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Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben
 
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Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben [Broschiert]

Olaf Jacobsen
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Connection Spirit, 23. November 2007

HERVORRAGEND! DIE MACHT DER SECHS WORTE […] Olaf Jacobsen intellektualisiert nicht nur, sondern führt anschauliche Beispiele aus dem Aufstellungsalltag an, die den Kern der Idee immer wieder auf’s Neue illustrieren. […] Das Fundamentale am »Konzept« des Autors ist, dass man sich über die Mechanismen, die da ablaufen, bewusst wird und sich dem Geschehen und dem damit verbundenen Leiden nicht ohnmächtig ausliefert. Dass Olaf Jacobsen aber nicht nur in der Praxis über Erfahrung verfügt und seinen revolutionären Satz permanent im Leben erprobt, sondern auch gut recherchiert hat, erkennt der Leser an den zahlreichen Erkenntnissen namhafter Philosophen, Gelehrter oder Autoren, deren Aussagen die Ausführungen vertiefen. […] Wie sehr das wahre Leben den systemischen Prozessen doch gleicht, dies fällt dem Leser irgendwann wie Schuppen von den Augen. Spätestens dann begreift man die Wucht und die Macht dieser 6 Worte, die dem Spuk ein Ende bereiten. […] Eine wahrhaft befreiende Methode zur Selbsthilfe, die der Autor hier optimal einfach zusammenfasst und erläutert. Das, was wirkt, muss nicht kompliziert, teuer oder aufwändig sein. Die Heilung geschieht letztlich ja immer in uns selbst.

Zeitgeist 2/07, 12. November 2007

RESONANZ UND ABGRENZUNG Diese beiden Schwerpunkte hat Olaf Jacobsen in seinem neuesten Buch gewählt […] Der Leser hat teil an allerlei ungewöhnlichen Gedankengängen, in welchen der Autor gern die Betrachtungsebene wechselt und auf spannende Weise Querverbindungen herstellt. Nicht zu trivial, aber auch nicht zu verquast analysiert er die Untiefen unserer Gefühlswelt und gibt Anregungen, wie es gelingt, sich nicht (mehr) mit fremden Empfindungen zu identifizieren.

Fachmagazin Systemische AufstellungsPraxis 3/07, 3.Dezember 2007

Olaf Jacobsen ist das Kunststück gelungen, welches vielen anderen Autoren nicht so recht geglückt ist […] Ein Buch für Laien und Interessierte, aber bei weitem nicht nur für diese Zielgruppe […] ist durchaus auch als „Lebenshilfe-Ratgeber“ zu bezeichnen, aber es umreißt und verbindet geschickt viele andere Themenbereiche, die mit Aufstellungsarbeit, repräsentierender Wahrnehmung, der neuen Gehirnforschung und ganz allgemein mit den Phänomenen Anziehung und Resonanz zu tun haben […] Neben sachlichen Informationen finden wir prägnante Zitate anderer Autoren, zahlreiche persönliche Erfahrungen des Autors und aus seiner Arbeit, die sehr offen und berührend sind, sowie Einladungen zu eigenen Übungen und Erfahrungen […] Außerdem ermutigt er jederzeit zu kritischem Hinterfragen […] So fällt dieses Buch angenehm aus der „Mach es so und du wirst glücklich“ Kategorie heraus. Tiefe und Leichtigkeit ergänzen sich und balancieren sich aus. Spürbar werden die vielfältigen Quellen, aus denen der Autor schöpft […] Ein Informations- und Arbeitsbuch für alle Interessierten, nicht nur für „Laien“ sondern durchaus auch für das Fachpublikum, für Therapeuten und Berater aller Couleur anregend.

