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Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht Taschenbuch – März 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 17., Aufl. (März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257215398
  • ISBN-13: 978-3257215397
  • Größe und/oder Gewicht: 11,2 x 1,6 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.239 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine fast umwerfend empfindungsnahe Sprache." (Plörrer)

"Ein Dokument als Literatur, Literatur als Dokument. Eine Dokumentation der anderen Seite des Lebens, die man lesen sollte, weil niemand vor sich selbst sicher ist." (Österreichischer Rundfunk)

"Ein Dokument im Originalton. Korrigiert hat der Verlag nur die Rechtschreibfehler. Es sprudelt aus Fritz Mertens heraus wie bei einem, der jahrelang darauf gewartet hat, einmal gründlich sein Herz auszuschütten. Und das Lesen ist wie Zuhören. Man sitzt dabei." (Stern)

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jana , JaneClaine@aol.com am 9. September 2001
Format: Taschenbuch
Dieses Buch unterscheidet sich deutlich von allen Büchern, die ich bisher gelesen habe, denn es ist mitten aus dem Leben gegriffen und enthält dadurch keine Beschönigungen; und dessen Sprache, die keineswegs gekünstelt ist, sondern einfach pure Tatsachen schildert; dient allein dem Beschreiben des Lebensweges des Autors, welcher zwischen Verzweiflung, permanenter körperlicher und - meiner Meinung nach - auch seelischer Misshandlung aufwächst. Der alltägliche Wahnsinn, die Suche nach Zuneigung und Verständnis und eine Art innerliche Leere führen zu der Tat, aber man sollte nicht versuchen nach einer Entschuldigung oder einer eindeutigen Erklärung zu suchen, denn dieses Ziel verfolgt der Autor nicht, jedoch gibt er viele Ansatzpunkte, die man zwischen den Zeilen lesen muss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ped am 12. Juli 2012
Format: Taschenbuch
Erzählt wird die Kindheitsgeschichte von "Fritz Mertens". Fritz hat diese Geschichte selbst aufgeschrieben und das Manuskript wurde in seiner Fassung so belassen, außer einigen Rechtschreib- und Grammatikfehler, die berichtigt wurden und der wahre Name des Schreibers und späteren Mörders wurde in das Pseudonym "Fritz Mertens" abgeändert.

Der Leser erlebt in einer recht einfachen Schreibweise die Kindheitserinnerungen von Fritz und seinen drei Geschwistern in Villingen. Dort wächst er mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Gleich zu Beginn erzählt Fritz, wie er an einem Hüftleiden erkrankt und über viele Wochen und Monate in eine Art Liegegips verbringen muss. Seine schönste Kindheitserinnerung ist der Aufenthalt in einer Kinderklinik für ca. 1 Jahr. Danach beginnt für ihn die Hölle. Seine Kindheit besteht Tag für Tag nur aus Schule, daheim Hausarbeit verrichten und vielen Schlägen und Demütigungen.
Als die Eltern dann auch noch eine Kneipe eröffnen, wird alles noch viel schlimmer. Kaum sind die Kinder aus der Schule, heißt es: arbeiten bis zum Umfallen in der Kneipe, während sich Vater und Mutter mit den Gästen "voll" laufen lassen um dann später die Kinder zu tyrannisieren und blutig zu schlagen oder sich auch gegenseitig verprügeln.

Und während all dieser Zeit versucht Fritz irgendwie ein bisschen "Liebe zu bekommen, aber er lernte am Schluss nur noch zu hassen". Am Ende des Buches erfährt man, dass Fritz mit gerade mal 20 Jahren seine Freundin und deren Liebhaber ersticht. Diese Geschichte wird in einem weiteren Buch erzählt.
Mehr möchte ich an dieser Stelle verraten von der Story.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "em134" am 13. Juni 2002
Format: Taschenbuch
Ich finde dieses Buch sehr gut. Es ist ehrlich gesagt das beste, das ich je gelesen habe. Dieses Buch zieht einen richtig in den Bann des Jun-gen "Fritz Mertens". Man fühlt mit, als wenn man selbst dabei wäre, sei es eine Träne, die hinunterläuft oder sei es die Hand, die man zu einer Faust zusammendrückt und allem am liebsten ein Ende machen wür-de.
Es ist wirklich unglaublich. Vielleicht ist es kein Buch für jedermann. Ich finde jedoch, das Buch sollten auch solche lesen, die gewalttätig sind. Damit sie merken würden, was man mit psychischen oder körper-lichen Attacken einem normalen und liebenswürdigen Menschen alles antun kann.
In dem Buch geht es um einen Jungen, der jahrelang von seinem Va-ter und seiner Mutter geschlagen wird und mit sehr vielen psychischen Attacken gequält wird. Das kann einem Kind natürlich nicht gut tun. Dabei wollte er ja nur Zuneigung. Bis ihm diese Zuneigung zum Ver-hängnis wurde als er älter war und einfach nicht mehr anders wusste, als zwei Menschen umzubringen. Es ist sehr schwer, den emotionalen Inhalt des Buches zu erklären, man muss es einfach lesen und schon weiss man Bescheid. Ich zumindest kann es nur empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Dezember 2000
Format: Taschenbuch
Jeder, der dieses Buch (und auch das zweite) gelesen hat, kannn lernen, Verständnis zu haben. Verständnis für Menschen, die in ihrem Leben unlogische Dinge tun und dadurch auch zu Straftätern werden. Ein Hilfeschrei nach Liebe.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von mainjan am 19. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Ich habe das Buch eher beiläufig auf einem Flohmarkt entdeckt. Ein großes Glück. Denn die Lebensgeschichte von Fritz Mertens hat es verdient, von vielen gelesen zu werden. Sie macht sprachlos, wütend und traurig zugleich. Sie ist gnadenlos ehrlich. Denn der Autor hat in dem Text von Fritz nur die Rechtschreibfehler korrigiert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "em124" am 13. Juni 2002
Format: Taschenbuch
In diesem Buch wird erdrücklich nahe die Geschichte eines Jungen beschrieben, der sein ganzes Leben untendurch musste. Hier sieht man was passieren kann, wenn man seinem Kind keine Zuneigung, kein Vertrauen, kein Selbstvertrauen und kein Selbstbewusstsein gibt. Jedes Kind macht Ärger, und das ist normal, den man nicht mit Prügeln einfach beseitigen kann. Zum wachsen braucht es nicht nur Essen und Trinken.
Nach diesem Buch werden Sie anders denken. Sie werden verstehen was es alles braucht, um Leben zu können, glücklich Leben.
"Niemand kann entscheiden, welchen Charakter er von seiner Erziehung mit nimmt."
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 12. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Ein wirklich empfindungsstarkes, den Leser berührendes Werk. Die Sprache recht einfach, die Wortwahl scheint unüberlegt, schriftstellerisches Können fehlt - und dennoch kann man es nicht aus der Hand legen. Die Faszination ist kaum zu beschreiben; die Empfindungen schwanken zwischen Mitleid und fassungslosem Unvermögen, das so etwas geschieht bis hin zu Abneigung und Ekel.
Es bewegt und rüttelt auf und ist ganz sicher nichts für schwache Nerven. Realitätsnah und dabei trotz der unglaublich furchtbaren Umstände so nüchtern erzählt leidet man auf gleiche Weise wie der Erzähler, empfindet dessen Emotionen mit und bewundert ihn teilweise sogar für seine innere Ruhe über sehr lange Zeit.
Wirklich empfehlenswert, eines der interessantesten Werke, das mir je in die Finger gekommen ist!
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