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Ich war Staatsfeind Nr. 1: Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi [Taschenbuch]

Wolfgang Welsch
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2003
Vom verurteilten Republikflüchtling zum erfolgreichsten Fluchthelfer und verhaßten Staatsfeind Nr. 1: Die Lebensgeschichte von Wolfgang Welsch ist der authentische, ungemein dicht und packend geschriebene Bericht eines Mannes, der auf der Todesliste der DDR-Staatssicherheit ganz oben stand – und überlebte. – »Sein Leben hat der Schauspieler, Lyriker, Fluchthelfer und Kleinverleger Welsch jetzt so hautnah nacherzählt, daß der Leser eines der finstersten Kapitel des Kalten Krieges in Deutschland nacherleben kann.« Stern


Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 5 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492238483
  • ISBN-13: 978-3492238489
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 465.479 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Spannung (Geheimdienste, verdeckte Aktionen), Grusel (Folter, unmenschliche Haft), Action (Mordanschläge, Fluchtdramen), Geschichte (DDR, Kalter Krieg, Fall der Mauer): Alles drin! Wer sich auch nur ein bisschen für Zeitgeschichte interessiert, der dürfte den Kauf nicht bereuen.

Wolfgang Welsch hat für seine Überzeugungen sieben Jahre seiner Jugend wortwörtlich hingegeben: Statt nach drei schrecklichen Jahren in Stasi-Knästen auszureisen (er ist bereits vom Westen freigekauft!), bleibt er in der DDR -- um einen entlarvenden Film zu drehen. Als Leser steht einem schier das Herz still: Wer wäre nicht bis ans Ende der Welt gerannt, um aus diesem Folter-Reich zu entkommen?

Er ist nicht lange draußen. Jahre im Zuchthaus Brandenburg folgen bis zur Abschiebung in den Westen 1971 auf Initiative von Willy Brandt. Bei der Schilderung des Haftalltags, der Gerichtspraxis und der Verhörmethoden steht Welschs Buch lediglich in einer Reihe mit Berichten anderer Zeitzeugen. Wesentlich seltener zu lesen sind jedoch Berichte über die linke Atmosphäre der 70er Jahre in der Bundesrepublik. Von Opfern des DDR-Systems will man zu jener Zeit nichts mehr hören. Welsch wird während des Studiums von DKP Professoren schikaniert. Einzigartig aber ist das Buch als authentischer Bericht eines der erfolgreichsten Fluchthelfers (der spannendste Teil). Die Stasi jagt ihn mit Killerkommandos. Nur mit unglaublichem Glück überlebt er und das gleich drei Mal! Die Geschichte selbst hat für die Pointe gesorgt: Nach 1990 setzt Welsch die Strafverfolgung der Mörder durch. Der unmittelbare Täter wird verurteilt, der Führungsoffizier erhängt sich in der Zelle.

Es gibt Stellen im Buch, da wankt der Boden und die seelischen Kosten werden sichtbar, die ein Leben im Dienst einer Moral, eines Gedankens, einer Besessenheit mit sich bringt. Da wird der Text selbstgerecht im Ton und verliert an Glaubwürdigkeit. Die Lebensleistung des Verfassers mindert das nicht und auch nicht die Faszination des Berichtes. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Sein Leben hat der Schauspieler, Lyriker, Fluchthelfer und Kleinverleger Welsch jetzt so hautnah nacherzählt, daß der Leser eines der finstersten Kapitel des Kalten Krieges in Deutschland nacherleben kann.« Stern

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wichtiger Zeitzeuge 10. Juni 2007
Format:Taschenbuch
Wenn es so etwas wie deutsche Helden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geben würde - Wolfgang Welsch müsste man sicher hinzuzählen als einen Mann, der immer standhaft seine Überzeugung bis hin fast zur Selbstgerechtigkeit vertreten hat und dafür für heutige Verhältnisse kaum Vorstellbares erlitten hat.

Bei der Lektüre dieses stets packenden Lebensberichts musste ich an eine Zeile aus einem Leonard Cohen-Song denken: "Men will suffer, men will fight, even die for what is right ...".

