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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • ISBN-10: 3829114494
  • ISBN-13: 978-3829114493
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.558.337 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Daniel Kehlmann
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lakonisch und locker 25. Februar 2006
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Daniel Kehlmann, spätestens seit der "Vermessung der Welt" ein etablierter Romancier, hat schon davor einige bemerkenswerte Werke vorgelegt. Eine besonders elegante Etüde ist "Ich und Kaminski".
Die hier bereits hinlänglich beschriebene Geschichte vom überheblichen Journalisten, der den alten Maler Kaminski interviewen möchte und dabei an verschiedene Grenzen stößt (eigene und fremde), ist originell und flüssig erzählt. Der schon erwähnte Vergleich mit Martin Suter ist durchaus passend, wenn auch der Schweizer Autor die vergleichsweise kompaktere Dramaturgie bietet. "Ich und Kaminski" ist großteils linear erzählt und in einem lakonischen, lockeren Ton gehalten. Unterstützt von unangestrengt skizzierten Dialogen, schwingt sich sich die Handlung immer wieder zu Glanzlichtern auf, wie z.B. der Beschreibung der "Partygespräche" bei einer Vernissage: ein Text von nahezu absurder Komik.
"Ich und Kaminski" setzt keine kunstwissenschaftlichen Kenntnisse voraus: es ist angenehme, gut gemachte Lektüre für Leute, die sich nicht unter Niveau unterhalten wollen.
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das neueste Buch von Daniel Kehlmann verrät seine Pointe bereits im Titel: Erst kommt der Ich-Erzähler, und dann der Rest der Welt. Dieses schwadronierende, über weite Strecken bis zum Anschlag selbstsichere Ich hat für die Umwelt nur Verachtung übrig und gelangt zu seiner Rolle als Biograph eines einst berühmten Malers eher zufällig. Es könnte auch ein ganz anderes Objekt der Beschreibung geben. Sebastian Zöllner, so heißt der Ich-Erzähler, hat soeben eine gescheiterte Beziehung hinter sich, die wohl auch an seiner Gefühlskälte zugrundegegangen ist, und deren Wert er zu spät erkennt. Es gelingt ihm zwar, den Maler aus dessen Alpenrefugium zu entführen, doch entzieht sich der Alte den schablonenhaften Fragen seines potentiellen Lebenschronisten. "Ich und Kaminski" hat Züge eines Roadmovies, macht sich genüßlich über die Eitelkeiten der Galeristen-Szene lustig und gelangt schließlich zu einem recht gewaltsam herbeigeführten (wenn auch nicht gewalttätigen) Ende, das freilich aufgesetzt erscheint.
Kehlmann hat die Geschichte eines Künstler-Biographen schon vor ein paar Jahren als Kurzerzählung vorweggenommen und damals meisterhaft konstruiert: "In der Sonne" war zugleich die Titelerzählung des immer noch sehr empfehlenswerten Erstlingsbuches. "Ich und Kaminski" kommt da nicht heran, selbst wenn man dem Autor zugestehen muß, daß die stilistischen Fehlgriffe und Mängel vor allem dem ERZÄHLER und nicht etwa Daniel Kehlmann selbst zuzuschreiben sind. Immerhin geht es darum, ein im höchsten Grade narzißtisch-kaltes Ich zu entlarven. Der Leser wird gezwungen, bis zu einem gewissen Grad die Perspektive dieses Unsympathen einzunehmen, und es ist vor allem dieses Konzept, welches den knapp bemessenen, in großen Schrifttypen gedruckten "Roman" interessant erscheinen läßt. Dennoch: Kehlmanns frühere Bücher, vor allem "Unter der Sonne" und "Mahlers Zeit" besitzen weitaus mehr Substanz.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch wurde von Reich-Ranitzki empfohlen ...aha. Schon öfters war ich danach enttäuscht, diesmal ganz und gar nicht. Die Hauptfigur ist ein Kind unserer Zeit. Ein Narziß, der sein Scheitern zu bemänteln versucht, indem er andere benutzt und abwertet. Ihm steht ein greiser Künstler gegenüber, der am Ende seines Lebens die Auflösung von Ruhm, aber auch der Jugendliebe und ihrer Bedeutung erleben muss. Selten habe ich Dialoge gelesen, die das Surreale der ganzen Situation so treffend spiegeln. Ein witziges, aber auch intelektuelles Buch und damit nichts für jeden. Für manches Detail bedarf es eigener Erfahrungen, um sie verstehen zu können. Man sieht es auch in der Widersprüchlichkeit der Rezensionen. Beeindruckend auch, da der Autor gerade erst dreißig wird. Vier verdiente Sterne (fünf gebe ich nur für ganz außergewöhnliche Werke) und diesmal Dank an Reich-Ranitzki für den Tipp.
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Die neuesten Kundenrezensionen
The downfall of an egotistical anti-hero.
I was attracted to this by a favourable review in the Economist of the English translation which emphasised the book's humour, and I would certainly recommend it to other... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von DB veröffentlicht
Von der Lebensfarce...
"Herr Zöllner, dass alles sind doch abgeschlossene Geschichten! In Wirklichkeit gibt es uns nicht mehr. Alter ist etwas Absurdes. Man ist da und auch nicht, wie ein Geist. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Timo Brandt veröffentlicht
Nervig
Dieses Buch ist wirklich traurig. Die ganze Pointe - wenn man es so nennen mag - besteht darin, dass sich der Ich-Erzähler immer als toller Bursche fühlt, während er... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Astaroth veröffentlicht
Gähn..........
Was Marcel Reich-Ranicky an diesem Roman so wunderbar findet, würde ich liebend gerne mit ihm persönlich diskutieren. Ich habe mich nur durchgequält. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Kirchner Edith veröffentlicht
Wichtigkeit ist nicht wichtig.
Ein junger, nur auf den eigenen Vorteil bedachter Schreiberling, verspricht sich Ruhm und Profit von einer Begegnung, die er eigenmächtig herbeiführt, um sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2010 von Frauke Rahner
Die Vermessung des Künstlers
Ein zweitklassiger Kunsthistoriker möchte seine stagnierende Karriere durch eine Biographie des Malers Kaminski aufpolieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2009 von Peter Panter
empfehlenswertes buch
die geschichte über den alten, erblindeten, mitelmäßig erfolgreichen maler manuel kaminski und seinen ergeizigen, unsympatischen, skupellosen biographen sebastian... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von esc
Kurzweilig
In der Kunstwelt geht es nicht mehr um Kunst, sondern wie überall nur um Macht, Geld und Selbstdarstellung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2009 von Villette
Keine "große Literatur", aber ein sehr unterhaltsamer Roman...
... Und das ist schließlich auch schon viel wert! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, fand es angenehm leicht und locker geschrieben, wunderbar ironisch und auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2009 von Laura Winter
schleppend und ohne spannungsspitzen
...mal wieder eines von diesen büchern, die man eigentlich nur zu ende liest, weil man hoffnung hat, dass vielleicht doch noch etwas (und u.u. sogar) spannendes passiert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2009 von C. Hentschel
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