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Ich trug den gelben Stern
 
 
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Ich trug den gelben Stern [Gebundene Ausgabe]

Inge Deutschkron
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 214 Seiten
  • Verlag: Wiss. u. Pol., Köln; Auflage: 4. A. (Juli 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3804685552
  • ISBN-13: 978-3804685550
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 466.943 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Dokument über Entrechtung, Verfolgung, Deportation und Tod, über Illegalität und Identitätsverlust und zugleich stiller menschlicher Hilfsbereitschaft.

Viele Angehörige der älteren Generation erinnern sich noch daran, wie die Nazis ihre Kindheit mißbrauchten, ohna daß sie dies damals erfassen konnten. Wie aber erlitten die Söhne und Töchter jüdischer Eltern diese Zeit? Inge Deutschkron, in Berlin aufgewachsen, mußte erfahren, was es heißt, ein jüdisches Kind zu sein. Zunächst bedeutete dies nur, nicht mit Gleichaltrigen spielen zu können, vom Schwimmen- und Sportunterricht ausgeschlossen zu sein, mehrmals die Schule zu wechseln und in andere Stadtviertel umzuziehen zu müssen. Allmächlich kommt die Angst vor Verhafutngen zuinzu, und bald wird der Familie klar, daß es sich um eine planmäßige Diskriminierung handelt, an deren Ende die totale Menschenverachtung und Mord stehen.

Der Ausbruch des Krieges verhindert die Emigration. Ab 1941 mußten die Juden den gelben Stern tragen, die ersten Deportationen unter den 66 000 Berlinern Juden setzten ein. Die verzweifelte Angst vor dem offenbar unausweichlichen Schicksal wurde übermächtig. Für Inge Deutschkron und ihre Mutter begann nun ein Leben in Illegalität, unter fremder Identität, lebensbedrohend für sie selbst wie für ihre Freunde, die ihnen in menschlicher Solidarität Beistand gewährten.

Nach Jahren der quälenden Angst vor der Entdeckung haben sie schließlich den bürokratisierten Sadismus des nationalsozialistischen Systems überlebt: zwei unter 1423 Juden in Berlin, die dem tödlichen Automatismus entronnen sind. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Inge Deutschkron, geboren 1922 in Finsterwalde, ist Journalistin. Sie erwarb 1966 die israelische Staatsbürgerschaft und lebt seit 1972 abwechselnd in Israel und Deutschland. 1994 wurde sie mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet. Autorin von ›Ich trug den gelben Stern‹.

Am 29.11.2002 wurde Inge Deutschkron hat vom Berliner Senat die Rahel-Varnhagen-von-Ense-Medaille für ihre Arbeit mit Jugendlichen überreicht. Buchmarkt online: »Mit der undotierten Auszeichnung ehrt die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußische Seehandlung Persönlichkeiten, die sich um das literarische Leben in Berlin verdient gemacht haben.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Authentischer Bericht einer untergetauchten deutschen Jüdin, 6. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich trug den gelben Stern (Taschenbuch)
Inge Deutschkron beschreibt in ihren Erinnerungen, wie sie als Jüdin in Berlin versteckt die Zeit der Nationalsozialisten überlebte. Als diese an die Macht kommen, ist die Autorin elf Jahre alt. Sie beschreibt zunächst ihre Kindheit in dieser Zeit und was die schrittweise Entrechtung der deutschen Juden für ein Kind oder eine Jugendliche individuell bedeutete, und dann, wie sie als junge Erwachsene untergetaucht in verschiedenen Verstecken vor der Deportation gerettet wird und den Krieg überlebt. Sie versteckt sich zusammen mit ihrer Mutter, geht aber die ganze Zeit über unter falscher Identität weiter arbeiten. Sie versucht die ganze Zeit über, ihr Leben so „normal" wie möglich zu gestalten, indem sie etwa nach Kriegsbeginn entgegen der Vorschriften weiter ins Kino oder Theater geht. Immer wieder droht Inge Deutschkron und ihrer Mutter, daß sie entdeckt werden, immer wieder müssen sie daher das Versteck wechseln. Die Autorin vermittelt dem Leser äußerst authentisch, wie das Leben einer Jüdin, die versteckt das nationalsozialistische Deutschland überlebte, sich gestaltete, und vermag es, ein Stück weit die Atmosphäre der Angst, der Bedrohung und des Terrors zu vermitteln. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen So wird Geschichte interessant., 18. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich trug den gelben Stern (Taschenbuch)
Ich muß erlich sagen, ich habe diese Buch angefangen zu lesen und zuerst wenig Lust verspürt dies zu tun, da es im Ramen des Geschichtsunterrichtes geschehen mußte. Allerdings verflüchtigte sich diese Meinung, sobald ich auch nur die ersten paar Seiten gelesen hatte. Ich persönlich fand Geschichte immer uninteressant und habe mich mit einem plötzlichem Enthuisasmus damit beschäftigt, was sogar mich selbst verwundert hat. Doch Inge Deutschkron hat ihre Erlebnisse so eingehend beschrieben und dies auch noch spanned, das ich diese eine mal sogar an Geschichte meine Freude hatte und das Buch mit Begeisterung verschlungen habe.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Leben im 3. Reich, unbedingt lesen!!!!, 25. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich trug den gelben Stern (Taschenbuch)
Es ist ein tolles lesenswertes Buch, welches vermutlich leider all jene nicht lesen werden, die es besonders nötig hätten. Erstaunlich ist für mich besonders die unverbitterte Art, wie Inge Deutschkron über die Deutschen schreibt. Vielen Menschen, die dieses entsetzlich traurige Schicksal durchleben mußten, ist später so scheint es, jeder Gerechtigkeitssinn abhanden gekommen und die Deutschen sind für sie nur böse und schlecht. Nicht so bei Inge Deutschkron, die hervorhebt, wie ihr als Verfolgte in den Jahren des "dritten Reiches" Sympathie und Unterstützung entgegengebracht wurde. Sehr interessant und differenziert geschrieben, die Leser erleben ihre Erlebnisse mit. Zum Weiterlesen vielleicht: Ruth Andreas Friedrich: Der Schattenmann. Oder auch Aimee und Jaguar von Erica Fischer.
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