Media-Mania.de, 26. November 2007

Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Und dennoch werden unsere Handlungen, Gedanken und Gefühle nicht nur von unserem eigenen Erlebten beeinflusst, sondern auch von dem, was andere in uns sehen oder von uns erwarten. Diese Reflektionen nimmt man auf und reagiert emotional darauf, ohne richtig zu merken, dass die Ursache dafür außerhalb des eigenen Gefühlsspektrums liegt. […] Geduldig und langsam wird die Theorie im Sachbuch aufgebaut, so dass auch Personen, die das Familienstellen nicht kennen, begreifen, worum es geht. Um seine Worte zu untermauern schlägt der Autor zusätzlich kleine Übungen vor, mit denen man selbst erleben kann, wie stark die universelle Verbundenheit wirken kann. […] In kleinen Schritten wird erklärt, wie man eigene und fremde Gefühle differenzieren kann und wie der Leser durch eine andere Sichtweise lernt, mit diesen Gefühlen umzugehen. […] “Ich stehe nicht mehr zur Verfügung“ ist ein Buch, das dem Leser aufzeigt, dass nicht alle seine Emotionen von ihm stammen müssen, sondern ebenfalls Spiegelungen einer anderen Person sein können. Diese Theorie wird dem Leser langsam begreiflich gemacht und stets auch Raum für dessen Zweifel daran gelassen.

Online-Magazin WOMEN´S NET, Dezember 2007

Allein im Titel dieses Buches ist eine große Portion Freiheit und Frieden zu spüren. In dem wir uns von den negativen Emotionen unserer Mitmenschen ganz bewusst verabschieden, gelangen wir auf direktem Weg zu uns selbst. Vorbei sind die Zeiten, wo Sie sich fremde Gefühle überstülpen oder sich von Ihrer Gefühlswelt bestimmen lassen. Freuen Sie sich auf Gelassenheit, Freude und Zufriedenheit in Ihrem Leben.

MATRIX 3000, 20. Dezember 2007

Im Gegensatz zu vielen Ratgebern hat dieses gelungene Buch viel Substanz. Wir alle haben unangenehme Gefühle in Partnerschaft, Familie, Beruf oder bei sozialen Kontakten. Der Autor entwickelte Techniken und Methoden, die effektiv helfen, sich davon zu befreien. Wenn uns bewusst wird, dass wir oft eine größere Wahl haben als es scheint, sollten wir uns nicht fürchten, es zu nutzen. Wenn wir konsequent nicht mehr "zur Verfügung stehen" für eine Reaktion oder Lebenssituation, die wir nicht wünschen, eröffnen sich uns Wege im Leben, die in eine ganz neue Richtung führen. Ich habe es selbst ausprobiert, es hat geklappt. Empfehlenswert für Freunde - und Feinde!

Matrix 3000, Februar 2008

Im Gegensatz zu vielen Ratgebern hat dieses gelungene Buch viel Substanz. Empfehlenswert für Freunde – und Feinde!

Kurzbeschreibung

… man kann es nicht beschreiben … man muss es selbst erlebt haben!

Dieses Buch ist eine Revolution in der Lebenshilfe! Bisher hieß es: Wenn du ein Problem fühlst, dann arbeite an dir selbst. Neu ist: Wenn du ein Problem fühlst, dann kann dies auch eine Resonanz zu einem anderen Menschen darstellen. Das Problem verschwindet automatisch, wenn du dich für diese Resonanz nicht mehr zur Verfügung stellst.

Sowohl die in der Wissenschaft entdeckten Spiegelneurone im Gehirn als auch das Familienstellen zeigen deutlich: Stehen wir für eine Stellvertreter-Rolle zur Verfügung, so entwickeln sich in uns wahrnehmende Resonanz-Gefühle. In diesem Buch wird dieses Phänomen zum ersten Mal erfolgreich auf unseren Alltag übertragen. Olaf Jacobsen entwickelt ein neues Menschenverständnis und bietet zahlreiche Möglichkeiten an, wie wir unsere alltäglichen Gefühle neu verstehen und mit ihnen umgehen können. Er zeigt damit auf, warum eigentlich das Geheimnis der Anziehung und der Resonanz (siehe: „The Secret“) die Basis unseres Lebens bildet und welches konsequente Ziel der Natur dahinter steht.

