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Ich war ein Glückskind: Mein Weg aus Nazideutschland mit dem Kindertransport Taschenbuch – 30. September 2013

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: cbj (30. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570402223
  • ISBN-13: 978-3570402221
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 2,6 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 152.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine absolut fesselnde Lektüre." (Ostthüringer Zeitung)

"Dieses Buch ist mehr als lesenswert." (literatwo.wordpress.com)

"Ein sehr lesenswertes Buch!" (pulheimnews.de)

"Es ist eine atemberaubende Lebensgeschichte vor einem wahnsinnigen historischen Hintergrund, die wir mit Marion Charles in ihren Aufzeichnungen und Erinnerungen erleben dürfen." (Amazon.de / Heidi Zengerling)

"Die Geschichte, die wahren Tatsachen entspricht, hat mein Herz sehr berührt." (Bloggerstimme)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marion (Czarlinski) Charles wird 1927 in Berlin geboren. Sie gehört zu den 10.000 jüdischen Kindern, die in den Jahren 1938/39 nach Großbritannien fliehen müssen und bei Gastfamilien Krieg und Holocaust überleben. Nach vielen Jahren in England kehrte sie zurück nach Deutschland, wo sie über 36 Jahre lang lebte und arbeitete. Seit Kurzem lebt sie wieder in London.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Von AJuM am 9. Juni 2014
Format: Taschenbuch
Es ist der 4. Juli 1939, als die elfjährige Marion mit dem Kindertransport nach London flieht. Sie ist Jüdin und die Vertreibung aus ihrem geliebten Berlin rettet ihr das Leben. Fortan wächst sie bei verschiedenen Gastfamilien auf, fasst Fuß in England, heiratet später und bekommt eine Tochter. Jetzt erzählt sie von ihrem ereignisreichen Leben.

Marion Charles bezeichnet sich selbst als Glückskind, konnte sie als jüdisches Mädchen doch den Schrecken des Naziregimes entfliehen. Dass aber auch ihr Leben nicht einfach und von vielen Grauen begleitet war, zeigt dieses Buch.
Marion wuchs glücklich in Berlin bei ihren Eltern auf. Sie fühlte sich stets geliebt und hatte ein gutes Leben. Bis Adolf Hitler an die Macht kommt. Marion ist nun Beschimpfungen ausgesetzt, muss ihre Schule wechseln und darf viele Dinge nicht mehr tun. Als es schließlich immer gefährlicher wird, schicken sie die Eltern, um wenigstens ihr Kind retten zu können, mit einem Kindertransport nach England.
Dort lebt sie fortan bei Pflegefamilien, die nicht immer nur nett zu ihr sind, sondern oft auch lieblos und arrogant. Darüber hinaus muss sie mit dem Kulturschock, ihrem Heimweh und der Ungewissheit über das Schicksal ihrer Familie und Freunde fertig werden. Trotz allem verliert sie nicht ihren Lebensmut, ist besonders fleißig, arbeitet und lernt angestrengt für die Schule. So schafft sie es auch, zu studieren und eine Berufsausbildung zu machen. Sie lebt sich trotz allem so gut ein, dass ihre eigene Tochter sehr überrascht ist, als sie erfährt, dass die Mutter eine deutsche Jüdin ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HEIDIZ TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. November 2013
Format: Taschenbuch
Das Buch beinhaltet eine tragische und doch glücklich ausgegangene Geschichte, die das Mädchen Marion erlebte. Juli 1939: Marion Charles war damals 12 Jahre alt und hatte das Glück, auf einen Kindertransport nach London zu kommen. Berlin war bisher ihre Heimat, aber sie ist Jüdin und kann nicht in Berlin bleiben, wenn sie ihr Leben retten will.

Wir gehen mit ihr gemeinsam in ein fremdes Land mit einer Sprache, die sie nicht versteht und ganz ohne ihre Familie und erleben, was eine Elfjährige erlebt und wie sie es empfindet. Marion lebt bei unterschiedlichen Gastfamilien und schafft es, sich zu integrieren. Sie heiratet sogar irgendwann und wird Mutter.

Der Leser wird mit einer Karte Europas aus dem Jahr 1939 in das Buch eingeführt.
Es geht weiter mit einer Einleitung, einem Prolog und 18 Kapiteln. Abschließend kann der Leser das Nachwort lesen.

Die Einleitung ist von Wendy Leigh geschrieben, der Tochter von Marion Charles. Wendy war 9 Jahre, bis dahin dachte sie, ihre Mutter sei Engländerin. Sie bekam dann die biografischen Aufzeichnungen ihrer Mutter in die Hände und stellt die Welt der Neunjährigen auf den Kopf. Die Tochter schreibt auch davon, wie ihre Mutter im Jahr 1974 nach Deutschland zurück ging.

Verrückt, aber Adolf Eichmanns Enkelin war ihr im in Deutschland wieder beginnenden Berufsleben als Schülerin unterstellt. Marion Charles arbeitete als Lehrerin in Deutschland.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Julia - Buecherwurm2punkt0 am 19. November 2013
Format: Taschenbuch
Zu Beginn des Buches war ich angenehm überrascht, denn die Einleitung stammte von Wendy Leigh also der Tochter der Autorin. Es war interessant zu lesen, wie sie die Autobiografie der Mutter empfand und was sie daraus mitnahm. Das Vorwort hätte also nicht besser gewählt sein können!
Danach folgte jedoch der Prolog, der mich doch etwas irritierte. Hier meldete sich die 14-jährige Schülerin Anna Kiefer zu Wort, die die Autorin Marion Charles über ihr Leben für die Schülerzeitung interviewen möchte. Es wirkte auf mich wie der Auftakt eines fiktiven Romanes obwohl schlussendlich doch ein Tatsachenroman daraus wurde. Wie die Schülerin Anna Kiefer da ins Bild passt, ist mir bis heute nicht klar. Sie erleichterte weder den Einstieg in die Geschichte, noch war sie dafür in irgendeiner Art relevant. Da die Autorin Marion Charles über ihr einiges Leben schreibt, verstehe ich auch nicht warum eine Interviewpartnerin eingeführt wurde.
Die Geschichte die wahren Tatsachen entspricht, hat mein Herz sehr berührt. Marion Charles konnte mir, als Nichtzeitzeugin einen intensiven Eindruck der damaligen Zeit geben, der einem glückliche und schreckliche Seiten zeigt. Auch wenn ein Familienmitglied aus dem Tatsachenbericht komplett gestrichen wurde, hatte ich nicht einmal das Gefühl das etwas fehlte oder unstimmig war. Die hinzugefügten Bilder in der Mitte des Buches intensivierten meine Gefühle gegenüber der Geschichte noch weiter, sodass ich am Ende kaum fassen kann was für ein "Glück" die Autorin wirklich hatte.
Für mich war der beschriebene Weg aus Nazideutschland mit dem Kindertransport ein weiteres Puzzleteil in der Geschichte des zweiten Weltkrieges. Ein Aspekt mehr, denn ich nicht kannte und vor allem gespickt mit Hintergrundfakten die auf mich einfach unglaublich wirkten.
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