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Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben
 
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Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben [Broschiert]

Olaf Jacobsen
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (87 Kundenrezensionen)
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Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben + Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Die Folgen. Mit Kritik ausgeglichen und liebevoll umgehen + Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Die Essenz: Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Connection Spirit, 23. November 2007

HERVORRAGEND! DIE MACHT DER SECHS WORTE […] Olaf Jacobsen intellektualisiert nicht nur, sondern führt anschauliche Beispiele aus dem Aufstellungsalltag an, die den Kern der Idee immer wieder auf’s Neue illustrieren. […] Das Fundamentale am »Konzept« des Autors ist, dass man sich über die Mechanismen, die da ablaufen, bewusst wird und sich dem Geschehen und dem damit verbundenen Leiden nicht ohnmächtig ausliefert. Dass Olaf Jacobsen aber nicht nur in der Praxis über Erfahrung verfügt und seinen revolutionären Satz permanent im Leben erprobt, sondern auch gut recherchiert hat, erkennt der Leser an den zahlreichen Erkenntnissen namhafter Philosophen, Gelehrter oder Autoren, deren Aussagen die Ausführungen vertiefen. […] Wie sehr das wahre Leben den systemischen Prozessen doch gleicht, dies fällt dem Leser irgendwann wie Schuppen von den Augen. Spätestens dann begreift man die Wucht und die Macht dieser 6 Worte, die dem Spuk ein Ende bereiten. […] Eine wahrhaft befreiende Methode zur Selbsthilfe, die der Autor hier optimal einfach zusammenfasst und erläutert. Das, was wirkt, muss nicht kompliziert, teuer oder aufwändig sein. Die Heilung geschieht letztlich ja immer in uns selbst.

Zeitgeist 2/07, 12. November 2007

RESONANZ UND ABGRENZUNG Diese beiden Schwerpunkte hat Olaf Jacobsen in seinem neuesten Buch gewählt […] Der Leser hat teil an allerlei ungewöhnlichen Gedankengängen, in welchen der Autor gern die Betrachtungsebene wechselt und auf spannende Weise Querverbindungen herstellt. Nicht zu trivial, aber auch nicht zu verquast analysiert er die Untiefen unserer Gefühlswelt und gibt Anregungen, wie es gelingt, sich nicht (mehr) mit fremden Empfindungen zu identifizieren.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
559 von 598 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Der Titel ist sehr vielversprechend, die Beschreibung auch. Das klingt nach einem typischen Selbsthilfebuch, das einem anhand vieler Beispiele zeigt, wie man Grenzen setzt, um so mehr Zufriedenheit in seinem Leben zu erreichen. Und wer beim Anblick dieses Titelbildes nicht sofort an "Die Möwe Jonathan" denken muss, hat das Buch von der Möwe, die sich zu Höherem berufen fühlt, wohl nicht gelesen.

Ich habe mir das Buch also bestellt und mich darauf gefreut. Aber ich wurde sehr enttäuscht.

Der einzige Ratschlag, der hier dem Leser mitgegeben wird, ist dieses "ich stehe nicht mehr zur Verfügung", das offenbar in allen Lebenssituationen anwendbar ist. Manchmal mag es nützlich sein, z.B. wenn man einem aggressiven Menschen begegnet und diesem für die Aggressionen "nicht mehr zur Verfügung" steht. Wenn man das kann, ist es sicher eine gute Möglichkeit, mit so einer Situation umzugehen.

Aber an anderen Stellen finde ich die Einstellung, die der Autor hier geradezu predigt, einfach nur verletzend. Ein Beispiel, mit dem er hofft, dem Leser seine Lebenseinstellung nahezubringen, ist die Trennung von einer seiner ehemaligen Partnerinnen. Nach der Trennung hatte er irgendwann das Gefühl, es sei nun an der Zeit für ein freundschaftliches Treffen. Und bei diesem Treffen ergab es sich "ganz von selbst", dass man noch einmal intim miteinander wurde. Für den Autor war das in Ordnung, alles war gut. Seine Partnerin hatte sich allerdings mehr erhofft. Aber er "ließ dieses Gefühl ganz bei ihr" und stellte sich für ihre Verletztheit nicht zur Verfügung ...

