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Ichimoku-Trading: Besser traden mit der Wolkenchart-Indikatortechnik
 
 
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Ichimoku-Trading: Besser traden mit der Wolkenchart-Indikatortechnik [Gebundene Ausgabe]

Karin Roller
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag (August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898795551
  • ISBN-13: 978-3898795555
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 298.017 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Ichimoku-Trading basiert auf einem vor dem Zweiten Weltkrieg konzipierten Indikator, der dem Trader zeigen soll, wo der Kurs sich hinbewegt und wann der richtige Zeitpunkt zum Ein- und Ausstieg ist. Erfunden wurde dieser Indikator von einem japanischen Journalisten namens Ichimoku Sanjin, dessen Charts in Japan nicht nur im Aktienmarkt sehr populär wurden, sondern auch im Devisen-, Anleihen-, Futures-, Rohstoff- und Optionsmarkt ihre Anwendung fanden. Obwohl diese Technik schon vor mehr als 30 Jahren publik gemacht wurde, findet Sie erst in den letzten Jahren internationale Beachtung. Karin Roller ist in Deutschland die Expertin auf diesem Gebiet und ist dafür verantwortlich, dass Ichimoku-Trading immer populärer wird.

Über den Autor

Karin Roller hat Erfahrungen an der Stuttgarter Börse gesammelt, bevor sie sich im Frühjahr 2008 entschlossen hat, als Eigenhändlerin für sich selbst zu handeln und sich selbstständig zu machen. Die nötige Sicherheit im Umgang mit Futures und dem Devisen-Kassamarkt der FOREX erarbeitete sie sich auf der Basis von Elliott-Waves.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vorweg möchte ich sagen, dass ich kein Börsenneuling bin, mein Handel nach bestimmten Regeln erfolgt und ich mich zu diesem Thema ständig weiterbilde. Vielleicht ist meine Bewertung durch den hohen Maßstab welchen ich bei mir selbst anlege und den daraus resultierenden hohen Erwartungen, auch an die Profis in diesem Geschäft, etwas beeinflusst.

Und nun zum Buch:
Es ist in vier große Abschnitte gegliedert und hat 240 Seiten.
Das Motto des ersten Abschnitts "Gedanken zur Technischen Analyse" beschreibt diesen schon sehr gut. Hier liest man recht allgemeine Dinge zur Technischen Analyse wie Ziele, Grundannahmen und etwas Historisches. Hier wird etwas zur Entwicklung der Technischen Analyse der Finanzmärkte in Japan und den USA erzählt. Schließlich erfährt man etwas über die Dow Theorie (eine Seite). Der erste Abschnitt umfasst 12 Seiten. Anleger oder Trader welche sich mit der Technischen Analyse schon beschäftigt haben, können hier nichts Wissenswertes erfahren. Neulinge können wegen der Oberflächlichkeit ebenfalls keinen Nutzen aus diesen Seiten ziehen.
Kommen wir zum zweiten Abschnitt. Dieser Umfasst 68 Seiten und lautet "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte..." Hier wird etwas zur Formationsanalyse (3,5 Seiten) und zu verschiedenen Indikatoren und Oszillatoren (OBV, Gleitende Durchschnitte, MACD, Bollinger Bänder, Donchian Channel, Keltner Channel, RSI, ADX, ATR) wiedergegeben. Außerdem erfährt man etwas über Fibonacci, der 123 Methode und den Parabolic SAR.
Ein Unterthema nennt sich Stopp-Strategien. Eine wirkliche Strategie habe ich aber nicht erkennen können.

