"Sie nannten mich es" war für mich an Mißhandlugn einem wehrlosen kleinen Kind gegenüber schon nicht mehr zu übertrumpfen! Gott sei Dank hatte das Buch nicht so viele Seiten, so daß man als Leser dem Schrecken schnell ein Ende setzen konnte. Als ich das Buch las dachte ich, wie kann eine Mutter einem Kind so etwas antun? Ganz ehrlich? Sie gehört in meinen Augen an die Wand gestellt!!!
Ich erzählte meiner Freundin von dem Buch "Sie nannten mich es" und sie erzählte mir weiderum von dem Buch "Ich war Kind C". Nachdem wir beide unser Buch ein wenig erzählten, sah ich viele Gemeinsamkeiten. Da ich das Buch von Dave Pelzer schon aufrüttelnd fand, laß ich auch dieses. Der Junge, der auf dem Cover zu sehen hat mich das ganze Buch über begleitet und der Grausamkeit ein Gesicht gegeben. Immer wieder kam mir dieses Gesicht in den Kopf auch heute noch, obwohl es schon einige Zeit her ist, daß ich das Buch gelesen habe, läßt es mich nicht los!
An Brutalität und Grausamkeit war keins der Bücher zu toppen! Der Unterschied war, daß "Ich war kind C" erheblich mehr Seiten hatten und man hatte als Leser das Gefühl, diese Mißhandlungen über Jahre mit Christopher mit zu erleben. Ich konnte dieses Buch nicht in eins durchlesen, sondern legte es oft mehrere Tage an die Seite, um Kraft zu tanken und das Geschehene zu verarbeitetn. Wenn es mir als Leser schon schlecht ging, wie erst erging es dann Christopher, der alles über sich ergehen lassen mußte?
Das Buch ist verdammt hart, aber das Gute daran ist, daß die Mutter am Ende bestraft wird. In meinem Augen gibt es keine gerechte Strafe für das, was sie dem Kind angetan hat, aber ich hoffe bei jedem dieser schweren Fälle, daß die Gesetze sich verhärten und die Täter lebenslänglich weg gesperrt werden, wirklich lebenslänglich und hinter Gittern verrotten werden!
Alles Gute wünsche ich Christopher, der leider nicht ganz ohne körperlichen Schaden von den schlimmen Mißhandlungen davon kam. Aber er prangerte an und zumindest daß läßt ihn das Erlebte ein wenig besser überwinden!