Mit so einer Lebenseinstellung kann ich nichts anfangen. Sie hat für mich nichts mit Spiritualität zu tun. Das ist blanker Egoismus.

Das Buch geht außerdem sehr detailliert auf Familienaufstellungen ein. Das ist zwar interessant, war aber nicht wirklich das Thema des Buches.

Außerdem wirken die im Buch erzählten Fallbeispiele nicht lebendig. Da wird ein Vorname genannt, dann wird auf vier oder fünf Zeilen beschrieben, was diese Person getan hat, und dann kommt oft schon ' ohne Überleitung, ohne Erklärung ' der nächste Name, das nächste "Beispiel". Ich kenne solche Fallbeispiele aus anderen Selbsthilfebüchern, und normalerweise lese ich sie sehr gerne. In diesem Buch wirken sie hölzern und leer.

Ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Kaufen Sie sich lieber ein anderes, auch wenn das Titelbild noch so schön ist.
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710 von 779 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Scheinbar leben wir in einer Periode einer fast religiösen Allmacht der Wissenschaften. Tatsachen werden von einer breiteren Öffentlichkeit nur noch zur Kenntnis genommen, wenn sie "wissenschaftlich bewiesen" sind. Offenbar weiß dies auch der Autor dieses Buches, denn er braucht zunächst ein Drittel seines Werkes, um sich für die Wahrheit zu rechtfertigen.

Und die Wahrheit ist, dass zwischen den Menschen ein Informationsaustausch auf Ebenen jenseits unserer vertrauten Wahrnehmung existiert. Wir alle haben das schon oft genug erlebt. Wir trauen es uns nur nicht offen zuzugeben, weil sonst vielleicht jemand meinen könnte, wir würden spinnen. So merken wir beispielsweise genau, wenn uns jemand intensiv beobachtet, obwohl wir ihn nicht sehen können. Wir haben Vorahnungen. Oder wir wissen genau, dass wir mit einem anderen Menschen gut auskommen werden. Bei anderen wiederum spüren wir bereits Unbehagen, wenn wir sie nur sehen. Wenn wir wütend sind, suchen wir uns ein Opfer, das unsere Wut aufnehmen soll. Erst nachdem wir unser Opfer bearbeitet haben, fühlen wir uns besser. Manchmal passiert es auch, dass zwei Menschen, die sich sehr nahe stehen, genau wissen, was der andere in diesem oder jenen Augenblick denkt oder begehrt. Das sind Tatsachen, auch wenn wir sie nicht wirklich verstehen. Wer das für sich bestreitet, sollte dieses Buch nicht kaufen.

Der Autor ist ein Spezialist für die so genannte "Freie Systemische Aufstellung". Dabei übernehmen grob gesagt Stellvertreter bestimmte Rollen und spüren dabei die Emotionen der Menschen, für die sie stehen. Einen besseren (auch statistisch abgesicherten) Beweis für Gefühlsübertragungen von Mensch zu Mensch gibt es wohl nicht. Leider benutzt der Autor dafür den Begriff "übersinnliche Wahrnehmung", der esoterisch besetzt ist, nach schwarzer Magie klingt und bei vielen zu Ablehnung führen wird. Es gehört wohl zur komischen Tragik dieser Erkenntnisse, dass Wissenschaftler sie meiden, weil sie auf keinen Fall in die esoterische Ecke gestellt werden möchten, und die Träger dieser Erkenntnisse es andererseits wegen ihrer Neigung zur Esoterik nicht vermögen, sie angemessen zu publizieren. So bleiben sie einer breiteren Öffentlichkeit leider verborgen.

In diesem Buch geht es ganz einfach darum, erkennen zu lernen, welche Gefühle in uns von uns stammen, und welche wir ungewollt importiert haben. Danach lernen wir einen Schutzmechanismus gegen fremde Gefühlswelten aufzubauen.

