Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für alle Hobby - Indianer sein.
Meine Begeisterung für das Volk der Indianer seit meiner Kindheit ist der Geschichte von Herrn Kramer sehr, sehr ähnlich. Doch sollte man irgendwann an den Punkt kommen, an dem man alle Romantik beiseite schiebt und der Realität ins Auge schaut. Diese Erfahrung machte Herr Kramer indem er selber ins kalte Wasser sprang und ernüchternd wieder auftauchte. Zum Glück führte das dazu, das er dieses tolle Buch geschrieben hat, und sich aktiv für die Natives einsetzt. Und letztendlich sollte es genau das sein, dass unsere Liebe zu diesem Volk nicht dabei bleibt, dass wir uns eine Feder ins Haar stecken und uns verkleiden. Damit ist keinem Native geholfen, und sie zeigen für unser absonderliches Verhalten auch kaum Verständnis.
Ich hatte das Glück Leute kennen zu lernen die sich aktiv für die Natives einsetzen. Z.B. vom Dakota Youth Projekt oder Horsemanship. So blieb mir der Sprung in das kalte Wasser erspart. Anstatt sich für teures Geld eine Lederhaut zu kaufen um sich ein traditionelles Hemd zu nähen, sollte man lieber eine Patenschaft für einen Büffel, ein Kind oder ein Pferd übernehmen, und einfach aktiv werden. Ich denke das hat dieses wunderbare Volk, das nun schon so langer unter der Ünterdrückung der Weißen zu leiden hat mehr als verdient. Dieses Buch ist ein Beitrag dazu. Ein echter Augenöffner für alle romantischen Träumer, und ich danke Herrn Kramer dafür. Es war mehr als überfällig.