Viele Theorien und Praktiken der modernen Lebenshilfe werden durch dieses Buch ergänzt und zusammengeführt: Auf der einen Seite können uns diese Resonanz-Gefühle in unserem Erfolg behindern (wenn wir sie nicht als solche erkennen), auf der andere Seite können sie wichtige Botschaften für die Erfüllung unserer Wünsche liefern. Die Macht unseres Unterbewusstseins und unsere Bauchentscheidungen erhalten immer mehr Berechtigung und wir verstehen allmählich, warum wir fühlen, was der andere fühlt. Es genügt daher nicht, einfach sich selbst zu lieben, damit es egal ist, wen man heiratet. Manchmal spielt eine innere Distanz zum Gegenüber eine sehr bedeutsame Rolle. Das Buch verdeutlicht, warum Ungleichgewichte im Körper und Sorgen im Leben wichtig sind: Sie enthalten Informationen – über uns und über andere. Demzufolge haben wir die Möglichkeit, mit ihnen gut zu leben und sie für unsere Ziele einzusetzen. In diesem Zusammenhang warnt das Buch, denn Lebenshilfe kann auch unangenehm sein. Es macht gleichzeitig verständlich, warum das Unglücklichsein einen (unangenehmen aber wertvollen) Teil unseres gesamten Glücks darstellt und unsere Lernprozesse unterstützt. Es macht darauf aufmerksam, warum die unwiderstehlichen Männer vom Mars und die wilden und unersättlichen Frauen von der Venus oft dichter beieinanderliegen als bisher angenommen. Es ergänzt, warum manchen Männern das Verführen einer Frau misslingen muss und „Sex für Fortgeschrittene“ auch verletzen kann – und es trotzdem Liebe ist, die dahinter steckt. Es zeigt, warum Bestellungen beim Universum nicht immer funktionieren können. Letztendlich demonstriert es mit Hilfe klarer Experimente, warum Spiritualität in unterschiedlichsten Formen ein fester Bestandteil des menschlichen Lebens ist - ob man an sie glaubt oder nicht. Wer seine Gefühle verstehen lernt, nutzt sie sinnvoll und erfolgreich voller Selbstvertrauen. Ein Buch, das klärende, befreiende und auch heilende Antworten liefert.

Der Autor über sein Buch

Ich hatte das Buch im Jahr 2006 zunächst im Selbstverlag veröffentlicht. Der damalige Klappentext lautete: Dieses Buch ist eine Revolution in der Lebenshilfe. Zum ersten Mal wird genau erklärt, wie wir bestimmte Gefühle einfach ablegen können. Es genügt dazu nur ein Satz: "Ich stehe dafür nicht weiter zur Verfügung". Wir sprechen ihn aus oder denken ihn und fühlen uns sofort erleichtert. Wie kann dies funktionieren? Der Persönlichkeitstrainer, Musiker und Seminarleiter Olaf Jacobsen hat mehrere Jahre die telepathischen Gefühlsphänomene beim Familienstellen oder auch "Systemischen Aufstellungen" beobachtet und erforscht. Dort ist ganz deutlich zu erleben, dass Stellvertreter in ihren Rollen fremde Gefühle spüren. Man nennt dies in Fachkreisen "repräsentierende Wahrnehmung". Jacobsen erkannte, dass wir auch im Alltag gegenüber anderen Menschen oft unabsichtlich stellvertretende Rollen spielen und dadurch in wahrnehmende Gefühle hineinrutschen. Wir denken, dass es unsere eigenen sind, und wollen sie loswerden. Wir meinen, dass mit uns etwas nicht stimmt, und kämpfen gegen uns selbst. Oder wir kämpfen gegen die Person, die in uns diese Gefühle ausgelöst hat, und wollen sie verändern. Das anstrengende Rollenspiel erleben wir jeden Tag: zwischen Eltern und Kindern, Chef und Angestellten, Lehrer und Schülern, Arzt und Patient, Trainer und Sportlern, Therapeut und Klient, Seminarleiter und Teilnehmern, Dirigent und Musikern, zwischen Paaren, zwischen Kollegen, zwischen Politikern und auch zwischen zwei Gruppen, wie z. B. Fußballmannschaften. Dieses Buch zeigt: Der Mensch ist grundsätzlich telepathisch und empathisch veranlagt. Je bewusster wir uns dieser Gefühlswahrnehmungen werden, desto klarer können wir mit ihnen umgehen. Abhängigkeitsgefühle, Verlustängste, negative Beeinflussungen, sexuelle Ungleichgewichte, Minderwertigkeitsgefühle, Burnout-Syndrom, Helferdrang, Energielosigkeit, Pechsträhnen, Abwehrgefühle, auch einige Krankheiten und viele weitere unangenehme Rollen können häufig abgelegt werden, indem wir uns dafür nicht mehr zur Verfügung stellen. Wir haben viel öfter die Wahl, als wir bisher dachten.