Immerhin ab Seite 95 und dem 3. Abschnitt liest man etwas über den Ichimoku-Indikator. Bis zu diesem Kapitel habe ich den Bezug zum Titel des Buches nicht erkannt. Endlich, jetzt wird der Indikator erklärt. Dieser besteht aus 5 Linien (4 Durchschnittslinien und der zurückversetzten Preislinie). Die Wolke entsteht aus dem Zwischenraum von zwei in die Zukunft projizierten Durchschnittslinien.
Bei dieser Anzahl an Linien, kann man sich vorstellen, dass einige Signale entstehen könnten. Die hier vorgestellten Signale kommen immer durch das Kreuzen des Preises mit einer der Durchschnittslinien oder das Kreuzen der Durchschnitte untereinander zustande.
Das in diesem Kapitel einige, willkürlich ausgewählte Candlesticks oder auch Formationen von Candles vorgestellt werden fand ich etwas merkwürdig. Zumal hier auch keine Strategie des Ichimoku in Verbindung mit einzelnen Candles vorgestellt wird.

Der vierte Abschnitt, nennt sich "Praxis" und stellt einige Charts vor, in denen der Ichimoku eingezeichnet ist. Auch zeigt die Autorin wie man sich vom großen Zeitrahmen in den kleinen Zeitrahmen arbeitet. Sie bewertet die Charts anhand des Ichimoku-Indikators ob ein Einstieg (long oder short) lohnt oder man besser warten sollte. Dies sieht so aus:
"Langfristig betrachtet befindet sich der Basiswert im Aufwärtstrend. Der Wochenchart und der Tageschart liefern widersprüchliche Aussagen: Der Wochenchart ist Bullisch, wobei der letzte Wochenschlusskurs in der neutralen Zone der Wolke liegt, und der Tageschart ist bärisch."
Naja, eigentlich braucht man zu diesen Aussagen erstens keinen Ichimoku und zweitens sind diese nie Konkret.

Fazit:
Selten war ich von einem Finanzbuch so enttäuscht wie von diesem. Es ist keine klare Linie erkennbar. Warum hier Candlesticks oder willkürlich ausgewählte Indikatoren bzw. Oszillatoren vorgestellt werden, habe ich nicht verstanden. Zumal dies alles sehr oberflächlich geschieht. Großzügig gesehen haben ganze 90 Seiten (inkl. großen Charts) etwas direkt oder indirekt mit dem Ichimoku-Indikator zu tun. Die Charts sind zwar groß, helfen aber nicht weiter, man kann nicht erkennen wie sich der Kurs nach einem Signal entwickelt hat. Wer Strategien oder Anwendungsbeispiele mit dem Ichimoku-Indikator erwartet hat wird hier nicht fündig. Die Vorstellung des Indikators, auf welches sich dieses Buch beschränkt, findet man in Internetforen wesentlich günstiger. Für mich, ist dieses Buch nicht nur sehr oberflächlich sondern völlig überflüssig.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Profitable Tradingmethoden sind in der Regel unkompliziert und nicht geheimnisvoll. Nehmen wir zum Beispiel den berühmten Donchian-Kanal, gebildet aus dem höchsten Hoch der letzten 20 Perioden und dem entsprechenden tiefsten Tief. Jeder Ausbruch aus diesem Kanal eröffnet eine Position und schließt die gegenteilige. Das daraus entwickelte automatische Handelssystem wurde von den Turtles benutzt und brachte denjenigen, die ihm diszipliniert folgten, enorme Gewinne ein. Dieses System ist extrem einfach, besitzt eine innere Logik und garantierte zu seiner Zeit einen nachweisbaren Erfolg.

Karin Roller stellt uns in ihrem Buch eine Methode vor, die auf einer ähnlichen Grundlage funktionieren soll, wie sie der Donchian-Kanal darstellt. Leider erweist sie sich schon rein optisch als sehr viel komplizierter und unübersichtlicher. Bei detaillierter Betrachtung verfestigt sich dieser erste Eindruck immer mehr. Ob man mit dem entsprechenden sogenannten Ichimoku-Trading wirklich zu nachhaltigem Erfolg gelangt, kann nicht abschließend geklärt werden, denn im Gegensatz zur Turtle-Methode beschreibt dieses Buch kein automatisches Handelssystem. Folglich können auch keine belastbaren statistischen Auswertungen vorliegen.

