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Ich sag`s nur dir... Teil 1
 
 

Ich sag`s nur dir... Teil 1 [Kindle Edition]

James Henry Burson
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es geht wohl jedem so - immer will jemand wissen, wer bist du?

Was für eine Frage - da streiten sich die höchsten Gelehrten drüber...
Ich bin einfach nur ein Dussel, der durch die Weltgeschichte rast und die Richtung noch nicht kennt...

Was ich weiß, hat mich das Leben gelehrt.
Das wenigste davon, wollte ich wirklich wissen.
Da ich es nun mal weiß, nehme ich es so an. ~♥~

James Henry Burson

Über den Autor

Der Sohn des Königs … Manchmal entwickelten sich von meinem Fensterplatz aus Gespräche mit anderen Kindern im Raum. Einer fragte mich: „Sind deine Eltern Chinesen?“ „Das weiß ich nicht, warum?“ „Du hast Schlitzaugen.“ Hatte ich noch immer den „Ihr-seht-mich-nicht-Blick“? Das musste ich mal überprüfen. „Dem seine Eltern sind Mongolen!“, rief einer von Tisch drei. Wahrscheinlich wusste der Dussel nicht einmal, wo die Mongolei überhaupt lag. „Du bist ein Bastard!“, sagte jemand. Das kannte ich auch noch nicht. „Was ist das?“, fragte ich. „Ein Bastard ist ein Kind von einem König, der aber nicht mit der Königin, sondern mit einer anderen gefickt hat.“ „Den haben sie in einem Weidenkorb in den Fluss geschmissen und jemand hat ihn da gefunden“, ließ jemand wissen. Diese Geschichte kannte ich von der Kirche. Der Mann hieß Moses. „Den haben sie beim Bettenmachen gefunden“, rief ein anderer. „Wie geht das denn?“ „Jemand macht ein Kind und verschwindet. Dann liegt es da.“ Sachen gab es, da konnte ich nur staunen. „Deine Eltern sind Maria und Josef!“, kam noch ein Vorschlag. Schon wieder die Bibel. Das waren Heilige, die hatten mit mir nichts zu tun. Ich würde nie heilig werden. Die Idee mit dem König und seinem Kind gefiel mir recht gut. Oft war ich Bastard genannt worden und hatte keine Ahnung gehabt, was das Wort bedeutete. Nun wusste ich es. Wenn mich nun jemand derart bezeichnete, wusste ich, dass er den Sohn eines Königs in mir sah. Das erfüllte mich mit Stolz. Nur – wer war der König?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn-was ein Bursche 10. Januar 2013
Format:Kindle Edition
Wie kann aus jemandem etwas werden, nach solch einer Vergangenheit.
Kinder und Jugendliche als sexuelle Verfügungsmasse. Schule, Feldarbeit und Schläge als Belohnung. Kalte Wut stieg mir beim Lesen auf.
Erstaunlich, dass der Autor ohne jeden Vorwurf auskommt und für einen dieser Versager sogar in anrührend liebevoller Weise Mitleid empfindet.
Großmut als Antwort auf Misshandlung.
Er liefert eine Beschreibung der Suche nach seiner Identität, wie sie spannender kaum geschildert werden kann.
Es mangelt nicht einmal an Humor in dieser grotesken Geschichte.
Teilweise habe ich schallend gelacht, obwohl der Inhalt eigentlich nicht dazu angetan war. Anfeindungen und Zweifeln zum Trotz, verfolgt er seine Ziele.
Er will ein guter Mensch werden...
Ich bin überzeugt, dass es ihm gelungen ist.
Man kann sagen, die schönsten Diamanten entstehen unter härtestem Druck.
Absolut empfehlenswert!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der kleine James, entwurzelt, 12. Dezember 2012
Format:Taschenbuch
heimatlos schon als Baby, wurde von anderen Heimkindern gefragt, ob er der Sohn eines Königs sei. Er ist es leider nicht.
Aber er ist selbst ein König geworden im Lauf der Zeit. Die harte Zeit eines Heimkindes, eines Pflegekindes, vieler Irrwege, Wirrnisse, brutaler Vorkommnisse, wie auch eigener Fehlleistungen und die Einsicht darüber haben ihn wachsen lassen zum König über sein eigenes Leben. Wenn das nichts ist?

