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Ich sehe was, was Du nicht siehst
 
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Ich sehe was, was Du nicht siehst [Gebundene Ausgabe]

Birgit Vanderbeke
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 121 Seiten
  • Verlag: Fest; Auflage: EA, (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828601006
  • ISBN-13: 978-3828601000
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 463.328 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Birgit Vanderbeke
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Manches bleibt aus Kindertagen ja doch hängen: die Geschichte von Janosch "O wie schön ist Panama"-Bär und -Tiger brechen zu einer Entdeckungsreise auf, laufen im Kreis, kommen zu Hause wieder an und sehen plötzlich alles mit anderen Augen: Wie schön ist dort doch alles.

"Ich sehe was, was du nicht siehst" -- auch aus alten Tagen, ein Kinderspiel und: so ein bißchen die Janosch- Geschichte für die Erwachsenen, denn ums Weggehen und Ankommen geht's auch hier.

Die Handlung ist alles andere als spektakulär: eine Frau beschließt gemeinsam mit ihrem Sohn, einem grünen Nilpferd und einem Hund aus Deutschland wegzugehen, erst "ein bißchen", und dann so "richtig". Sie landen in Südfrankreich. Die spärliche Handlung ist nur das Netz, über dem sich in abenteuerlicher Vielschichtigkeit Gedanken, Überlegungen, Gefühle und Erwartungen geradezu artistisch immer nur um das eine Thema drehen: "Ich sehe was, was du nicht siehst".

Da ist der Wechsel der Perspektive durch den Umzug, das ehemals Gewohnte wird plötzlich anders gesehen und empfunden, das Neue rückt ins Zentrum, aber auch das ist dann wieder nur "relativ". Abschied und Trennung von Althergebrachtem bedeuten Angst und Unsicherheit, bringen aber auch die Erkenntnis " ...daß ich niemals darüber nachgedacht hätte , wenn ich nicht weggegangen wäre".

Da ist die versteckte Liebeserklärung an die Kunst van Goghs, die Sehnsucht nach dem Süden, wo nicht nur van Gogh lange gesuchten Farben fand, mit denen er so unverwechselbar malte, sondern auch für Birgit Vanderbekes Hauptfigur die Sterne zunächst aussehen wie von Künstlerhand geschaffen. Wo van Gogh seinen Stil einst zur Vollendung brachte -- angekommen war -- dort findet sie ihr Leben und ihre Liebe, ohne wenn und aber, wie selbstverständlich.

Und da ist auch das alte Kinderspiel auf politischer Ebene: "Immer wollte der Osten der Westen sein, und dann war er es, und als er es war, wollte er es nun plötzlich doch nicht sein wegen der Mieten und Arbeitslosen, und der Westen mochte den Osten nicht haben wegen der Krankenkassenreform und der Steuern und wegen der komischen Einkaufsbeutel, die sie dort einfach weiterbenutzen...".

"Ich sehe was, was du nicht siehst", 120 Seiten voller Alltags- Situationen, erlebt aus sich ändernden Perspektiven von einer klugen und empfindsamen Frau, der Birgit Vanderbeke das ihr eigene Talent verleiht, jeden Gedanken bis in die letzte Faser zu Ende zu denken. Alltagssituationen, die auch durch die einfache, klare und präzise Sprache, den ja schon bekannten Vanderbeke-Stil, im ersten Moment profan und austauschbar erscheinen, dann aber doch voller Emotionalität und Entwicklung stecken und immer wieder Abschied und Ankommen heißen (400). Ein Thema mit vielen Variationen, eine Lektüre mit Langzeitwirkung und auch dem plötzlichen Bedürfnis, das alte Kinderspiel aufs eigene Leben zu übertragen, die eigene Blickrichtung zu überprüfen und das eigene Sehen vielleicht ja dabei ganz neu zu entdecken. Sicher ist das nicht immer ein Kinderspiel.

In einem Interview sagte Birgit Vanderbeke einmal "Meine Frauen kommen durch und gewinnen immer" -- das trifft auch auf die neuste Erzählung zu, die sicherlich nahtlos an ihren letzten großen Erfolg "Alberta empfängt einen Liebhaber" anknüpfen wird. --Barbara Wegmann

Pressestimmen

"Wer diesen schmalen Roman in die Ferien mitnimmt, wird ein Lieblingsbuch für lange Zeit zurückbringen." (Die Weltwoche)
"Birgit Vanderbekes Buch liest sich wie Post aus dem Paradies." (Focus)
Sie bezaubert durch Sprachwitz und stilistische Eleganz, kurzum: sie hat einen unwiderstehlichen Charme." (Süddeutsche Zeitung)
"Wie Birgit Vanderbeke das neue / alte Leben schildert, das ist wirklich hörenswert. Die Ich-Erzählerin beschreibt, mit entlarvender Genauigkeit und durch Selbstironie und Witz gebrochen, sich selbst und die Mitmenschen und denkt dabei über die Frage nach, wie sehr man wirklich weg geht, wenn man weg geht. Wenn jemand den trockenen Sarkasmus dieser Erzählung perfekt intonieren kann, dann die Autorin selbst." (HR-2 Hörbuch- Bestenliste März 2000) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Daggi TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
... musste das Kind in die Schule gehen. Doch bis dorthin ist es ein weiter Weg. Die Hauptperson des Romans, von der Birgit Vanderbeke nur in der "Ich"-Perspektive" schreibt, möchte weggehen. Aus Deutschland. Sie spielt mit diesem Gedanken, weil ihr René nach New York gegangen ist. Die junge Frau fragt sich - wo ist das Leben bloß hin?! Und macht sich auf die Suche.

