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Ich weiß nicht: Roman
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am 1. August 2010
Nur wenigen Autoren gelingt es, die innere Einstellung ihrer Protagonisten so konsequent und bruchlos rüberzubringen, wie Jürgen Teipel das in "Ich weiß nicht" macht. Sein namenloser Ich-Erzähler bleibt von der ersten bis zur letzten Seite er selbst - oder zumindest das, was er ist, wenn er einigermaßen bedröhnt ist. Denn dass seine allumfassende Liebe zur ganzen Welt, sein Verbundenheitsgefühl mit den Kräften des Universums und sein unerschütterlicher Optimismus durch den Dauerkonsum von Drogen hervorgerufen sind, wird zwar nicht explizit erläutert, ist jedoch nicht misszuverstehen.

Er ist ein naiver Schwärmer, dieser Ich-Erzähler, der mit großen Augen und voller Bewunderung für all das Schöne in dieser Welt durch sein schräges Leben geht. Der Leser begleitet ihn auf einer Reise durch Mexiko, die ihn als B-prominenten Techno-DJ zu einem Festival in Acapulco führt. Aber nicht die äußeren Ereignisse sind von Interesse, sondern seine Fähigkeit, in allem und jedem nur das Beste zu erkennen und selbst die banalsten Momente noch in bedeutsame Zeichen einer höheren Ordnung umzuwidmen.

Auch sprachlich lässt Teipel sich ganz auf die Ebene des Ich-Erzählers ein: er scheut nicht vor zahlreichen Wiederholungen, nutzlosen Füllwörtern und modischen Floskeln zurück, aber (zugegeben, nach einer kurzen Gewöhnungsphase) genau das macht diesen Roman so authentisch. Dies ist in all seinem Witz und seiner feinen Ironie ein moderner "Simplicissimus", mit dem einzigen Unterschied, dass "Ich weiß nicht" leider viel zu kurz ist: nach einem Nachmittag hatte ich das Buch bereits ausgelesen und hätte doch so gern noch mehr davon gehabt!
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Mal im Ernst, wenn mir jemand erzählt hätte, dass dieser literarische Erguss das Ergebnis einer Schreibwerkstatt von 10. Klässlern gewesen ist...ich hätte es sofort geglaubt.

Und als solches wäre der Text auch ok. Aber doch nicht als Buch, für das man Geld bezahlen soll.

Die Charaktere bleiben blass, der Ich-Erzähler ist mir furchtbar unsympathisch. Nichts wird konkret, alles wird nur angerissen. Wir haben früher gesagt: "Schwall im All" Und das trifft auf "Ich Weiss Nicht" total zu!

Apropos "total"...dieses Wort wird in diesem Buch dermassen oft benutzt, dass ich irgendwann gedacht habe, ich müsste vor Verzweiflung laut schreien, wenn jetzt noch einmal das Wort "total" kommt.

Alles ist total friedlich, total spannend, total friedlich...Tere hat sogar den totalen Vorrat an Haschkeksen...

Als der Erzähler dann noch über nächliche beleuchtete Dörfer, Sterne und Armaturenbrettbeleuchtungen philosophierte, musste ich hysterisch kichern.

Zu meinem Glück ist das Buch sehr kurz, ich hätte sonst abbrechen müssen. Nun habe ich es komplett gelesen und möchte vor diesem Machwerk eindringlich warnen: Zeit- und Papierverschwendung!

Zu allem Überfluss werden die auf dem Backcover zitierten Lobhudler (u.a. Inga Humpe) im Buch gegrüsst. Wie peinlich: Teipels Buddies dürfen was zum Buch sagen...wollte sonst keiner?

Wenn das Buch nur langweilig wäre, hätte ich nichts gesagt. Dieses Buch ist aber ein absolutes Ärgernis.

"Verschwende Deine Jugend" habe ich geliebt. Das hier ist nichts, lieber Jürgen!
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am 19. April 2011
Ich weiß nicht.......ist das Motto dieses Buches. Ich weiß nicht um was es geht, ich weiß nicht was er mir sagen will, ich weiß nichts, nichts, nichts. 125 Seiten Langeweile pur. Peinliche Jugendsprache gemischt mit pseudo Ratschlägen für ein gemütliches Hippie Dasein. Ich weiß, dass ich mich selten so gelangweilt habe!
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