Bevor der Leser erfährt, wie die geheimnisvolle Technik des Herrn Ichimoku funktioniert, informiert ihn die Autorin erst einmal kurz über Grundsätzliches zur technischen Analyse von Finanzmärkten. Insbesondere geht sie dabei auf die unterschiedliche Entwicklung in den USA und Japan ein. Danach beschäftigt sie sich mit ausgewählten Kapiteln der westlichen Analyseform. So stellt sie dem Leser zunächst das Konzept von Unterstützung und Widerstand vor, kommt dann zu einfachen Formationen und erklärt anschließend Indikatoren und Oszillatoren. Sie diskutiert in diesem Zusammenhang das OBV, gleitende Durchschnitte, den MACD und später das Momentum, den RSI, den ADX und die ATR. Schließlich geht es noch um Kanäle und Bänder (Keltner, Donchian, Bollinger), elementare Fibonacci-Methoden, gewisse Kurszielbestimmungen, bei denen man erst immer hinterher weiß, welche richtig war, und Stopp-Strategien.

Obwohl dieser Teil des Buches nichts grundsätzlich Falsches enthält, bleibt ein unbefriedigendes Gefühl. Denn was hier verbreitet wird, klingt angelesen und zeugt von nur geringer praktischer Trading-Erfahrung. In keinem Fall wird irgendwo eine in sich geschlossene Trading-Strategie vermittelt. Vielmehr sind diese Ausführungen lediglich das, was man zu den einzelnen Themen in jedem einigermaßen guten Buch über technische Analyse vorfindet. Der Schreibstil der Autorin ist zudem manchmal recht flapsig. Ihr Ziel besteht wohl mehr in einer gewissen Wissensvermittlung für technische Analysten und weniger darin, von Handelsmethoden zu berichten, mit denen sie auch eine persönliche Erfahrung verbindet.

Im zweiten Teil des Buches kommt die Autorin dann zum Thema ihres Werkes. Leider bleibt sie dabei - wie zu befürchten war - ihrem Stil treu. Zunächst lernt der Leser, wie man einen Ichimoku-Chart konstruiert. Wie die Autorin zu Recht betont, bedarf es einer gewissen Eingewöhnung und viel Übung. Das beginnt bereits mit den Bezeichnungen, die japanische Wortbildungen sind und sich deshalb dem Verständnis und damit auch dem Gedächtnis immer wieder entziehen wollen. Immerhin erfahren wir in der Sprache der Autorin, dass ein Ichimoku Kinko Hyo ein "wahrer Tausendsassa" sei, denn aus einem solchen Chart können wir nicht nur Kauf- und Verkaufsignale, sondern auch die Trendstärke, die Trendrichtung und Unterstützungen und Widerstände erkennen. Ich möchte das gar nicht bestreiten, allerdings ergänzend hinzufügen, dass solche Feststellungen (wie immer) natürlich reine Interpretationen sind.

Auf einem Ichimoku-Chart werden neben den Kerzen der jeweiligen Periode fünf Linien und eine Wolke eingezeichnet, wobei die sogenannte Wolke von zwei dieser Linien eingeschlossen wird. Die erste Linie ist das arithmetische Mittel aus dem höchsten Hoch und dem tiefsten Tief der letzten 26 Perioden. Die nächste Linie wird genauso gebildet, allerdings mit der Periodenzahl 9. Von diesen beiden Linien wird erneut das arithmetische Mittel berechnet und das Resultat 26 Tage in die Zukunft verschoben. Dazu gesellt sich nun eine weitere Linie, die wie die ersten beiden entsteht, allerdings mit der Periodenzahl 52, und anschließend ebenfalls 26 Perioden in die Zukunft transportiert wird. Aus ihr und der davor gebildeten Linie entsteht die sogenannte Wolke. Schließlich müssen wir noch den aktuellen Kurs 26 Perioden in die Vergangenheit verschieben.

