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Ich war Buddhist: Das Ende einer Pilgerreise [Gebundene Ausgabe]

Martin Kamphuis
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 206 Seiten
  • Verlag: Brunnen-Verlag Gmbh; Auflage: N.-A., Nachdr. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 376555863X
  • ISBN-13: 978-3765558634
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 443.121 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung Buchrückeite: Seit Hermann Hesse mit "Siddharta" die Indienbegeisterung entfachte, liegt die Hinreise in den Buddhismus voll im Trend. Mittlerweile gibt es immer mehr Menschen, die von sich sagen können: Ich war dort, in Indien, in Ashrams und buddhistischen Klöstern, in diversen Selbstfindungsgruppen. Ich habe vieles erlebt und gefunden. Aber nicht das, wonach ich mich sehnte: nicht Liebe, nicht Frieden, nicht Sinn, nicht Gott. Sie treten die Rückreise aus einer abenteuerlichen, spirituellen Welt an. Und können etwas erzählen. Martin Kamphuis ist einer von ihnen. Heute bezeichnen sich Kamphuis und seine Frau als Christen. Der junge Niederländer ist evangelischer Pfarrer geworden.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Persönliches Erlebnis vs. objektive Realität 18. Juni 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Martin Kamphuis beschreibt in dieser Autobiographie seine Erfahrungen sowohl mit dem Buddhismus tibetischer Prägung als auch mit New-age Praktiken und seinem Drogenkonsum. Eine wichtige Rolle spielt hierbei auch seine psychisch labile Freundin Iris, zu der er eine Beziehung gegenseitiger Abhängigkeit und Umklammerung mit dem Ziel der gegenseitigen "Therapie" führt.

Jedoch zeigt sich im Verlauf des Buches, dass in Kamphuis Erleben diese vier Komponenten, tibetischer Buddhismus, New-age Philosophie, Drogen und die Beziehung zu Iris zu einer gefährlichen Mischung verschmelzen.
So gibt zum Beispiel Iris vor, telepathisch mit dem Dalai Lama und anderen Lehrern in Kontakt zu stehen, und Kamphuis folgt unreflektiert ihren Anweisungen in der Annahme, diese stammen wirklich von buddhistischen Lehrern.

Kamphuis kann diesem psychologischen Teufelskreis der Umklammerung von Iris, der eigenen Schuldgefühle und des Erleuchtungsdrucks, den er sich selbst auferlegt, nur dadurch entfliehen, indem er sich von Iris trennt und seine spätere Frau Elke kennenlernt. Da zu diesem Zeitpunkt in den Vorstellungen Kamphuis der Buddhismus bereits mit den New-age Elementen sowie mit der Person der obszessiven Iris verknüpft ist, hilft Kamphuis nur ein radikaler Schnitt und Neuanfang, den er im christlichen Glauben evangelikaler Prägung findet.

Viele Rezensenten gaben dem Buch entweder 1 oder 5 Sterne. Beide Seiten haben Recht.

5 Sterne bekommt das Buch für die packende und dicht erzählte persönliche Geschichte der psychologischen Abgründe, in denen Kamphuis und seine Freundin driften. Sein negativen Erfahrungen mit dem Buddhimus sind insofern "wahr", als sie ihn in seiner damaligen psychischen Verfassung dazu führten, ein unrealistisches und unnatürliches Erleuchtungsstreben zu entwickeln ("Erleuchtung in drei Monaten"), das zum Scheitern verurteilt war, zumal Iris ihn zu ihrer eigenen "Therapie" missbrauchte und ihm bewusst Schuldgefühle einimpfte, wodurch er mehr und mehr gefangen wurde.