Ich erfuhr eine sehr große Resonanz und Euphorie von vielen Lesern. Daher bot ich eine wesentlich erweiterte Fassung dem Windpferd-Verlag an. Der Satz "Ich stehe nicht mehr zur Verfügung" unterstützt viele Menschen sowohl in meinen „freien“ Aufstellungsveranstaltungen (autonomes Aufstellen) als auch im Alltag. Dadurch wird deutlich, dass man bei Problemen nicht immer an sich selbst arbeiten muss - es genügt auch zu erkennen, dass das, was man gerade fühlt, nicht unbedingt zu einem selbst gehört. Es könnte eine Gefühls-Wahrnehmung sein, der man sich nicht weiter zur Verfügung stellen muss. Die Wirkung des Satzes ist immer wieder verblüffend. Ich habe seine Dimensionen noch lange nicht vollständig ausgelotet. Die Erfahrungen mit ihm weiten sich immer mehr aus ...

Inzwischen ist auch deutlich geworden, dass dieses Buch und sein Satz dem jeweiligen Leser entsprechend sehr unterschiedlich zu wirken scheint. Es kann im Extremfall tief berühren und völlig neue Sichtweisen bieten - oder auf der anderen Seite vielleicht auch Abwehrgefühle aktivieren (nicht zu verwechseln mit liebevoll klärenden Abgrenzungen, die befreit fühlen lassen). Ich biete Ihnen ein Experiment an: Wenn Sie für sich selbst herausbekommen wollen, was das Buch Ihnen persönlich bringen wird, sagen Sie laut den Satz „Ich stehe allen Produktbeschreibungen dieses Buches und auch den Rezensionen, Kommentaren und Diskussionen nicht weiter zur Verfügung. Ich stehe nur mir selbst und meinen ganz eigenen Interessen zur Verfügung.“ Und dann fragen Sie sich in Ruhe: „Kann mir das Buch in einem bestimmten Zusammenhang neue Impulse geben und weiterhelfen?“ (oder formulieren Sie die Frage selbst) und beobachten, was für eine Antwort Sie in sich wahrzunehmen beginnen.

