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Ich wollte frei sein: Die Mauer, die Stasi, die Revolution [Gebundene Ausgabe]

Vera Lengsfeld
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

21. Juli 2011
Stasi-Tochter, Dissidentin, Politikerin: Drei Leben sind es, die Vera Lengsfeld in sich vereint. Als Tochter eines Stasi-Offiziers wird sie ganz im Sinne des SED-Regimes erzogen. Doch früh schleichen sich bei ihr Zweifel am System ein. Als junge Erwachsene zieht sie die Konsequenz und engagiert sich in der Bürgerrechtsbewegung, wofür sie mit Berufsverbot, Verhaftung und letztlich Ausweisung bestraft wird. Nach dem Fall der Mauer kehrt die Dissidentin Lengsfeld in ihre Heimat zurück und startet ihre Karriere als Politikerin und Verfechterin freiheitlicher Demokratie. Umso schmerzlicher trifft sie die Nachricht, dass ausgerechnet ihr Ehemann sie jahrelang bespitzelt haben soll. Eine Biografie voller Brüche - und doch geradlinig. Komplett überarbeitete Neuauflage von "Von nun an ging's bergauf. Mein Weg zur Freiheit"

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


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Ich wollte frei sein: Die Mauer, die Stasi, die Revolution + Winter im Sommer - Frühling im Herbst: Erinnerungen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 334 Seiten
  • Verlag: Herbig (21. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776626690
  • ISBN-13: 978-3776626698
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 204.976 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Man kann nur wünschen, dass Lengsfelds Buch viele Leser findet." (FAZ) "Wie Lengsfeld davon berichtet - mit Trauer, ohne Hass -, ist ein Beispiel für die Möglichkeit, menschlich zu bleiben." (Die Welt)

Klappentext

Nach der Wende muss Vera Lengsfeld eine furchtbare Entdeckung machen: Sie identifiziert in den Stasi-Akten ihren Mann Knud Wollenberger als IM "Nonald", der sie jahrelang im Auftrag der Staatssicherheit bespitzelte. Doch er war nur eines der "Instrumente", mit denen die Stasi versuchte, die DDR-Bürgerrechtlerin zu überwachen und mundtot zu machen. Aufgewachsen mit den Werten des SED-Staates, engagiert sich Vera Lengsfeld nach einschneidenden Erfahrungen ab den 1980er-Jahren in der Bürgerrechts- und Friedensbewegung für eine demokratische DDR. Im Kampf gegen das Unrechtsregime nimmt sie vieles in Kauf. So wird sie aufgrund von fadenscheinigen Vorwürfen mit Berufsverbot belegt, von der DDR-Obrigkeit wegen "Zusammenrottung" und "Rowdytum" verurteilt und schließlich aus ihrer Heimat ausgewiesen. Noch am Tag des Mauerfalls kehrt sie nach Ost-Berlin zurück, um ihr politisches Engagement für eine freiheitliche Demokratie fortzusetzen. Vera Lengsfeld gibt in ihrem Buch interessante Einblicke in die Geschichte der DDR-Bürgerrechtsbewegung und schildert die Pläne der Stasi, die Oppositionellen zu diskreditieren und durch Falschinformationen gegeneinander aufzuhetzen. Dabei bringt sie auch die zwielichtigen Rollen Gregor Gysis, Manfred Stolpes, Wolfgang Schnurs und anderer, die sich dem System andienten, zur Sprache. Entstanden ist eine Abrechnung mit der SED-Diktatur, ein Buch gegen die Verharmlosung der DDR und das Bild einer mutigen Frau in den Turbulenzen deutsch-deutscher Geschichte.

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5.0 von 5 Sternen ein "Spiegel" für alle Ost-Nostaliker ! 13. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ein hochinteressantes und wichtiges Buch als erkenntnisreiches Mosaiksteinchen in unserer
jüngsten deutschen Geschichte. Welch ein Mut gehört dazu, solch ein duales Leben zu führen,
bevor man sich mit Gleichgesinnten "outet" ! Ja, es war nicht alles in der DDR schlecht;
aber das Wichtigste, freies Denken, freie Meinungsäußerungen und "unbeobachtetes" Leben
und freie Kontakte nach überall in der Welt waren nicht erwünscht und wurden reglementiert.
Das sollte man nie vergessen, wenn man mit Wehmut manchmal zurückdenkt. EB
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Von saschaz3
Format:Kindle Edition
Die Autorin, die die "DDR" als Dissidentin durchlebte, macht jedem Leser klar: Freiheit ist nicht alles im Leben, aber ohne Freiheit, Menschenrechte und das Recht zur Selbstbestimmung ist alles andere nichts. Das Buch schildert eindringlich für gerade für Westdeutsche wie mich, welch ein perfides Überwachungssystem die SED mit ihren Instrumenten "Stasi" und "Staatsorganen" aufgebaut hat.
Das Schicksal von Vera Lengsfeld vor, während und nach der Wiedervereinigung belegt exemplarisch den Kampf mutiger Bürgerrechtler gegen die Unterdrückung, aber auch das Ringen um die Frage nach der Art und Ausfestaltung der Deutschen Einheit bis hin zum Zerfall der Bürgerrechtsbewegung mit der Rot-Grünen Regierung in Deutschland (Sachsen-Anhalt 1994), die sich von der SED-Nachfolgerin PDS tolerieren ließ. Das stellte alle Bürgerrechtler vor die Frage, wo sie ihre politische Heimat sehen.
Vera Lengsfeld entschied sich gegen den neuerlichen Pakt mit den Kräften, die Das Bündnis90 bekämpfte, den manche ehemalige Bürgerrechtler aber tolerieren.
Das Buch erzählt von Freunschaft und Verrat, von scheinbar normalem Alltagsleben, in dem doch die Monster buchstäblich hinter der nächsten Wand saßen und vom Kampf einer mutigen Frau für die Freiheit. Es ist Mahnung und Ermutigung zugleich, stets den Wert der Freiheit zu schätzen und für ihn zu kämpfen, derage wenn die Freiheit selbstverständlich zu sein scheint.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freiheit, und nichts als die Freiheit 3. April 2013
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Autorin berichtet im autobiographischen Stil über ihre Erfahrungen als Oppositionelle in der DDR. An ihrem Beispiel wird klar: Wer in der DDR Freiheit für sich gefordert hat, der wurde massiv und auf die verschiedensten Weisen behelligt, bis hin zur Inhaftierung. Diese simple Tatsache wird bei der Beurteilung des politischen Systems der DDR immer noch zu häufig übersehen, gerade von Menschen, die diese Freiheit nicht gefordert haben oder nicht fordern würden. Wer sich in der DDR angepasst hat, dem mag es nicht aufgefallen sein, dass es sich um eine Diktatur gehandelt hat. Vera Lengsfeld schildert eindrücklich, wie sie als Jugendliche an den Sozialismus geglaubt hat, sich dieser Glaube aber recht zügig durch die Beobachtung von Mißständen in ihrer Umwelt und den eigenen Freiheitsdrang in eine kritische Haltung verwandelt hat. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und vermittelt ein gutes Bild sowohl der staatlichen Repressalien gegen Andersdenkende als auch der Oppositionsbewegung in der DDR.
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