1 Stern bekommt das Buch jedoch für die Annahme, dass Kamphuis persönliche Lebensgeschichte irgendetwas über den Buddhismus aussagen würde, wie der Titel "Ich war Buddhist" suggeriert. Vielmehr zeigen sich riesige Diskrepanzen zwischen Kamphuis Verhalten und Einstellungen zu den Lehren des Buddhismus.
Gleich wie ein Patient, der ein verschriebenes Zäpfchen lutscht und sich über den seltsamen Geschmack und die ausbleibende Wirkung wundert, so wendet Kamphuis den Buddhismus gerade so an, dass er sich quält und in einen übertriebenen Leistungsdruck verfällt, anstelle sich von inneren Zwängen zu befreien.

Zwei Beispiele machen die Diskrepanz zwischen buddhistischer Lehre und Kamphuis Praxis deutlich:
Während der Buddhismus lehrt, man solle keine bewusstseinstrübenden Rauschmittel zu sich nehmen, konsumiert Kamphuis regelmäßig Marihuana, XTC und andere Drogen. Anstatt der versprochenen Klarheit erreicht Kamphuis daher nur Verwirrung, da ihm die Halluzinationen allerlei widersprüchliches suggerieren.

Während der Buddhismus Eigenverantwortung lehrt ("Seid selbst eure Insel, selbst eure Zuflucht"), begibt Kamphuis sich in die ungesunde Abhängigkeit von Iris sowie von irgendwelchen Lamas, die er während Meditationswochen kennenlernt. So wird er in seinen Entscheidungen und Einstellungen immer gefangener anstatt freier.

Insgesamt also 3 Sterne für ein spanndendes Buch, das jedoch eher ein persönliches Psychodrama schildert als allgemein über den Buddhismus zu berichten.
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37 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine packende Biografie 1. August 2006
Von Herzberg
Format:Gebundene Ausgabe
Kamphuis beschreibt seine Suche als junger Mann nach Lebenssinn, die ihn zum Buddhismus westlicher Prägung führt. Nach vielen Jahren, in denen er auch selbst als buddhistischer Lehrer gewirkt hat, wird er von Gott angesprochen und von ihm zum christlichen Glauben geführt.

Die Geschichte dieser Suche ist spannend geschrieben und gibt viele Einblicke in buddhistische und esoterische Praktiken und Philosophien. Faszinierend, dass letztendlich nicht Kamphuis sich enttäuscht abwendet, sondern dass Gott selbst ihn anspricht und zum christlichen Glauben führt.

Viele der vorigen Rezensenten werfen Kamphuis vor, er habe gar nicht den echten Buddhismus praktiziert, und sie mögen Recht haben. Aber genau dies ist das Problem der religiös offenen Menschen im heutigen Westen: Der klassische Buddhismus wird bei uns mit moderner Esoterik und New-Age-Elementen vermischt. Und genau deshalb trifft Kamphuis' Buch in unserer westlichen Kultur den Punkt.