Während der Zusammenarbeit von James und mir, die ich die Neuausgabe seines Buches lektoriere durfte, lernte ich diesen König gut kennen.
Er ist kein stolzer, hochmütiger Herrscher, oh nein. Sanft und von demütiger Dankbarkeit gegenüber dem Schicksal ist er. Und dass er überleben durfte, dank seiner „kleinen Armee“, wie er jene liebevollen Menschen nennt, die seinen Lebensweg gekreuzt haben, ihm halfen, Grausamkeiten zu bewältigen. Diese Helferlein haben König James gelehrt, dass es mehr gibt, als das reine Durchkommen. Sie haben ihn gelehrt, dass es das kleine Glück gibt, jeden Tag. Und er hat gelernt, dass man auch ohne Kindheitswurzeln sich eigene Wurzeln schaffen kann, einen Platz im Leben erobern, von dem aus man verzeihend auf die Vergangenheit, die Menschen (die manchmal Unmenschen waren) und auf sich selbst zurückschauen kann. Nur ein wahrer König über das eigene Leben kann dann sagen: „Ja, es ist gut. Es ist gut so, wie es ist.“

Das erneuerte Buch hat nun einen wunderbaren Einband erhalten, den ein russischer Künstler gestaltet hat. Der Text ist verschlankt worden und sein Inhalt auf den Punkt gebracht. Darüber möchte ich nun nicht zu viel sagen, da meine Einschätzung zu subjektiv ausfiele, nachdem ich als Lektorin zu nah dran bin. Aber alles in allem kann ich guten Mutes sagen: Das Buch zu lesen ist eine tolle Erfahrung. Wie ein Mensch, der als wertlos einfach abgegeben wird, es schafft, seinen Wert zu erkennen und etwas aus sich zu machen, ist eine ganz besondere Erfahrung. Lesen Sie!

