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Ich sehe was, was du nicht siehst: Wie mir mein wildgewordenes Spiegelbild die Sicht verhagelte
 
 
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Ich sehe was, was du nicht siehst: Wie mir mein wildgewordenes Spiegelbild die Sicht verhagelte [Gebundene Ausgabe]

Stefanie Dörr
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 248 Seiten
  • Verlag: Arena (Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401065076
  • ISBN-13: 978-3401065076
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 233.364 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefanie Dörr
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Kurzbeschreibung

Nichts wünscht Maja sich sehnlicher, als endlich ihr durchschnittliches Teenager-Leben wiederzubekommen. Ein Leben ohne Mitu, die sich in alles einmischt und Majas Alltag völlig auf den Kopf stellt. Mitu, die einfach nie das macht, was Maja will, die eines Tages einfach aufgetaucht ist und nicht mehr verschwinden will.
Mitu, Majas zum Leben erwachtes Spiegelbild.

Über den Autor

Stefanie Dörr, 1967 in Stuttgart geboren, studierte Betriebswirtschaft und arbeitete jahrelang in Werbung und Marketing, bevor sie sich als freie Texterin und Beraterin selbständig machte. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt am Main und schreibt Erzählungen für Kinder und Jugendliche.

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Format:Gebundene Ausgabe
Meist geht es Maja gut, auch wenn sie nicht glücklich damit ist, dass ihre Mutter mit ihrem kleinen Bruder seit einiger Zeit nicht mehr bei ihr und ihrem Vater lebt. Aber damit hat sie sich arrangiert. Sehr ärgerlich ist die Mitschülerin Alba, die ihr mit ihrer Gang auflauert und abzieht, mehrere Handys und ihr Essensgeld sind schon in ihrem Rucksack verschwunden. Maja hat sich damit abgefunden, auch wenn sie richtig sauer ist.
Doch das ist alles nichts gegen Mitu, Majas freches Spiegelbild, das sich einiges Tages aus dem hübschen Spiegel herausschält und das Kommando über Majas Leben übernimmt. In alles mischt Mitu sich ein, sie stellt die Küche auf den Kopf, ihr gelingt es ein Elektrogerät nach dem anderen kaputt zu machen und sie will ständig Action. Leider oder zum Glück ist Mitu nur für Maja sichtbar, was Majas Eltern alarmiert, weil plötzlich ganz andere Züge an Maja auftauchen.
Erst als es Maja gelingt, ein ernstes Gespräch mit Mitu zu führen, wird das ein bisschen besser. Maja erfährt, dass Mitu ein Teil ihres Selbst ist, das sie nicht auslebt, indem sie zurückhaltend, ordentlich und brav ist. Maja findet Mitu sehr anstrengend, doch dann lernt sie im Spiegelsaal weitere versteckte Majas kennen und ist noch froh, dass Mitu den Weg zu ihr gefunden hat. Dank Mitu und den anderen Spiegelbildern gelingt es sogar, die gemeine Alba in ihre Schranken zu weisen, was Maja doch sehr nachdenklich stimmt.
Ein Buch, das zuerst einmal irritiert, doch je länger man liest, umso mehr zieht die Story den Leser in seinen Bann. Obwohl es keine Abenteuerstory ist, kann man das Buch kaum aus der Hand legen und grübelt unwillkürlich darüber nach, ob man selbst wohl auch solche Spiegelselbst hat und wie die aussehen könnten. So schwankt man zwischen Nachdenken und Weiterlesen und kommt manchmal aus dem Kichern nicht heraus. Stefanie Dörrs Erstling ist wirklich gelungen und eine gute Mischung aus verrückter Unterhaltung und Angebot zum Nachdenken. Für Mädchen ab 10 Jahren.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein 13-jähriger Teenager zu sein, ist kein Zuckerschlecken. Das wird dem Leser schnell klar, wenn er in Majas Leben hineinstolpert. Auch wenn man nicht mit einem unmöglichen Spiegelzwilling zu kämpfen hat, muß man sich mit begriffsstutzigen Eltern, nervigen Lehrern und zickigen Freundinnen herumschlagen. Aber die für (fast) alle anderen unsichtbare Mitu ist eine Katastophe. Sie ist neugierig, frech, rücksichtlos und fies. Sie zieht mal eben im Sportunterricht das Sprunggerät zur Seite, so daß Maja mit verstauchtem Knöchel auf dem Sofa landet, während Mitu mit Begeisterung das Haus nach links dreht. Wie soll man seinen Erziehungsberechtigten die verrücktspielende Designerkaffeemaschine und die Katzenstreu in der Badewanne erklären? Nach den anfänglichen Schwierigkeiten lernen sich Mitu und Maja näher kennen und Maja erfährt von einer Spiegelwelt, die den meisten Menschen verborgen bleibt.
Mit jeder Menge Wortwitz und Situationskomik erzählt die Autorin aus dem nicht ganz alltäglichen Leben eines Teenagers. Wie jedes Mädchen schlägt sich Maja mit ihrem sich ständig verändernden Körper herum, vermißt ihre Mutter, die sich vom Vater getrennt hat, möchte in der Schule von der angesagten Clique akzeptiert werden und muß sich gegen Übergriffe einer fiesen Mädchenbande wehren. Voller Interesse verfolgt man mal lachend, mal nachdenklich, aber immer voller Sympathie den Kurs, den Maja einschlägt und freut sich mit ihr über die Erkenntnis, welche unentdeckten Talente in ihr schlummern.
Meine 10-jährige Tochter hat dieses Buch im Nu verschlungen, sicher auch, weil sie sich sehr, sehr gut mit Maja identifizieren konnte und in ihr auch eine kleine Mitu steckt. Und ich als Mutter hatte auch großen Spaß und vielleicht jetzt wieder ein klitzekleines Bisschen mehr Verständnis für merkwürdige Teenager ;-)
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