Klappentext

Wer sich von unangenehmen Gefühlen in Partnerschaft, Familie und Beruf befreien will, findet in diesem Buch die nötigen Erkenntnisse und Techniken. Olaf Jacobsen entwickelte diese einfachen Methoden konsequent aus der freien Familienaufstellung. Mit Hilfe zahlreicher Beispiele aus alltäglichen Lebenssituationen stellt er Möglichkeiten vor, wie wir unsere eigenen Gefühle von denen anderer Menschen deutlich unterscheiden lernen. Zumeist unbewusst übernehmen wir in der Begegnung mit anderen „stellvertretende Rollen“ und rutschen in die damit korrespondierenden Gefühle hinein. Wir können uns aber darin schulen, für eine solche Rolle nicht mehr zur Verfügung zu stehen, um damit eine wirklich authentische Kommunikation zu ermöglichen. Legen wir eine Rolle ab, so verschwinden gleichzeitig alle daran gekoppelten seelischen und körperlichen Beschwerden, und wir fühlen uns erleichtert. Aufgrund einer universellen Verbundenheit beruht unser Leben auf Anziehung und Resonanz. Wir haben in ihr viel öfter die freie Wahl, als wir bisher dachten.

„Du hast absolut recht. Dieser Satz ‚Ich stehe nicht (mehr) zur Verfügung’ passt erstaunlich oft und es lebt sich damit langfristig sehr viel besser. Vor allem im Job habe ich in den letzten Wochen sehr häufig davon Gebrauch gemacht und siehe da: Plötzlich hat sich die Lage total entspannt.“

Über den Autor

Olaf Jacobsen, Jg. 1967, Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, Ausbildung pädagogischer und therapeutischer Fähigkeiten in der Arbeit mit Klavier- und Gesangsschülern sowie in der Arbeit als Dirigent mit Chören und Orchestern. Begründer der Freien Systemischen Aufstellungen, Seminarleiter, Psychologischer Coach, Autor zum Thema „lösungsorientierte Sichtweisen“, lebt seit 2009 in Köln. Von seinem Bestseller „Ich stehe nicht mehr zur Verfügung“ wurden innerhalb der ersten zweieinhalb Jahre über 100.000 Exemplare verkauft.

Auszug aus Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben von Olaf Jacobsen. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

(S. 13) Manchmal ist es im Leben schwer, etwas einfach so anzuerkennen. Ich höre zwar meine innere Stimme, die mich dazu drängt, das eben Gehörte, Gelesene oder Erlebte anzuerkennen und zu integrieren, doch es gelingt mir gerade nicht. Ich erinnere mich an Menschen, die mir sagten: „Hey, Olaf, du brauchst einfach nur innerlich zuzustimmen, erkenne es an, wie es ist, liebe dich selbst, entwickle bedingungslose Liebe, sorge dich nicht weiter – lebe! Im Jetzt!“ … Es hilft mir nicht. Ich spüre, dass dabei noch irgendetwas fehlt.
Tief in mir war ich schon immer überzeugt, dass es hierfür eine einfache Lösung gibt. Ich ahnte, dass wir Menschen uns von manchen unangenehmen Gefühlen ganz leicht befreien können. Jetzt durfte ich endlich diesen Zauberspruch finden. Er lautet: „Ich stehe nicht mehr zur Verfügung“. Zunächst sieht es so aus, als ob dieser Satz keine Anerkennung oder Liebe ausstrahlt. Er hört sich an wie eine Ausgrenzung, aber das ist ein Irrtum. Die Wirkung des Satzes hängt davon ab, mit welcher inneren Haltung wir ihn verwenden. Setzen wir ihn gegen jemanden ein, so wirkt er unangenehm auf uns selbst zurück. Doch er bewirkt Wunder, wenn wir ihn zum Wohle des Ganzen aussprechen.

(S. 15) Sie wählen frei, ob Sie bei Ihrer bewährten Sichtweise bleiben und sagen „Dieser neuen Sichtweise, die ich hier kennengelernt habe, stehe ich nicht weiter zur Verfügung“ oder ob Sie einen Wert im Neuen erkennen und es integrieren. Sie entscheiden, welche Sichtweise Ihnen mehr Vorteile bietet. Vielleicht wählen Sie eine sinnvolle Mischung aus beiden?
Oft bin ich vorsichtig und leicht misstrauisch, wenn ich etwas Neues kennenlerne. Ich beobachte genau und vergleiche es mit meinen Gefühlen, meinen bisherigen Erfahrungen und meinen momentanen Sichtweisen und Kenntnissen. Diese Haltung empfehle ich auch Ihnen. Machen Sie sich ausführlich Gedanken über das, was ich Ihnen hier darlege. Fühlen Sie sich ein und bleiben Sie offen und gleichzeitig kritisch.

