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Ich war doch noch so klein - die Hölle auf Erden in einem deutschen Kinderheim: Ein Tatsachen - Roman - Auf ewig hinter seelischen Gittern
 
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Ich war doch noch so klein - die Hölle auf Erden in einem deutschen Kinderheim: Ein Tatsachen - Roman - Auf ewig hinter seelischen Gittern [Taschenbuch]

Marina Roggenkamp
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 124 Seiten
  • Verlag: Verlag DeBehr; Auflage: 1., Auflage (15. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941758640
  • ISBN-13: 978-3941758643
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 15 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.996 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Kinderheim - es soll ein Ort sein, an welchem Kinder behütet aufwachsen können, wenn das Elternhaus Sicherheit und Liebe nicht geben kann oder will. Doch das katholische Heim, in welchem die kleine Marina im Alter von fünf Jahren aufgenommen wurde, war kein zu Hause - es war die Hölle auf Erden. Schläge, Demütigungen, Verachtung standen auf der Tagesordnung. Und es wurde noch schlimmer. Für viele Betreuer waren die Kinder des Heimes Ausgeburten, unwürdig, wie Dreck. So erlebte Marina, wie unmenschlich Menschen sein können, denen das größte Gut überhaupt - ein unschuldiges Kind - anvertraut wurde. Der Hass und die unglaubliche Eiseskälte verfolgen die Autorin seelisch noch heute. Dieses Trauma zu bewältigen ist so gut wie unmöglich. Mit ihrem unglaublichen Buch über ihre Kindheit in den Fängen der Nonnen und Heimerzieher setzt sie ein Mahnmal für all jene, die dieses oder ähnliche Schicksale teilten. Wir dürfen nicht vergessen. Und wir alle müssen auf die Schwächsten der Gesellschaft achten - auf die Kinder. Wer erfährt, dass mitten unter uns Kinder zwangssterilisiert wurden, wird erschüttert sein. Dieses Buch ist wohl eines der erschreckendsten und traurigsten...