Stasi-Knast, Eingesperrtsein unter Kriminellen, mörderische Arbeitsbedingungen in Knastjobs, Schweinefraß, Scheinhinrichtungen, Prügel, Folter, Einzelhaft, Psychoterror, Mordanschläge und Vergiftungen.

Welsch hat einige Stasi-Knäste inklusive Bautzen hautnah erlebt und überlebt.

Dazu verraten von der eigenen Ehefrau und seinem engsten Freund - das ist ziemlich viel für ein einziges Leben.

Und alles das, weil Welsch sich den Großteil seines Lebens der SED und Stasi widersetzt hat. Erst in der DDR und danach als Fluchthelfer, der Hunderten von Menschen zum Ausbruch aus dem SED-Experimentiergelände verholfen hat.

Was allerdings nie ganz klar wird, ist, was Welsch eigentlich antreibt. Statt einer einfachen Lüge bleibt er auch in den hartnäckigsten Stasi-Verhören und selbst beim letzten Stasi-Kontakt vor der Ausreise seiner unbedingten Überzeugung treu und spuckt der Diktatur seine Verachtung quasi ins Gesicht. Dazu dürften nicht allzu viele an seiner Stelle in der Lage gewesen sein und sicher hat Wolfgang Welsch mehr als einmal sein Leben für diese Überzeugung aufs Spiel gesetzt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessant 1. Oktober 2012
Von Annett S.
Format:Taschenbuch
Kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für die ehemalige DDR interessiert.
Wie kann ein Land seine Bürger nur so behandeln? Nur weil man beispielsweise ausreisen möchte.
Ein Blick hinter die Kulissen des feinen Arbeiter- und Bauernstaates. Er ging über Leichen.
Mein Tipp: LESEN
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43 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein - trotz allem - wichtiges Buch 17. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist ein wichtiges Buch. Es zeigt die DDR von ihrer dunkelsten Seite: Die radikale Verfolgung politisch anders Denkender zog alle Register einer klassischen Diktatur und schloss auch Folter mit ein. Das ist ein Aspekt, der heute bewusst wahrgenommen werden muss, vor allem von denen, die einer Welle der "Ostalgie" nur zu gerne anhängen. Aber leider wird Wolfgang Welsch dem Leser während der Lektüre nicht wirklich sympathisch. Eigentlich möchte man so gerne ganz auf der Seite des Opfers stehen, doch machen deutliche Schwächen des Textes und die Vorgehensweise Welschs dem Leser die Identifikation schwer. Welsch gebärdet sich mitunter so unsinnig, geht extrem hohe Risiken ein. Und immer müssen dann bundesdeutsche Stellen als Nothelfer eingreifen, sehr hohe Auslösesummen bezahlen, diplomatische Krisen in Kauf nehmen. Als die Bundesrepublik ihn zum ersten Mal aus der Stasihaft freikaufte, entschloss er sich, in der DDR zu bleiben und weiter gegen das Regime zu kämpfen. Selbstverständlich wurde er erneut verhaftet (und wieder freigekauft!!). Auch als er - ohne jegliche Koordination mit staatlichen Stellen - seine Frau und die kleine Tochter (!) als Kuriere für eine Fluchthilfeaktion in Bulgarien einsetzt und beide festgenommen werden, zahlt (selbstverständlich!) erstmal die Bundesrepublik. Dass diese dann auf juristischem Wege versucht, sich das Geld bei Welsch zurückzuholen, empfindet dieser als Zumutung. Dabei strahlt der Text etwas abenteuerlustiges aus, Welsch scheint so gerne am Katz-und-Maus-Spiel der Agenten und Spione teilnehmen zu wollen, stellt sich immer wieder als der einsame Ritter ohne Furcht und Tadel dar, der allein gegen die Übermacht eines Unrechtsregimes kämpft. Diese Haltung gerät zur Pose, die man auf die Länge von 450 Seiten leider nur schwer erträgt.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternd realistisch beschrieben 11. August 2006
Format:Taschenbuch