(S. 24) Kritiker des Familienstellens ändern sofort ihre Meinung, wenn sie das Phänomen selbst einmal erfahren und kennengelernt haben. Es ist schwer, sich dies vorzustellen, ohne es vorher zu erleben. Deshalb biete ich ab Seite 35 ein einfaches Experiment dazu an. Inzwischen gibt es erste wissenschaftliche Bestätigungen für dieses Phänomen.

(S. 25) Durch physikalische Versuche hat die Wissenschaft folgende Wechselwirkung festgestellt: Die Art und Weise, wie uns ein Quantenteilchen erscheint, welche Gestalt es annimmt, hängt davon ab, wie es beobachtet wird. Das Gleiche gilt für Familienaufstellungen: Wie sich die Stellvertreter unserer eigenen Aufstellung verhalten, welche Gestalt die Aufstellung annimmt, wird dadurch beeinflusst, mit welcher inneren Haltung wir sie beobachten. Jetzt übertrage ich dies noch auf unseren Alltag: Das, was uns begegnet, hängt davon ab, mit welcher inneren Haltung wir es beobachten und somit beeinflussen. Ist dies nicht ein revolutionärer Gedanke? Ein Gedanke, der in unglaublich vielen spirituellen Büchern und Filmen immer wieder betont wird. Jetzt haben wir die Chance, diese Wechselwirkung auch gezielt einzusetzen. Ich werde Sie auf dem Weg dorthin ein paar Schritte begleiten.

(S. 30) So kann es bei manchen Menschen einen Verlustschmerz oder sogar Widerstand auslösen, wenn sie das Weltbild kennenlernen, dass unsere Gefühle reine Wahrnehmungen sind. Wir sind über unsere Gefühle alle miteinander verbunden. Diese Sichtweise stört die Ansicht, man sei in seiner Privatsphäre geschützt. Viele haben Angst, durchschaut, manipuliert und ausgenutzt werden zu können. Doch meiner Erfahrung nach kann man viel eher ausgenutzt werden, solange man sich dieser telepathischen Zusammenhänge noch nicht bewusst ist. Sind sie aber bewusst, dann kann man auch mit ihnen umgehen. Wenn Sie selbst einen Einwand gegen diese neue Sichtweise haben oder von anderen Menschen Gegenargumente hören, dann empfehle ich Ihnen, diesen Widerspruch nicht einfach wegzuschieben. Erforschen Sie ihn sehr genau. Ist eine Klarheit und Logik im Widerspruch zu entdecken? Oder besteht er einfach nur aus blinder Angst und Schmerz? Ist er konstruktiv und achtungsvoll, d. h. akzeptiert er die Gegenseite? Oder wertet er sie ab? Achtungsvolle Einwände würde ich ernst nehmen und das durch sie Mitgeteilte integrieren. Kommen jedoch nur abwertende und destruktive Reaktionen („Das kann nicht sein!“ – „Quatsch!“ – „Unsinn!“ – „Wie soll das denn funktionieren?!“ usw.), dann vermute ich dahinter den oben beschriebenen Verlustschmerz – versteckt hinter dem Wunsch, das Alte und Vertraute aufrechtzuerhalten, und kombiniert mit der Befürchtung, das Bewährte loslassen zu müssen und daher erst einmal die Basis zu verlieren, die einen nährt. Solche Widerstände gehören selbstverständlich zu den natürlichen Veränderungen, Revolutionen und Weltbilderweiterungen der Menschheit dazu. Sie sorgen dafür, dass wir uns nicht zu schnell verändern und dass unsere Orientierung und Basis nicht zusammenbricht.