Über den Autor

Marina Roggenkamp - ihre Hölle begann im Alter von 5 Jahren. Als kleines Mädchen kam sie in ein katholisches Kinderheim. Dort hätte sie wohlbehütet aufwachsen sollen, doch die Realität entsprach mitnichten dem Bild einer fürsorglichen Umgebung.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gänsehaut 29. September 2011
Von Sarah
Das Buch ist super geschrieben, mir kamen wirklich die Tränen.Es ist ein sehr emotionales Lesegefühl.Mehr Buchseiten sind gar nicht notwenig !!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Heimkinder 17. Februar 2011
lässt sich sehr gut lesen, man bekommt aber eine Gänsehaut, was in den Kinderheimen früher (evtl. auch heute noch) stattgefunden hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bibliothekarin (meine Bibliothek) TOP 1000 REZENSENT
Ich bin ein geübter Leser solcher Biografien und traue mir daher zu folgende Rezension zu schreiben:
Zunächst einmal fängt es schon damit an, dass es kein Buch ist, sondern eine Art Broschüre; zumindest entsteht der Eindruck, wenn man das "Buch" in Händen hält. 124 Seiten und extrem groß gedruckt, damit diese Seiten überhaupt zusammenkommen.
Im Vor- und Nachwort wird erwähnt, dass Roggenkamp nicht ihre gesamte Geschichte erzählt, weil es sonst zu lange geworden wäre. Somit ist nur ein 5jähriger Auszug aus einem (ganzen?) Leben beschrieben; was etwas eigenartig ist.
Das Cover ist völlig falsch, denn es entsteht der Eindruck, dass sich die gesamte Geschichte in einem Kloster zugetragen hat, was aber nicht stimmt. Es sind gerade einmal 20 Seiten, der Rest der Tragödie spielt in einem anderen - sterblichen - Kinderheim.
Was mich allerdings am meisten gestört hat, ist, dass man nicht weiß, wann diese Geschichte spielt. Ich tendiere auf die Nachkriegsjahre; sicher bin ich mir allerdings nicht. Weiters werden keine Ortsangaben bzw. die richtigen Namen genannt (namensrechtlichen Gründen?! Wieso?).
Roggenkamp fängt auch nicht wie üblich mit ihrer Geburt an und erzählt über ihre ersten 5 Jahre bei Mutter und Vater und ihren (zahlreichen) Geschwistern; sondern sie ist gleich 5 Jahre alt, der Vater gestorben und die unfähige Mutter heiratet einen völlig alkoholabhängigen Mann, der sie ständig schlägt, zu Hungerkuren zwingt (kein Geld für Essen) und erniedrigt. Nachbarn haben eingegriffen und das Jugendamt verständigt. Was ich persönlich prinzipiell gut finde!
Weniger gut war natürlich, was den Kindern danach passiert ist. Die Kinder wurden sofort getrennt, durften sich nicht mehr verabschieden und - obwohl teilweise im selben Heim - keinen Kontakt mehr zueinander haben. Doch Roggenkamp glorifiziert ihre Mutter und ihr zu Hause. Es sei alles so toll und familiär gewesen; sie habe niemals Gewalt gekannt und sei auch sonst ein zufriedenes Kind gewesen. Die kurzen Sätze, die sie über ihre Kindheit schrieb, waren jedoch alles andere als "rosig". Die Familie musste hungern, weil der Stiefvater sein gesamtes Geld versoff, die Mutter nicht arbeitete (zu faul?) und er sie bis zum Abwinken schlug. Also von familiär und keine Gewalt gekannt, kann keine Rede sein! Auch, dass sie tagelang, wenn nicht sogar wochenlang hungern musste, beschreibt sie nicht; nur dass es im Kloster kaum etwas zum Essen gab beschreibt Roggenkamp. Absolut unerklärt bleibt die Flucht und wieso die Mutter 5 Jahre keinen Kontakt mit ihren Kindern hatte. Allerdings wird sehr schnell klar warum, denn spätestens nach der Flucht, wird real, wie unfähig diese Mutter war. Noch immer keine Arbeit, immer noch mit dem Alkoholiker zusammen, immer noch Schläge, Bahnhofsmission, mit allen Kindern schwerst überfordert, die sich alle unterschiedlich schlecht entwickelt haben und Hungerkuren standen weiterhin an der Tagesordnung; von den verdreckten Wohnverhältnissen wohl kaum zu sprechen. Roggenkamp erzählt kein Wort wie es ihren Geschwistern ergangen ist. Roggenkamp geht kaum zur Schule, ständig neue Ausreden, ständig Entschuldigungen. Sie macht für alles "das Heim" verantwortlich; dass aber den Hauptpart ihre Mutter und ihr Stiefvater tragen, dass erkennt Roggenkamp nicht. Auch ihre Affinität zum Stiefvater kann ein geübter Leser solcher Bücher nicht verstehen; er schlägt seine Frau grün und blau und Roggenkamp trauert ihm nach; beschreibt "dass er ein sehr toller Mensch war". Solche und andere Aussagen regen sehr große Zweifel an und werfen nur noch größere Fragen auf:
- Warum hat sie niemals als Erwachsene ihre Kinderheim-Peiniger angezeigt?
- Was wurde aus ihren "angeblichen" Freundinnen im Heim?
- Warum ging sie nie zum Psychologen?
- Warum machte sie diese Zustände nie öffentlich?
- Warum kämpfte sie niemals für die Rechte von Kindern im Heim?
- Warum erzählt sie nicht ihre gesamte Lebensgeschichte?
- Warum forscht sie nicht, welche - angeblichen - Medikamente ihr damals verreicht wurden?
- Wieso bettnäst sie im Heim; aber während der Verwahrlosung bei ihrer Mutter (vorher und nachher!) nicht?
- Wieso hat es nicht einen Menschen in diesem Heim gegeben, der den Schneid hatte, die Peiniger anzuzeigen?
- Wie erging es ihren Geschwistern? Wieso wird das nicht einmal thematisiert?
- Was hat die Mutter in den 5 Jahren gemacht? Wieso gab es keinerlei Kontakt (keine Briefe, keine Besuche, keine Erklärung...)?
u.v.m.
Die Schreibweise wirkt kindlich, oft weinerlich und mehrmals pathosgefüllt. Manches wird endlos wiederholt, um das wirklich schon sehr dürftige "Buch" unnötig in die Länge zu zerren. Der Leser bleibt äußerst ratlos und mit sehr (!) vielen Fragen zurück.
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