Ich bin zwar kein unmittelbar Betroffener der Stasi Methoden. Habe aber viel von meinem Großvater erfahren, der Ähnliches wie der Autor des Buches mitgemacht hat. Daher empfand ich die Schilderungen der Haft des Autors sehr echt. Mein Großvater hat Aufzeichnungen über Foltermethoden gemmacht, die ich im Buch von Herrn Welsch wiederfinde. Erschreckend ist aber auch ein Nebenaspekt des Buches. Das die westdeutschen Behörden die Anzeigen von Herrn Welsch entweder gar nicht oder sehr schleppend bearbeiten. Sicherlich war und ist die bestrafung der Täter der DDR ein schwieriges moralisches und juristisches Unterfangen. Dennoch hat es nichts mit rechtsstaatlichem handeln zu tun, das Opfer so lange hinzuhalten und untätig zu bleiben. Auch die rolle Genschers kommt in ein neues historisches Licht. Nach der Wende war er ja ein Held, indem er den Botschaftsflüchtlingen die Einreise in die BRD gewährte. Die mangelnde Unterstützung der deutschen Botschaft von Frau Welsch+Tochter empfand ich als einen politischen Skandal. Das Buch habe ich an zwei Tagen verschlungen. Wirklich sehr empfehlenswert. Traurig ist, das seine Persönlichkeit wahrscheinlich mehr unter der Gefangenschaft gelitten hat, als er selbst bemerken konnte. Damit ist wohl auch der Zusammenbruch seiner Familie zu erklären. Mein Großvater hatte ähnliche Probleme.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Extrem spannend!
Das Buch kann man kaum aus der Hand legen. Es fesselt einen von der ersten Min. an.
Danke, Wolfgang Welsch, für den Einblick in Ihr Erleben!
Vor 2 Tagen von Christel Ferber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre in Schulen gehören
Dé­jà-vu am laufenden Band, weil Essentielles 20 Jahre nach ihm im zarten Alter von 18 Jahren selbst erlebt, bewusst getan und mit allen Sinnen empfunden. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von tjannot veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kaum zu glauben
Warum der Autor sich im ersten Abschnitt des Buches zu einer blauäugig organisierten Flucht aus der DDR entschließt und nach furchtbarer Haft und Freikauf dennoch dort... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Detlef Prietz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kaufen und Lernen!
Spannend vom Anfang bis Ende!! Kann man nur empfehlen. Ein Mann gegen die Stasi. .
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Vor 5 Monaten von Philipp J. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das ging an meine Grenzen
Lieferung alles super. Das Buch ganz toll, die Geschichte ging mir sehr nahe. Sie beschäftigt mich eigentlich fast jeden Tag immer noch. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kerstin Frank veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen zu viele Übertreibungen
Kann das Buch nicht empfehlen, da nach meinem Eindruck mit starken Übertreibungen künstlich Dramatik erzeugt werden soll. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von zarathustra veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn Stasi
Das Buch ist packend geschrieben und beleuchtet die Praktiken der Stasi mit seinen Gefangenen, die weit ausserhalb der Vorstellungskraft eine normalen Menschen liegt. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Dr. Robert Kleinstäuber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen tech. Problem im Hörbuch behoben
hatte mir das Hörbuch über Audible gekauft
beim ersten Download gab es Probleme, Kapitelenden abgehackt oder auch doppelt
Mail nach Audible, Problem... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Frank-Peter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meine Besellungen
Ich war mit allen Bestellungen sehr zufrieden. Auch die Qualität war hervorragend. Mit freundlichen Grüßen ihr
Peter Alexander Becker Landau
Vor 9 Monaten von A. Wildner veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen wer die rolle des mfs
immer noch relativieren möchte, dem sei hiermit dieses buch von herrn welsch ans herz gelegt. selbst wenn man ihn der subjektivität zeiht und ihm schaum vorm mund... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Heinrich Severin veröffentlicht
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