Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Ich träumte von Afrika: Roman
 
Mehr Bilder ansehen
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Ich träumte von Afrika: Roman [Taschenbuch]

Kuki Gallmann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Die Zeit, 18. September 2003

Kuki Gallmanns Biografie ist der Traum einer italienischen Bildungsbürgerin von Afrika. Eine Geschichte, die in 21 Sprachen übersetzt wurde; sie zeigt, dass die Suche nach dem Glück ein langer Weg sein kann und es zu finden eine Tragödie. Tomas Niederberghaus

Kurzbeschreibung

Die gebürtige Italienerin Kuki Gallmann lebt auf einer Farm in Kenia. Zwei Schicksalsschläge nehmen ihr zuerst den Mann, dann den Sohn. Aber die Liebe zur Wahlheimat Afrika und ihren Menschen geben ihr ungeahnte Kräfte. Sie wandelt die Farm in eine Stiftung um, in ein Tier- und Pflanzenreservat, richtet einen Handwerkshof für Frauen ein und initiiert Ausbildungsprogramme für deren Kinder. In diesem Buch erzählt sie ihre anrührende Geschichte.

Über den Autor

Die Italienerin Kuki Gallmann kam 1970 zum erstenmal nach Kenia. 1972 machte sie das Land zu ihrer neuen Heimat. Nach dem tragischen Tod ihres Mannes und ihres Sohnes wandelte sie die Familienfarm in die "Gallmann Memorial Foundation" um. Kuki Gallmann lebt mit ihrer Tochter in Laikipia, Kenia.

Auszug

Ein Kind Italiens

Ich lernte, was jedes träumende Kind wissen muß - daß kein Horizont so fern ist, daß man ihn nicht erreichen oder über ihn hinausgelangen könnte ... Beryl Markham, Westwärts mit der Nacht

In meiner frühesten Erinnerung sehe ich meinen Vater als einen schlanken jungen Mann mit gerader Nase und schönem Mund, schwarzem Haar und graugrünen Augen hinter einer Brille; er trägt eine seltsame grünliche Hose und ein Hemd mit goldenen Sternen und Vögeln. Ich weiß noch, wie peinlich es mir war, daß er kein Jackett trug, wie alle anderen Männer in unserem Haus. Daß sie alte- Männer waren und er jung - er war erst Ende Zwanzig -, machte für meine kindliche Vorstellung von Schicklichkeit keinen Unterschied: Damals, auf dem Land, trugen alle Männer Jackett und Krawatte, sogar morgens.

Ich lebte im Landhaus meines Großvaters, das zu seiner Seidenfabrik in einem Dorf in den Hügeln Veneziens gehörte, zusammen mit meiner Mutter und ihrer Familie, die aus alten Männern und Frauen bestand: Alle jungen Männer waren im Krieg. Wir waren hierhergezogen, um den Bombenangriffen auf die Stadt zu entfliehen. Ich war ein verwöhntes kleines Mädchen, neugierig und immer auf der Suche nach Abenteuern und geheimnisvollen Dingen. Als einzigem Kind im Haus schenkte mir die ganze Familie von meinen Babytagen an viel Zeit und Aufmerksamkeit. In diesen Tagen der Angst muß ich für sie die Hoffnung auf die Zukunft verkörpert haben. In einer Welt voller Erwachsener, die von mir begeistert waren, umgeben von ihrer Liebe und Fürsorge, wuchs ich mit einem großen Selbstbewußtsein auf.

In meinen frühesten Erinnerungen an den Krieg werde ich von einem Erwachsenen im Laufschritt durch die Nacht getragen, zum Luftschutzkeller am Ende unseres Gartens; mit uns zusammen laufen Menschen, ... . -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

‹  Zurück zur Artikelübersicht