In Südfrankreich versucht sie ein neues Leben zu finden; doch was sie zunächst findet ist ein renovierungsbedürftiges Haus, ungebetene Gäste und eine verwahrloste Katze, aber auch Aufgeschlossenheit, Unvoreingenommenheit und Unkompliziertheit. Es wird Herbst und die Kühle und Feuchte des Hauses nehmen zu. Mit den Unwettern wächst auch die Angst der jungen Frau, als es immer wieder im Haus knackt.

Birgit Vanderbeke hat einen sehr schönen, sehr direkten Schreibstil. Bei ihr ist kein Wort zu viel und keines zu wenig. Sie schreibt frisch und munter von der Seele weg - unumwunden - klar - deutlich. Ihre kleinen Alltagsbeobachtungen setzen mich in Erstaunen darüber, was man alles übersehen kann ... und was wichtig ist im Leben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mehr durch Zufall fiel mir Birgit Vanderbekes „Ich sehe was, was Du nicht siehst" in die Hände. Von Anfang an gefiel mir ihr ungewöhnlicher Erzählstil, der ihre mit feinem Humor und Selbstironie gewürzten Alltagserlebnisse erst interessant macht. Vielleicht sind diese Begebenheiten auch deswegen so interessant, weil sie jedem normalen Menschen in ähnlicher Form schon passiert sind oder drohen, noch zu passieren. Banalitäten halt, die, hätte die Autorin eine geschliffene Sprache gewählt, wahrscheinlich den Leser schnell langweilen würden. Wie gesagt, würden! Ihr unkonventioneller Stil, bei dem ich mich beim Schmökern manchmal fragte, ober er meiner früheren Deutschlehrerin auch gefallen hätte, aber erheitert ungemein.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Sollte man hier etwas über den Inhalt sagen? Nein! Dies wird schon von so vielen getan. Nur soviel ... ein Buch, welches sich nicht aus der Hand legen läßt und durch seinen Sprachfluß nicht nur einfach dahin fließt, sondern in einen hinein. Bilder werden lebendig und der Leser (ich) wurde lebendig in ihnen, als wäre man ein Teil dieser einfachen Handlung und nicht lediglich ein stiller Beobachter. Die Geschichte lebt weniger von tief erschütternden Seelenqualen, als von entstehenden Gefühlen, die jedem, wenn er nur wagt in sich zu schauen, sehr nah erscheinen. Keine übertriebenen Schnörkel, kein pseudointelektuelles Gerede ... einfach ein Buch, welches man sicher mehr als einmal liest und gern an die beste Freundin verschenkt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
.... und das ist ocker.
Nachdem ich von dem ersten Werk (Das Muschelessen), welches ich mir von Birgit Vanderbeke angehört habe, recht angetan war, wurde ich zum Wiederholungstäter. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Joroka veröffentlicht
Langweilig und fad
Das Buch wurde von der Presse sehr gelobt, es ist aber wirklich langweilig und fad!
Vor 21 Monaten von David Bauer veröffentlicht
Ein Märchen für Erwachsene
Recht lustig finde ich Birgit Vanderbekes Wortkombinationen wie z.B.: "Katzenjungen, die vierfarbig sind und die, sobald sie gehen können, das Sprechen anfangen" oder "Sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2008 von meereskatze
sprachgewand -unterhaltsam -komischtraurig
ich habe das buch auf grund des vielen lobes gelesen

es wird mit sprache gespielt, was komisch und gleichfalls sehr unterhaltend ist

mir ist nach dem buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2006 von sonnenschein
wunderschön
Nehmen Sie sich einen langen Nachmittag frei, suchen Sie sich Ihren Lieblingsplatz, machen Sie es sich gemütlich und fangen Sie einfach an zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2003 von "juliannett"
Sehr schöne Sprache
Dieses Buch ist so schön. Beim Lesen konnte ich mir sehr gut vorstellen, dort zu sein. Und diese Empfindungen. Ach, einfach schön.
Veröffentlicht am 28. Dezember 2002 von Manuela Suehling
Einfach nur schön
Ein Zufallskauf, dieses Buch - und ein Zufallstreffer. Der Inhalt ist schnell erzählt: eine Frau geht mit ihrem Kind nach Frankreich und lebt sich dort nach und nach ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2002 von tyllurius
außergewöhnliche und faszinierende stimme
meiner meinung nach reicht " ich sehe was, was du nicht siehst"
nicht ganz an " das muschelessen" oder " alberta empfängt einen liebhaber" heran, hat aber trotzdem nichts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2002 von kayla
Geblieben sind mir nur die Symbole
Es gibt einige gute Gründe, wieso man dieses Buch loben kann und soll. Die Autorin ist sprachlich sehr stilsicher. Lesen Sie weiter...
Am 2. August 2002 veröffentlicht
Traumhaft realistisches Buch für die Seele
Ich hab mich beim Lesen überschlagen und die Worte förmlich aufgefressen vor Begeisterung und Gier. Lesen Sie weiter...
Am 18. Januar 2002 veröffentlicht
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