Im 3. Kapitel ("Klarheit") erklärt uns der Autor weitschweifig, dass wir in dem Augenblick, wo wir einem anderen Menschen Aufmerksamkeit schenken oder schenken müssen ("uns zur Verfügung stellen") ein innerer Prozess der Annäherung stattfindet. Physikalisch ausgedrückt, versuchen wir auf die gleiche "Schwingungsebene" zu gelangen. Auf diese Weise spüren wir oft, was in anderen vor sich geht. Manchmal wird uns dieser Angleichungsprozess genauso wenig gefallen wie sein Ende. Wir können den Zustand nicht ertragen. Für diesen Fall schlägt uns der Autor sechs intelligente Lösungsmöglichkeiten vor, die im Grunde immer eine Variante des Loslassens sind. Anhaften schafft Leid. Das wusste schon Buddha vor langer Zeit. Der Autor nennt die alte Methode des Loslassens "sich nicht mehr zur Verfügung stellen".

Manchmal jedoch schaffen wir es dennoch nicht loszulassen, weil wir ein inneres Problem haben, auf das wir nur von außen aufmerksam gemacht wurden. Mit dieser Situation befasst sich das folgende Kapitel ("Die Befreiung"). Meist sind sie mit einem emotionalen Durcheinander oder sogar körperlichem Leid verbunden. Schon die alten Tibeter wussten, dass die beste Hilfe dann nicht das in unserer Kultur übliche Verdrängen, sondern das Akzeptieren und Dabeibleiben ist. Wenn wir also wütend sind, dann sollten wir diese Wut akzeptieren und uns fragen, warum wir sie haben. Fast immer stoßen wir auf diese Weise auf nicht aufgelöste Blockaden in unserem tiefsten Inneren. Der Autor erläutert uns eine Reihe von Techniken (teilweise andere Werke zitierend), die uns dabei helfen könnten. Manchmal stammt unser innerer Stress auch nur von außen. Wir lernen wieder Techniken kennen, die uns helfen können dies herauszufinden.

Spätestens hier sollten wir langsam anfangen nachzudenken. Es ist schon nicht einfach, immer bei unseren Gefühlen zu bleiben und sie zu hinterfragen. Wer kann denn schon ernsthaft nachdenken, wenn er wütend ist? Dazu gehört eine Menge Selbstkontrolle. Und nun sollen wir auch noch verschiedene Techniken (die uns übrigens nur ansatzweise vor die Füße geworfen werden) anwenden, um herauszufinden, was eigentlich mit uns los ist, wenn der Zauberspruch des Autors nicht wirklich hilft. Dem Autor folgend müssten wir in einer Art therapeutischem Ausschlussverfahren zu unserem eigentlichen Problem vordringen. Ich fürchte, das wird ohne fremde Hilfe nicht so einfach gehen wie es vielleicht beim Lesen dieses Buches scheint. Schließlich sind wir Teil unseres Problems und damit befangen.

Am Ende seines Buches schießt der Meister dann doch etwas über sein Ziel hinaus. Nach einer Zusammenfassung seines Werkes erklärt er uns beispielsweise, wie und warum Fußballmannschaften auf Trainerwechsel reagieren, wie man das Bournout-Syndrom verhindern und dass der innere Zustand eines Staatsoberhauptes eine ganze Volkswirtschaft beeinflussen kann. "Was ich in diesem Buch beschrieben habe, ist meine Realität." Das ist sein vorletzter Satz in diesem Werk. Zu seiner Realität gehört offenbar auch, sich manchmal Dinge so zurechtzubiegen, dass sie seiner Theorie entsprechen. Das hätte er lieber lassen sollen.