Elsa Rieger
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen berührend, schonungslos und mutmachend! 3. Dezember 2012
Format:Kindle Edition
Ich sag's nur dir... von James Henry Burson:
"Der Autor beschreibt schonungslos, so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, seine Kindheit, die alles andere als liebevoll war." Schon nach der Geburt fing die Odyssee mit dem Säuglingsheim und später auch mit mehreren Pflegefamilien an, wo man ihn von Anfang an seine Persönlichkeit/ Menschenwürde nahm. Obwohl sein richtiger Name James Henry war, drückte man diesem kleinen Jungen entweder ein Jens oder sogar Tschens aufs Auge, was wieder einmal mehr deutlich macht, wie egal er diesen Pflegeeltern war. Es hat mich zu Tränen gerührt, zu sehen, dass dieser kleine Junge oft in der Lauerstellung am Fenster ausgeharrt hat, immer die Angst im Nacken, jeden Moment wieder zu fremden Menschen abgeschoben zu werden. Auch war sein Bett der einzige Rückzugsort, um als Kind zu flüchten, zu weinen und sich selbst zu trösten. Wie grausam für ein Kind wie James, der sich eigentlich immer nur nach ein wenig LIEBE gesehnt hat, die er erst zum Schluss seiner Bücher in Worte fassen konnte! Als Leser/in erkennt man schon sehr früh, welch liebevolle Eigenschaften in James verborgen waren, wie zum Beispiel sein Gerechtigkeitssinn, den er im jugendlichen Alter dann oft mit körperlichen Auseinandersetzungen durchgeboxt hat und so dadurch manchmal mit dem Gesetz in Konflikt geriet. James war aufmüpfig, sehr interessiert und wißbegierig und setzte sich schon früh für andere Heimbewohner/Menschen ein, auch wenn es für ihn dadurch mit Strafen/Zurechtweisungen verbunden war. Der Autor hat in seiner Vergangenheit viele schlimme, psychische, physische, mentale Grausamkeiten durch Erwachsene erleben müssen, die ich im Einzelnen gar nicht mehr hier aufführen möchte, weil es sonst den Rahmen sprengen würde. Zum Glück gab es damals auch sehr liebevolle Menschen in seinem Umfeld, wie seine Omi aus der Einfahrt, der alte Seemann, Gerhard, Tante Jänicke, seinen Vormund und die Gräfin, mit deren Liebe er sich als Kind/Jugendlicher/Erwachsener auf seinem sonst so steinigen Lebensweg weiterentwickeln konnte. Diesen liebevollen Menschen möchte ich zutiefst meinen Dank aussprechen, weil sie letztendlich das kleine Licht am Ende des Tunnels für den Autor James Henry Burson waren! In Teil 2 beschreibt James den beruflichen Werdegang, wo er sehr häufig mit anderen Menschen aneinander gerät, weil ihm Ungerechtigkeiten zuwider waren, die häufig in blutige Auseinandersetzungen endeten. Obwohl sein Lebensweg nicht gerade auf Rosen gebettet war, läßt der trockene Humor von James doch häufig die Bauchmuskeln zum Einsatz kommen. Trotz seiner manchmal sehr schlimmen Ausdrucksweise, die er früher nicht anders einzusetzen vermochte, ist es eine absolute Leseempfehlung!!! Es ist wichtig, mit solchen Biographien auf/wachzurütteln, damit Kinder solch schlimme Verletzungen nie mehr erleiden müssen und die Liebe erfahren, die eigentlich selbstverständlich sein müßte!
Leider sieht die Realität anders aus...!
Ich danke James für seine Offenheit, seine unerschrockene Ausdrucksweise, sein aufdecken vieler Mißstände/Ungerechtigkeiten und dafür, dass aus ihm ein so liebenswerter, grundehrlicher, hilfsbereiter Mensch geworden ist, obwohl man seine Menschenwürde damals mit Füßen getreten hat.
Danke James, dass es Menschen wie dich gibt, der Licht und Liebe in die Herzen der Menschen zaubert :-))
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3.0 von 5 Sternen Ein Heimkind
James wächst in verschiedenen Heimen und Pflegefamilien auf. Dabei erfährt er Gewalt, Unverständnis und andere Erniedrigungen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Karoline Weigel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich sag`s nur dir
Eine bedrückende Geschichte, sehr schön geschrieben. Mein Kompliment, wie der Autor seinen Lebensweg gefunden hat. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von Marion Roggenstein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wow.
Fesselnd! Erschreckend, ernüchternd, krass, was für ein Leben. Kaum zu Glauben. Tolles, spannendes und mitreißendes Buch! Kann ich nur empfehlen.
Vor 13 Tagen von Lysann Hubeny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesenswert!
Eine Geschichte über die absolut glaubhafte Entwicklung eines um Liebe bettelnden Heimkindes zu einem enttäuschten und wütenden Jugendlichen zu einem jungen Mann mit... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von sigrun petersen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schaudern
Manchmal ist die Sprache ein bisschen flach, aber das, was dieser Autor zu erzählen hat, ist es allemal wert, gelesen zu werden. Empfehlenswert!
Vor 1 Monat von CCB veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ich sag's nur dir... Teil 1
Bedrückende GESCHICHTE, macht nachdenklich. Ich werde den zweiten Teil auf alle Fälle auch lesen. Bin neugierig darauf, wie James sich als Erzieher weiter entwickelt.
Vor 1 Monat von Unknown veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch
Dieses Buch ist so packend und fesselnd, dass man kaum aufhören kann. Man leidet mit den Jungen was er alles erlebt hat. Sehr interessant geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Heike veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr ergreifend
Warnung: Sehr sensible und feinfühlige Menschen sollten dieses Buch immer nur kurz zur Hand nehmen und dann wieder aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Diana Sommerfeld veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Der Anfang war lustig und unterhaltsam. Bis Gut zwei Drittel des Buches war es auch sehr interessant. LEIDER WAR DER Schluss nicht mehr ganz so
Vor 2 Monaten von hdder71 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Aufarbeitung
Der Versuch seine (tragische) Vergangenheit - mit Hilfe dieses Buches - aufzuarbeiten. Hat leider nicht ganz meinen vorstellungen entsprochen, daher nur 2 Sterne.
Vor 2 Monaten von Bin veröffentlicht
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