(S. 96) Das, was man gerade verändern will, nimmt man intensiver wahr als alles andere.
Dieses logische und vollkommen natürliche Prinzip ist die Lösung für viele Rätsel unseres Alltags. Die meisten von Ihnen können es nachvollziehen und aus Ihrem eigenen Leben bestätigen:
– Je mehr wir etwas verändern wollen, desto intensiver fühlen wir es.
– Je mehr wir es so lassen wie es ist, desto weniger nehmen wir es bewusst wahr.
Das können Sie auf jeden elementaren Prozess übertragen.

(S. 98) Ich habe schon zu Beginn des Buches angedeutet, dass es nicht darum gehen kann, immer etwas so anzuerkennen, wie es ist, sein eigenes Wollen vollständig aufzugeben und nichts mehr zu verändern. Ich biete Ihnen hier die folgende Möglichkeit einer neuen Realität an: Erkennen Sie auch Änderungsimpulse an, so wie sie sind. Denn wenn wir etwas lernen, uns trainieren, uns heilen usw., dann geht es darum, uns selbst weiterzuentwickeln, uns zum Positiven zu verändern. Änderungen sind gesund und sorgen für Bewegung, Ausgleich, Heilung, Entwicklung, Tod, Abschied, für Trennung und Erneuerung. Ohne Veränderungen hätten wir selbst beim Sex keinen Spaß. Und ich kann mich genauso glücklich fühlen, wenn ich ein schönes Ziel vor Augen habe, das ich sogar tatsächlich erreiche.
Im Endeffekt geht es also darum, die Wahl zu haben.

Wenn Sie sich der folgenden beiden Zusammenhänge bewusst und ganz klar sind, dann können Sie ab jetzt frei zwischen diesen beiden „neutralen Werkzeugen“ wählen:
– Der „Wunsch nach Veränderung“ hat zur Folge, sich mit etwas intensiver zu verbinden und genauer wahrzunehmen (= lernen).
– Das „Anerkennen was ist“ hat zur Folge, eine intensive Verbindung loszulassen. Die Wahrnehmung dessen tritt mehr in den Hintergrund oder verschwindet vollständig (= lösen).

Sie haben die Wahl.

(S. 240) Wenn Sie ein Problem fühlen, dann ist es ganz allein Ihr eigenes. Es hat immer nur mit Ihnen zu tun, nicht mit dem oder den anderen. Das bedeutet, dass Sie derjenige sind, der an dem Problem etwas ändern, der es lösen kann. Nur Sie allein. Erst wenn Sie vollständig erkannt haben, dass das Problem doch nichts mit Ihnen zu tun hat, dass es zum anderen gehört und Sie nur in Resonanz waren, dann können Sie nichts mehr tun. Dann brauchen Sie aber auch nichts mehr zu tun, denn dann ist das Problem für Sie automatisch verschwunden: Die Klarheit „Es hat gar nichts mit mir zu tun“ befreit.
Sie können ein Problem demnach aktiv auf zwei Arten lösen:
a) Sie lösen es in und mit sich selbst, z. B. mit Hilfe verschiedener der hier im Buch aufgeführten Techniken.
b) Sie suchen nach der Klarheit, dass es wirklich nichts mit Ihnen zu tun hat und Sie also auch nichts tun können. Als Folge davon löst sich Ihr Veränderungswunsch auf, womit auch Ihre Resonanz und letztendlich das Problem verschwindet. Sie stehen für dieses Problem nun nicht mehr zur Verfügung.
Viele Lebenshilfebücher haben sich bisher nur um Möglichkeit a) gekümmert. Das Neue ist Möglichkeit b). Gemeinsam bilden a) und b) die Grundlage für das Lösen all unserer Probleme.

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