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Ich sehe was, was du nicht siehst [Gebundene Ausgabe]

Birgit Vanderbeke
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1999
»Man kann einfach weggehen, dachte ich. Entweder man geht ein bisschen weg, oder man geht richtig weg, oder man bleibt.« Eine junge Frau denkt darüber nach wegzugehen. Mit ihrem Sohn, einem grünen Nilpferd und einem kleinen Hund verlässt sie Deutschland und fährt von Berlin nach Frankreich. Das Land, in das sie kommt, begrüßt sie mit torkeligen Sternen und silbrigen Baumreihen im Abendlicht. Vieles findet sie hier. Kleines und Großes. Birgit Vanderbeke erzählt von Abschied und Willkommen, von der Alltäglichkeit der Angst und einem neuen Leben ...
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 121 Seiten
  • Verlag: Fest; Auflage: EA, (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828601006
  • ISBN-13: 978-3828601000
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 639.285 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Manches bleibt aus Kindertagen ja doch hängen: die Geschichte von Janosch "O wie schön ist Panama"-Bär und -Tiger brechen zu einer Entdeckungsreise auf, laufen im Kreis, kommen zu Hause wieder an und sehen plötzlich alles mit anderen Augen: Wie schön ist dort doch alles.

"Ich sehe was, was du nicht siehst" -- auch aus alten Tagen, ein Kinderspiel und: so ein bißchen die Janosch- Geschichte für die Erwachsenen, denn ums Weggehen und Ankommen geht's auch hier.

Die Handlung ist alles andere als spektakulär: eine Frau beschließt gemeinsam mit ihrem Sohn, einem grünen Nilpferd und einem Hund aus Deutschland wegzugehen, erst "ein bißchen", und dann so "richtig". Sie landen in Südfrankreich. Die spärliche Handlung ist nur das Netz, über dem sich in abenteuerlicher Vielschichtigkeit Gedanken, Überlegungen, Gefühle und Erwartungen geradezu artistisch immer nur um das eine Thema drehen: "Ich sehe was, was du nicht siehst".

Da ist der Wechsel der Perspektive durch den Umzug, das ehemals Gewohnte wird plötzlich anders gesehen und empfunden, das Neue rückt ins Zentrum, aber auch das ist dann wieder nur "relativ". Abschied und Trennung von Althergebrachtem bedeuten Angst und Unsicherheit, bringen aber auch die Erkenntnis " ...daß ich niemals darüber nachgedacht hätte , wenn ich nicht weggegangen wäre".

Da ist die versteckte Liebeserklärung an die Kunst van Goghs, die Sehnsucht nach dem Süden, wo nicht nur van Gogh lange gesuchten Farben fand, mit denen er so unverwechselbar malte, sondern auch für Birgit Vanderbekes Hauptfigur die Sterne zunächst aussehen wie von Künstlerhand geschaffen. Wo van Gogh seinen Stil einst zur Vollendung brachte -- angekommen war -- dort findet sie ihr Leben und ihre Liebe, ohne wenn und aber, wie selbstverständlich.

Und da ist auch das alte Kinderspiel auf politischer Ebene: "Immer wollte der Osten der Westen sein, und dann war er es, und als er es war, wollte er es nun plötzlich doch nicht sein wegen der Mieten und Arbeitslosen, und der Westen mochte den Osten nicht haben wegen der Krankenkassenreform und der Steuern und wegen der komischen Einkaufsbeutel, die sie dort einfach weiterbenutzen...".

"Ich sehe was, was du nicht siehst", 120 Seiten voller Alltags- Situationen, erlebt aus sich ändernden Perspektiven von einer klugen und empfindsamen Frau, der Birgit Vanderbeke das ihr eigene Talent verleiht, jeden Gedanken bis in die letzte Faser zu Ende zu denken. Alltagssituationen, die auch durch die einfache, klare und präzise Sprache, den ja schon bekannten Vanderbeke-Stil, im ersten Moment profan und austauschbar erscheinen, dann aber doch voller Emotionalität und Entwicklung stecken und immer wieder Abschied und Ankommen heißen (400). Ein Thema mit vielen Variationen, eine Lektüre mit Langzeitwirkung und auch dem plötzlichen Bedürfnis, das alte Kinderspiel aufs eigene Leben zu übertragen, die eigene Blickrichtung zu überprüfen und das eigene Sehen vielleicht ja dabei ganz neu zu entdecken. Sicher ist das nicht immer ein Kinderspiel.