Fazit:
Eigentlich ist dies ein überaus nützliches Buch, da es uns Prozesse vor Augen führt, die jenseits unserer gewöhnlichen Wahrnehmung ablaufen. Der Autor selbst hält es für ein "Lebenshilfebuch", in dem er seine Theorien oder seine "Realität" niederlegt.Leider ist dieses Buch schlecht geschrieben. Man merkt schnell, dass der Autor ein sehr emotionaler Mensch ist. An vielen Stellen fehlt ihm der rationale Abstand. Eine konsequente Beschränkung aufs Wesentliche und mehr Präzision in der Formulierung hätten dem Buch gut getan. Störend sind darüber hinaus die an jeden Abschnitt angehängten "Vertiefungen", die nichts weiter sind als Zitate und kurze Bemerkungen. Sie bremsen den Lesefluss erheblich und bringen keine wirklich neuen Erkenntnisse. Die Zauberformel des Autors wirkt tatsächlich in vielen Fällen. Dort, wo sie es nicht tut, sind seine Ratschläge so vielfältig wie diffus.
Dennoch: Bei allen Mängeln ist dieses Buch sehr lesenswert, weil es uns zu einem anderen Verständnis der Beziehungen zwischen Menschen verhelfen kann.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Offenbar scheint der Autor in uns etwas anzusprechen, das in uns auf Resonanz zu stossen scheint. Gemeint ist jener Teil, der sich in uns schon längst von etwas verabschieden, trennen, verändern, befreien, loslassen, gehen will...doch ob Olaf Jacobsen mit seiner allzeit interpretierbaren, auslegbaren und sehr allgemein gehaltenen Formulierung "Ich stehe nicht mehr zur Verfügung" dieser Resonanz beim Leser gerecht wird und auf fruchtbaren Boden fällt, stelle ich eher in Frage...Ein Autor, dessen Hintergrund das Familienstellen eines Bert Hellinger ist und nun seine eigene selbst zusammengebastelte Variante namens "freie Aufstellung" ist..

Der Schreibstil ist verwirrend, unklar, diffus, unverständlich, theoretisch, manipulativ, komisch, eigentlich bekommen wir keine Antworten, sondern noch mehr Fragen, die der Autor in uns auslöst. Er kennt sich aus in der Spiritualität. Nennt Autoren und andere Therapie-Modelle, etwa wie the work, voice dialog, Reiki, NLP, Quantenpsychologie nach Steven Wolinsky, Eva-Maria Zurhorst, Ken Wilber, u.a. zitiert seitenlang, wahllos, geistvolle Sprüche, und bezieht sich darauf. Einzig die zitierten Textstellen, etwa eines Klaus Mücke Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch: Psychoaktive Sinnsprüche für alle Lebenslagen. Ein systemisches Geschenkbuch sind eine Bereicherung, beim Lesen. Man frägt sich beim Lesen, was der Autor eigentlich zu sagen hat, wenn er seitenlang andere namhafte und renommierte Autoren zitiert...ausserdem denkt man, dann kann ich ja gleich die genannten Autoren lesen...

Es kommt einem so vor, das zwar das Thema an sich interessant wäre, doch die abgelieferte Arbeit eines Olaf Jacobsen, dann doch eher zu enttäuschen scheint...ein Autor der sich im Kreis dreht, ob er sich wirklich verständlich machen kann, bezweifle ich ...

Worum geht's? Es geht darum, das wir in Resonanz im zwischenmenschlichen Kontext gehen, woraus ein Ungleichgewicht und Veränderungswunsch entsteht. "..wenn wir nicht mehr in Resonanz sind, müssen wir auch nicht mehr die Ungleichgewichte darin fühlen. Stattdessen fühlen wir uns entlastet und frei.." Offenbar geht es auch darum, sich diesen Kontexten eben "nicht mehr zu Verfügung zu stellen", was in manchen Fällen, den Eindruck "des sich Entziehens" macht. Eine Formel, um sich von unangenehmen Gefühlen zu befreien...Beim Lesen jener "Zauberformel" bin ich auf unterschiedliche Auslegungen gestossen etwa wie...

also "ich stehe nicht mehr zur Verfügung bedeutet..:"

