaliges Spiel,hier darf man keine Action Orgie erwarten. Colossus ist dank seiner gewaltigen Kämpfe gegen die 16 Giganten viel dynamischer. Diese Kämpfe wurden oft kopiert in der letzten Zeit. So bedienen sich GOW3 und Castlevania LOS dieser. Kommen jedoch beide an diese fantastischen Colossus Auseinandersetzungen nicht heran. Wenn man zum ersten mal einen solchen Giganten erblickt nur mit einem kleinen Schwert und Bogen ausgerüstet denkt man. Ja toll was soll ich denn gegen den machen? Gerade das heraus zu finden ist eine Sache die Colossus hervorhebt.Das dann auch noch die Riesen eigentlich nicht böse sind gibt einem bei jedem besiegten Gegner ein ungutes Gefühl. Welches Spiel erreicht so etwas. Nun zu der Umsetzung,man merkt das sie dieses Handwerk verstehen. Die ICO Collection reiht sich nahtlos ein,ebenso wie Sly Cooper oder GOW 1+2 ist diese superb umgesetzt. Bedenkt man das Alter dieser beiden Spiele so ist es mehr als erfreulich das die Portierung auf der PS3 so klasse ist. Ein gestochen scharfes Bild,zusammen mit einer wirklich guten 3D Darbietung lassen selbst Kenner der PS2 Versionen mit der Zunge schnalzen. Wer sich diese Perlen entgehen läßt der verpaßt zwei Herausragende Momente der Spiele Geschichte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ist das Kunst oder kann das weg?,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Ico & Shadow of The Colossus [Classics HD] (Videospiel)
Wenig hatte ich über diese beiden Spiele, die nur allzu oft als 'Kunstwerke' der Videospiele bezeichnet werden, gehört. Doch das wenige was ich an Informationen bekam reichte mir völlig. Nun sind ICO und Shadow of the Colossus endlich neu aufgelegt worden. Und somit war es auch für mich an der Zeit mir ein eigenes Bild zu machen.In ICO wird man in die Rolle eines kleinen Jungen geworfen der auf Grund seiner Hörner aus seinem Dorf verbannt wird und geopfert werden soll. Zu diesem Zweck wird er in eine gigantische Burg eingesperrt. Dort trifft der Spieler nach kurzer Zeit auf das Mädchen Yorda. Gemeinsam versuchen sie nun einen Ausweg aus diesem Steingrab zu finden... ICO ist ein Rätselspiel. Es gilt nun von Anfang bis Ende die beiden Charaktere durch die einzelnen Räume der Burg zu dirigieren. Einziges Hindernis, lasst ihr Yorda zu lange alleine, werden Schattenwesen versuchen sie zu entführen. Deswegen ist es ratsam, mit dem fixieren der R1-Taste, so oft wie möglich händchenhaltend durch die Gänge zu rennen. Die Rätsel und Sprungpassagen sind abwechslungsreich gestaltet und jeder neue Raum stellt euch vor neue Herausforderungen. Mit logischem Kombinationsvermögen sind sie aber gut zu lösen. Einer der größten Pluspunkte für ICO ist die schlichte Inszenierung der Geschichte. Es gibt so gut wie keine Dialoge und nur wenige Zwischensequenzen. Auch auf Tutorials um dem Spieler die Steuerung näher zu bringen wurde gänzlich verzichtet. Leider führt das aber auch an einigen Stellen zu kleinen Faustmomenten. Negative dagegen ist zu nennen, dass die Steuerung etwas hakelig und die Kamera ab und an keinen guten Überblick zulässt und sich so das Lösen der Rätsel unnötig erschwert. Beides zusammen kann den Spielspaß durchaus etwas trüben. Auch die etwas geringe Spielzeit (5-7Std) kann dem ein oder anderen missfallen. Aber im großen und ganzen ist ICO ein sehr gutes Spiel mit einer immer noch erfrischenden Andersartigkeit die es selten im Videospielbereich zu finden gibt. Im anderen Spiel auf dieser Disc, Shadow of the Colossus (SotC), versucht ein tapferer Junge seine tote Freundin wieder zum leben zu erwecken. Er reist in ein fernes Land und erhält dort die Anweisung 16 Kolosse zu töten. Denn nur so könnte es eine Möglichkeit geben seine große Liebe wieder in das Reich der Lebenden zu holen... SotC ist der inoffizielle Nachfolger von ICO. Dieser Umstand fällt einem schon in den ersten Minuten auf, den die Spielwelt als Ganzes, ihre Architektur und Mythologie ähneln sich auf angenehme Weise ohne konkret einen Zusammenhang zueinander zu schaffen. Und so würde es einen auch nicht Wundern die Burg aus ICO an einer der entlegensten Stellen dieser riesigen Spielwelt wieder zu finden. Was gleich positiv auffällt ist, dass von Seiten der Entwickler entschieden wurde den Spieler etwas mehr an die Hand zu nehmen. So wird ihm gleich zu Beginn Steuerung und Navigation klar verdeutlicht und bei den Kämpfen nach kurzer Zeit ein Tipp zur Bekämpfung des Giganten eingeblendet. Hingegen sind auch bei diesem Spiel sowohl Steuerung als auch Kamera hinderlich für einen reibungslosen Spielverlauf. Letztendlich sind diese Fehler aber wohl dem Alter beider Spiele geschuldet. Die Inszenierung der Kolosse sind für mich das Highlight im Spiel. Alle Giganten müssen mit einer individuellen Taktik erklommen und bezwungen werden. Leider fällt besonders beim Besteigen der Kolosse die hakelige Steuerung auf. Gepaart mit der beschränkten Ausdauer des Helden kann es schnell mal zu ungewollten Abstürzen kommen und somit zu Frust beim Spieler. Ein ganz großes Reizthema in SotC ist die große und weitläufige Spiellandschaft. Da man außer ein paar Vögeln und Salamandern so gut wie nichts in ihr findet. Diese Leere, vom Entwickler gewollt oder aus Mangel an Zeit nicht stärker Bevölkert, ist für den einen die perfekte Schaffung von Einsamkeit, für den anderen gähnende Langeweile. Und so kann man schnell dem Muster verfallen, Reite zum Koloss, besiege Koloss, reite zum nächsten Koloss ohne sich wirklich über das passierte und gezeigte Gedanken zu machen. Nun kann man sagen, beide Spiele sind zu stark gehypte. Verklärt im laufe der Zeit durch ihre Fans und Anhänger, heute nicht mehr Zeitgemäß. Man kann aber auch beiden eine ehrliche Chance geben, über ihre Macken hinweg sehen und sowohl ICO als auch SotC als den künstlerischen Ansatz bei Videospielen verstehen und versuchen sie zu interpretieren. Die Kunst darin besteht beide Seiten zu Erkennen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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