In einem Interview sagte Birgit Vanderbeke einmal "Meine Frauen kommen durch und gewinnen immer" -- das trifft auch auf die neuste Erzählung zu, die sicherlich nahtlos an ihren letzten großen Erfolg "Alberta empfängt einen Liebhaber" anknüpfen wird. --Barbara Wegmann

Pressestimmen

"Wer diesen schmalen Roman in die Ferien mitnimmt, wird ein Lieblingsbuch für lange Zeit zurückbringen." (Die Weltwoche)
"Birgit Vanderbekes Buch liest sich wie Post aus dem Paradies." (Focus)
Sie bezaubert durch Sprachwitz und stilistische Eleganz, kurzum: sie hat einen unwiderstehlichen Charme." (Süddeutsche Zeitung)
"Wie Birgit Vanderbeke das neue / alte Leben schildert, das ist wirklich hörenswert. Die Ich-Erzählerin beschreibt, mit entlarvender Genauigkeit und durch Selbstironie und Witz gebrochen, sich selbst und die Mitmenschen und denkt dabei über die Frage nach, wie sehr man wirklich weg geht, wenn man weg geht. Wenn jemand den trockenen Sarkasmus dieser Erzählung perfekt intonieren kann, dann die Autorin selbst." (HR-2 Hörbuch- Bestenliste März 2000) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als das Licht des Sommers grau wurde ... 4. Juli 2008
Von Daggi TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
... musste das Kind in die Schule gehen. Doch bis dorthin ist es ein weiter Weg. Die Hauptperson des Romans, von der Birgit Vanderbeke nur in der "Ich"-Perspektive" schreibt, möchte weggehen. Aus Deutschland. Sie spielt mit diesem Gedanken, weil ihr René nach New York gegangen ist. Die junge Frau fragt sich - wo ist das Leben bloß hin?! Und macht sich auf die Suche.

In Südfrankreich versucht sie ein neues Leben zu finden; doch was sie zunächst findet ist ein renovierungsbedürftiges Haus, ungebetene Gäste und eine verwahrloste Katze, aber auch Aufgeschlossenheit, Unvoreingenommenheit und Unkompliziertheit. Es wird Herbst und die Kühle und Feuchte des Hauses nehmen zu. Mit den Unwettern wächst auch die Angst der jungen Frau, als es immer wieder im Haus knackt.