Keiner sollte erwarten, in diesem Buch eine sachliche Abhandlung über die buddhistischen Lehren zu finden. Dies kann und soll eine Biografie nicht leisten. Es sind der persönliche Weg und die persönlichen Erfahrungen einer einzelnen Person, subjektiv erlebt und aufgeschrieben. Flüssig zu lesen, spannend, faszinierend.
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39 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt 13. November 2000
Format:Gebundene Ausgabe
Eins ist sicher: Martin Kamphuis war kein Buddhist. Zumindest nicht so, wie ich den Buddhismus kenne. Offensichtlich hat er nie verstanden, worum es geht. Auf seiner Suche nach schneller Erleuchtung hat er sich ganz dem Tibetanischen Lamaismus verschrieben, der vom ursprünglichen Buddhismus, z.B. im Vergleich zum Zen-Buddhismus, sehr stark abweicht. Die geradezu groteske Kombination aus Lamaismus, Götterglaube, New Age, Esoterik und Mariuhana-Rauchen, kombiniert mit Gewalt und der Ablehnung seiner eigenen Persönlichkeit sowie der ganzen Welt, kann nicht gerade als klassischer Buddhismus bezeichent werden. Die Abneigung gegen alles Fernöstliche, bei gleichzeitiger suche nach Frieden, führt Martin in einen starken Zwiespalt. Ohne sich dem Buddhismus zu öffen, erwartet er schnelle Erleuchtung möglichst mit diversen Abkürzungen. Nein, Martin hat das Wesen des Buddhismus nicht verstanden. Gerade deswegen musste sein Versuch, Buddhist zu werden scheitern. Der Titel des Buches ist ganz klar verfehlt, es hätte eigentlich heißen müssen:"Meine Suche nach Frieden". Diesen hat er, glücklicher Weise, am Ende des Buches auch mit dem Christentum gefunden. Schade nur, dass der Buddhismus, oder dass was Martin dafür hält, so schlecht dabei wegkommt, wobei leider jegliche Selbstkritik fehlt. Religionswissenschaftlich gesehen ist das Buch nicht lesenswert, sieht man sich allerdings den psychischen Zustand an, in dem sich Martin befindet, so kann man einiges über die menschlichen Abgründe lernen und seine eigene Toleranz für Menschen in dieser Situation stark erweitern. Jeder Buddhist, der dieses Buch liest, sollte daher nicht vergessen: "Es kommt nur darauf an, dass ein Mensch seinen Frieden findet. Jeder Weg, welcher ihn dorthin führt, ist der richtige."
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Ich war Buddhist
Habe mir mehr davon versprochen, leider steht da mehr drinnen wie man zum Buddhismus kommmt, als vom dem aufhören. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von Heiko Diers veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Unnötig
Ich erhielt das Buch als Missionsgeschenk von einem überzeugten Christen. Ich praktiziere seit 15 Jahren Vipassana + bin glücklich mit der Praxis. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2010 von robert zimmermann
1.0 von 5 Sternen Gestern Buddhist, heute Christ, sag mir, was Du morgen bist..-)
hätte der Titel eher lauten sollen. Herr Kamphuis hinterlässt mit seiner "Enthüllung" den Eindruck eines Suchenden der sich - die Verantwortung für das eigene... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2010 von Saachi
1.0 von 5 Sternen Ich war Buddhist
Absolut verpeilte Wahrnehmung des Buddhistischen Gedankengutes
Ich denke der Verlag hat diesen reizerrischen Titel gewählt .. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2009 von H. eckert
5.0 von 5 Sternen Martin Kamphuis
Ich war Buddhist ist ein Wegweiser für jeden Christ. Martin Kamphuis hat den Buddhismus selbst gelebt und erlebt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Klaus Schöbel
1.0 von 5 Sternen Orientierung für Raumphobiker
Dieses Buch ist nicht wirklich empfehlenswert.
Allenfalls für spirituelle Schiffsjungen in Seenot wie den Autor, der offensichtlich in keinster Weise in der Lage war, den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2005 von autopsie
1.0 von 5 Sternen Ja schade um den Stern
Auf die Gefahr mich zu wiederholen fass ich mich kurz und schliess mich denen an die es mit "nichts begriffen beschreiben"
Spiritualität und Erleuchtung lassen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. April 2005 von B. Josef
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend u. bedauernswert
Es fehlt hier jede Auseinandersetzung mit Religion u. einem spirituellen Weg. Eigentlich habe ich mich auf dieses Buch sehr gefreut. Lesen Sie weiter...
Am 3. September 2004 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Spiritueller Egotrip
Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der mit unserem westlichen System, der Art zu leben, zu lieben und zu glauben, nicht klarkommen will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2003 von P.H.
5.0 von 5 Sternen Spannend, authentisch und faszinierend
In ganz offenen Worten teilt der Autor mit, wie er seinen Weg zum Buddhismus fand und warum der Buddhismus ihm nicht genügte. Lesen Sie weiter...
Am 31. Dezember 2002 veröffentlicht
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