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Ich weiß, ich war's
 
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Ich weiß, ich war's [Gebundene Ausgabe]

Christoph Schlingensief

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Kurzbeschreibung

"Die größte Kunst ist und bleibt es, sich vom Leben infizieren zu lassen." Christoph Schlingensief

Das berührend-heitere Selbstporträt von einem der größten Künstler des Landes und ein flammendes Plädoyer gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit. Wer ist man gewesen? Ist man der geworden, der man sein wollte? Was muss man noch tun? Und was geschieht, wenn man den Himmel verloren hat? Fragen über Fragen, die wohl jeden bewegen, der dem eigenen Tod begegnet. Sie lassen auch den Künstler Christoph Schlingensief nicht mehr los, seitdem er jeden Morgen mit dem Stoppschild "Krebs" vorm Gesicht aufwachen muss. Und so blickt er zurück: auf den heiligen Ernst, mit dem er als Zehnjähriger losraste, um mit seiner Doppel-8-Kamera die Welt zu inszenieren und zu erforschen, auf die mal heiteren, mal bitteren Kämpfe, die er anzettelte, um die Unsichtbaren unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, und auf den denkwürdigen Tag, als Möllemann vom Himmel fiel, als die deutsche Königsfamilie bei Schlingensief anrief und in Venedig endgültig der Wahnsinn ausbrach. Dabei immer auf der Suche nach den Fäden, die seine Arbeiten miteinander verweben, und nach einem Gott, der mehr ist als der Bewohner eines Märchenparks. Und er blickt nach vorne: auf sein Herzensprojekt, auf ein Operndorf mit Wohnungen und Krankenstation, mit Schule und Film- und Musikklassen, das zurzeit in der Savanne Burkina Fasos entsteht. Damit wir alle demnächst von Afrika lernen können, was uns verloren zu gehen droht. Ein Buch für alle, die sich vom Leben infizieren lassen wollen.

Über den Autor

Christoph Schlingensief, geboren 1960 in Oberhausen, Studium der Philologie in München. Seit Anfang der 80er-Jahre dreht Schlingensief Filme, mit der Deutschlandtrilogie (1989-1992) wird er einer größeren Öffentlichkeit bekannt ("100 Jahre Adolf Hitler", "Das deutsche Kettensägenmassaker", "Terror 2000", zuletzt "African Twintowers"). In den 90er-Jahren Hausregisseur an der Berliner Volksbühne (u.a. "Kühnen 94", "Rocky Dutschke, 68", "Berliner Republik"). Ab 1997 verwirklicht er aktionistische Projekte auch außerhalb des Theaters (u.a. "Mein Filz, mein Fett, mein Hase", die Container-Aktion "Bitte liebt Österreich" und "Church of Fear"). Anlässlich der Bundestagswahl 1998 gründet Schlingensief die Partei "Chance 2000". In Bayreuth inszeniert er 2004 mit "Parsifal" seine erste Oper. Jüngste Inszenierungen: das Fluxus-Oratorium "Kirche der Angst vor dem Fremden in mir", die Readymade-Oper "Mea culpa" und "Sterben lernen". Seit einem Jahr arbeitet er, zusammen mit dem Architekten Francis Kéré, mit großem Enthusiasmus an der Realisierung eines Operndorfs im westafrikanischen Burkina Faso. schlingensief.com, festspielhaus-afrika.com

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