Birgit Vanderbeke hat einen sehr schönen, sehr direkten Schreibstil. Bei ihr ist kein Wort zu viel und keines zu wenig. Sie schreibt frisch und munter von der Seele weg - unumwunden - klar - deutlich. Ihre kleinen Alltagsbeobachtungen setzen mich in Erstaunen darüber, was man alles übersehen kann ... und was wichtig ist im Leben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen .... und das ist ocker. 18. Januar 2011
Von Joroka TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Nachdem ich von dem ersten Werk (Das Muschelessen), welches ich mir von Birgit Vanderbeke angehört habe, recht angetan war, wurde ich zum Wiederholungstäter. Man mag den Sprachstil von Frau Vanderbeke oder man mag ihn eben nicht. Alles und jeder 'sagt' etwas und ihr Kind heißt lange Zeit einfach 'das Kind'. Aber, was mir auch schon beim Muschelessen gefallen hat, ist ihr subtiler Wortwitz und das "Rundumkunstwerk", so mag ich es mal nennen. Vielleicht ist auch das von ihr selber gelesene Hörbuch die richtige Wahl. Kann sein, dass mich die Buchform nicht so angesprochen hätte. Frau Vanderbeke ist auf ihre Art eine begnadete Vorleserin.
Über die Geschichte ist zu sagen, dass es sich um eine Frau handelt, die mir ihrem Kind die Brücken in Deutschland abbricht und in den Süden Frankreichs auswandert. Ihr Mann reist in der Weltgeschichte umher, findet aber immer wieder einen Weg zurück in ihren gemeinsamen Hafen. Die Ich-Erzählerin schildert ihren Abschied, die Eingewöhnung in der neuen Umgebung und die Eigenarten der dortigen Landbevölkerung. Nicht ganz so genial wie "Das Muschelessen", aber immer noch ziemlich beeindruckend.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch für 24 Stunden 22. Mai 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Sollte man hier etwas über den Inhalt sagen? Nein! Dies wird schon von so vielen getan. Nur soviel ... ein Buch, welches sich nicht aus der Hand legen läßt und durch seinen Sprachfluß nicht nur einfach dahin fließt, sondern in einen hinein. Bilder werden lebendig und der Leser (ich) wurde lebendig in ihnen, als wäre man ein Teil dieser einfachen Handlung und nicht lediglich ein stiller Beobachter. Die Geschichte lebt weniger von tief erschütternden Seelenqualen, als von entstehenden Gefühlen, die jedem, wenn er nur wagt in sich zu schauen, sehr nah erscheinen. Keine übertriebenen Schnörkel, kein pseudointelektuelles Gerede ... einfach ein Buch, welches man sicher mehr als einmal liest und gern an die beste Freundin verschenkt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch, das von der Sprache lebt 21. März 2000
Format:Gebundene Ausgabe
Mehr durch Zufall fiel mir Birgit Vanderbekes „Ich sehe was, was Du nicht siehst" in die Hände. Von Anfang an gefiel mir ihr ungewöhnlicher Erzählstil, der ihre mit feinem Humor und Selbstironie gewürzten Alltagserlebnisse erst interessant macht. Vielleicht sind diese Begebenheiten auch deswegen so interessant, weil sie jedem normalen Menschen in ähnlicher Form schon passiert sind oder drohen, noch zu passieren. Banalitäten halt, die, hätte die Autorin eine geschliffene Sprache gewählt, wahrscheinlich den Leser schnell langweilen würden. Wie gesagt, würden! Ihr unkonventioneller Stil, bei dem ich mich beim Schmökern manchmal fragte, ober er meiner früheren Deutschlehrerin auch gefallen hätte, aber erheitert ungemein.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft realistisches Buch für die Seele 18. Januar 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich hab mich beim Lesen überschlagen und die Worte förmlich aufgefressen vor Begeisterung und Gier. Dabei wollte ich doch eigentlich ganz langsam + genüsslich jede einzelne Silbe durchdenken, -fühlen und geniessen! Das werde ich wohl machen beim wiederholten Lesen.
Es tut so gut, ein soooo ehrliches Buch zu lesen. Balsam!
Und das Schöne daran: Es ist nicht im geringsten kitschig. Wahr und gut. Positiv, bestärkend, minimalistisch reich. So schreiben zu können - fast schade, dass es sowas nicht noch einmal gibt. Einzigartig. Finde ich....
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wunderschön 2. April 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Nehmen Sie sich einen langen Nachmittag frei, suchen Sie sich Ihren Lieblingsplatz, machen Sie es sich gemütlich und fangen Sie einfach an zu lesen. Dieses Buch enthält die wunderbare Geschichte eines Neuanfangs in einem anderen Land (Frankreich) mit all den kleinen Ärgernissen und Wundern. Die Landschaft steht dem Leser die ganze Zeit deutlich vor Augen, die Geschichte ist leicht erzählt mit viel Persönlichem ohne trivial zu sein, und liest sich so beschwingt, dass man sich danach ganz so fühlt, als ob man selbst einen Neuanfang gewagt hat. Wunderschöne Lektüre!
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Wirklich schlicht und unprätentiös
Vanderbeke beobachtet fein und schildert Menschentypen mit wenigen Dialogsätzen sehr markant. Scheinbar Nebensächliches taucht Seiten später wieder auf und gewinnt... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von HansBlog.de veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen mehr davon...
Dies war mein erstes Buch von Birgit Vanderbeke. Aber jetzt habe ich gleich noch 3 andere Bücher von ihr bestellt und freue mich total darauf. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Gudrun Lüdtke veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Langweilig und fad
Das Buch wurde von der Presse sehr gelobt, es ist aber wirklich langweilig und fad!
Veröffentlicht am 23. August 2010 von David Bauer
3.0 von 5 Sternen Ein Märchen für Erwachsene
Recht lustig finde ich Birgit Vanderbekes Wortkombinationen wie z.B.: "Katzenjungen, die vierfarbig sind und die, sobald sie gehen können, das Sprechen anfangen" oder "Sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2008 von meereskatze
3.0 von 5 Sternen sprachgewand -unterhaltsam -komischtraurig
ich habe das buch auf grund des vielen lobes gelesen

es wird mit sprache gespielt, was komisch und gleichfalls sehr unterhaltend ist

mir ist nach dem buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2006 von sonnenschein
5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Sprache
Dieses Buch ist so schön. Beim Lesen konnte ich mir sehr gut vorstellen, dort zu sein. Und diese Empfindungen. Ach, einfach schön.
Veröffentlicht am 28. Dezember 2002 von Manuela Suehling
5.0 von 5 Sternen Einfach nur schön
Ein Zufallskauf, dieses Buch - und ein Zufallstreffer. Der Inhalt ist schnell erzählt: eine Frau geht mit ihrem Kind nach Frankreich und lebt sich dort nach und nach ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2002 von BlueCaravan
4.0 von 5 Sternen außergewöhnliche und faszinierende stimme
meiner meinung nach reicht " ich sehe was, was du nicht siehst"
nicht ganz an " das muschelessen" oder " alberta empfängt einen liebhaber" heran, hat aber trotzdem nichts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2002 von kayla
2.0 von 5 Sternen Geblieben sind mir nur die Symbole
Es gibt einige gute Gründe, wieso man dieses Buch loben kann und soll. Die Autorin ist sprachlich sehr stilsicher. Lesen Sie weiter...
Am 2. August 2002 veröffentlicht
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