..aus dem Weg gehen..
..sich aus der Verantwortung nehmen..
..kann jemand über mich verfügen...?
..hat der andere Macht über mich..?
..wessen Angelegenheit und Entscheidung ist das..?
..vermeide ich Verantwortung..?
..stehe ich schon zur Verfügung, wenn ich nur fühle..?
..gebe ich meine Verantwortung ab wenn ich zur Verfügung stelle..?
..geht es um die Fähigkeit, im Beziehungskontext, NEIN sagen zu können? ..und wenn ja, was hat das mit "Verfügung" zu tun..
..geht es um das Thema Abgrenzung...? und wenn ja, warum benutzen wir dann das Wort Verfügung?
..geht es um das Erlernen von Unverbindlichkeit? Ist es das? Oder wo steht die Qualität von Verbindlichkeit, im Kontext von Beziehung?
..geht es darum, zu lernen für mich zu sorgen?
..geht es um das Erlernen von dienen, wenn wir uns zur Verfügung stellen wollen?
..geht es um die Lenkung unserer Aufmerksamkeit? (ich stand zur Verfügung..)
....heisst Verfügung ich trage die Verantwortung für andere..?
..geht es um das Entziehen von Gefühlen..?
..geht es darum sich nicht mehr zu identifizieren, oder zu projizieren?
..geht es darum zu lernen in den eigenen Angelegenheiten zu bleiben?

Olaf Jacobsen kann diese Fragen nicht beantworten, verfängt sich in seinem "Verfügungs-Schlamassel..".

Verfügung ist ein schwammiger Begriff...und lässt sich im Jacobsen-Jargon beliebig anwenden und dehnen, gefügig machen, ganz so wie es der Autor braucht...um einen kleinen Eindruck wiederzugeben, zitiere ich hier also gerne den Autor: (196)

"Die unangenehmen Gefühle, die wir nicht mit Hilfe unserer Zauberformel loswerden können, egal wohin wir uns wenden und niemandem mehr zur Verfügung stellen wollen, beeinflussen uns und unsere Umgebung und dienen auf diese Weise unserem eigenen Veränderungs- und Entwicklungsprozess. Wenn wir uns nicht mehr gegen sie wehren, sondern mit ihnen umzugehen verstehen, verlieren sie ihre unangehme Macht. Wir erkennen, dass alles einen Sinn und Zusammenhang hat. Unsere Ungleichgewichte sind immer eine Botschaft an uns selbst. Hier kannst Du etwas in deinem Leben integrieren. Entweder du lernst gerade etwas Neues, oder du kannst noch einen Veränderungswunsch erlösen."

Fazit: Ein Autor, der nicht wirklich etwas Neues bringt, andere benutzt, Gedanken anderer klaut, um die eigene Theorie, die Theorie bleibt zu stützen, oder die eigene nichtssagende Idee damit untermauern will. Eine Verarbeitung, Reflektion und Darstellung anderer Autoren. Ein Buch das von der Provokation lebt und eher Fragen und Widerstand beim Leser auslöst, was den eigentlichen Erfolg des Buches ausmachen könnte. Qualitäten wie Freude beim Lesen, oder gar Tiefe, oder gar Liebe konnte ich in meiner Leseerfahrung nicht orten. Was für Auswirkungen diese Theorie auf unsere Beziehungskultur haben könnte, werden wir ja im Folgeband Ich stehe nicht mehr zur Verfügung - Die Folgen. Mit Kritik ausgeglichen und liebevoll umgehen dann sehen...Eine Theorie, die weder verständlich ist, noch in irgendeiner Weise zu übernehmen, oder gar zu praktizieren wäre..Etwas billig, von anderen kopiert, vereinsamt im eigenen Egoismus ertrinkend, aber nicht wirklich etwas Neues, wo man sagen könnte, dass es wirklich eine Bereicherung für den Leser darstellen würde...selbst nach 2, 3maligem Lesen habe ich vieles nicht verstanden, vergessen wir also was uns ein Olaf Jacobsen "vertheoretisieren" will und geniessen wir wenigsten die Zitate namhafter Autoren, die wirklich etwas zu sagen haben...

Ken Wilber, Byron Katie, Eva Maria Zurhorst, Steven Wolinsky, Clemens Kuby, Richard Bandler, Klaus Mücke, Thorwald Detlefsen, Michael Ende, Bert Hellinger, Ariel + Shya Kane, Konfuzius, Eckart Tolle um nur einige zu nennen, die im Buch als Quelle aufgeführt und vom Autor zitiert wurden..

Ein Buch wie das Vorliegende, könnte ich nie weiterempfehlen.
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