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Ich sollte als Schwarze Witwe sterben: Die Geschichte der Raissa und ihrer toten Schwestern
 
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Ich sollte als Schwarze Witwe sterben: Die Geschichte der Raissa und ihrer toten Schwestern [Taschenbuch]

Sabine Adler
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: Aufl. (11. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442153875
  • ISBN-13: 978-3442153879
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 758.075 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die "Schwarzen Witwen" Tschetscheniens sind mit Sprengstoffgürteln zu lebenden Bomben umfunktionierte Frauen, die sich vorzugsweise "im Herzen des Feindes" zünden bzw. gezündet werden. Dort also, wo sie möglichst viele Menschen mit in den Tod reißen. Ebenso gleichgültig, wie das Leben ihrer "Bomben", ist den im Hintergrund agierenden Männern das Alter ihrer Opfer. Kinder werden nicht geschont. Das haben die islamistischen "Freiheitskämpfer", als die sich die tschetschenischen Terroristen gerieren, der Weltöffentlichkeit mit ihren Attentaten auf russische Theater, U-Bahnen und Schulen in den vergangenen Jahren immer wieder überdeutlich vor Augen geführt. Ebenso deutlich haben die russischen „Besatzer“, als welche die Tschetschenen ihre Moskauer Blutfeinde empfinden, zu verstehen gegeben, dass sie sich dem Druck des Terros nicht beugen werden.

Doch was verbirgt sich hinter den Schleiern der im wahrsten Sinne des Wortes explosiven Frauen aus dem Kaukasus? Und was bringt sie dazu, sich um des Todes möglichst vieler Feinde willen selbst zu opfern? Diesen Fragen ist Sabine Alder in ihrem lesenswerten Buch nachgegangen, das die Geschichte einer Frau erzählt, die selbst -- so wie ihre Schwester -- als Schwarze Witwe sterben sollte und heute, wie die Autorin vermutet und hofft, mit neuer Identität irgendwo im Ausland lebt. Herausgekommen ist ein bewegendes Buch über eine unterdrückte archaische Gesellschaft, über Hass und Verzweiflung, Familienbande und Blutrache, das den Leser, obwohl es tiefe Einblicke gewährt, ratlos zurück lässt mit der Frage, wie der Teufelskreis aus Gewalt und Unterdrückung im Kaukasus je ein Ende finden soll. -- Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Das Buch liest sich wie ein Roman, basiert jedoch auf einer Fülle zweifelsfrei dokumentierter Fakten und ist hoch politisch." (Klaus Bednarz in Die ZEIT )

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschreckend 8. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist unfassbar, dass Frauen von engsten Familienmitgliedern (in diesem Fall den Brüdern) zu Selbstmordattentaten überredet oder gezwungen werden.
Raissa wächst in Tscheschenien auf, umgeben von Krieg, Armut und Hass gegen die Russen. Zwei ihrer Schwestern treten zu den Schwarzen Witwen über, ohne recht zu wissen, auf was sie sich da eigentlich einlassen und bezahlen ihr unwissen letztendlich mit dem Leben. Auch Raissa soll auf Wunsch ihrer Brüder als Schwarze Witwe sterben.
Das Buch ist gut zu lesen und sehr informativ, was das Leben der Tscheschenen betrifft. Ich kann dieses Buch nur empfelen.
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