Da nun der Chart entstanden ist, kann die Autorin die oben behaupteten Tausendsassa-Eigenschaften ausführlich beschreiben und an Beispielen erklären. Das sieht alles faszinierend aus und besitzt auch eine gewisse innere Logik. Allerdings erscheint es auch abschreckend kompliziert. Auf Seite 145 findet der Leser folgende Feststellungen der Autorin: "Der Markt ist eben auch nicht ein starres System, er wird von Menschen gemacht." Und weiter: "Ichimoku trägt dem Rechnung, indem es (das System, R.M.) ebenfalls dynamischer Natur ist und nicht statisch und sklavisch an der Preisentwicklung der Vergangenheit festhält. Die Wolke gewährt einen Blick in die Zukunft und die Handelsaktivitäten können in aller Ruhe vorbereitet werden." Angesichts der Konstruktion des Charts ist dies im doppelten Sinne blanker Unsinn, denn erstens kann niemand in die Zukunft sehen und zweitens entsteht die Wolke aus Kursen der Vergangenheit.

Die oben genannten Einstellungen basieren auf den Handelszeiten im alten Japan. Deshalb diskutiert die Autorin auch andere Einstellungen. Es folgen einige elementare Ausführungen zur Wellentheorie, zur Kurszielbestimmung und zum Positions- und Risikomanagement. Dass zum letzten Thema gerade einmal eine Seite gefüllt wird, beweist einmal mehr, dass es hier mehr um Wissensvermittlung von Methoden der technischen Analyse als um ein Tradingkonzept geht. Wenigstens zweimal wird die technische Analyse im Text mit der Wettervorhersage verglichen. Trader hingegen wissen, dass der Versuch, Kurse vorherzusagen, nicht selten teuer zu stehen kommt.

In einem weiteren Abschnitt erklärt die Autorin das Konzept von Kerzencharts auf einem elementaren Niveau. Abschließend findet der Leser einige praktische Beispiele auf dem Niveau des vorangegangenen Textes.

Fazit.
Dieses Buch erklärt eine alte japanische Chart-Technik, die schon auf den ersten Blick kompliziert erscheint und auch bei genauerem Hinsehen nicht einfacher wird. Zwischen Chart-Technik und Trading besteht jedoch ein signifikanter Unterschied, der im Buch immer wieder verwischt wird. Das Buch bietet Wissen über die Chart-Technik, bildet jedoch keine wirklich definierte Trading-Technik mit diesen Charts heraus. Unklar bleibt deshalb darüber hinaus, welchen wirklichen Vorteil diese Chart-Technik gegenüber den gewohnten westlichen Methoden besitzen soll.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zeitverschwendung 27. März 2011
Von MK aus H
Das Buch von Frau Roller ist eine wirre Zusammenschrift von Tradingtheorien in einem anstrengenden Schreibstil (die Aussage "wahrer Tausendsassa" über einen Indikator hat meiner Meinung nach nichts in einem Finanzbuch verloren).

Ende 2010 konnte ich Frau Roller auf einer Veranstaltung persönlich erleben und konfrontierte sie mit einigen Aussagen der anderen, ebenfalls nicht so begeisterten, Rezensenten sowie meiner persönlichen Nachfrage welche Rendite sie mit ihrem System bisher erzielen konnte. Frau Roller reagierte überraschenderweise unprofessionell, da sehr flapsig - was wiederum den Schreibstil des Buches erklärt...

Frau Roller kommentierte meine Frage nach der bisherigen Rendite mit ihrem System, dass dies keine Rolle spiele, da sie ein Tradingsystem vorstellt und das kann man nicht anhand einer Rendite bewerten (sic!).

Ich darf hier anmerken, dass in der Finanzbranche einzig und allein die Rendite ein Tradingsystem bewertet.

Nach dieser Enttäuschung habe ich mir den Rest des Vortrages über Wolkencharts gespart; sehr schade, da die Grundidee sehr interessant ist.
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