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Ich bin noch nicht fertig. Erinnerungen
 
 
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Ich bin noch nicht fertig. Erinnerungen [Gebundene Ausgabe]

Ioan Holender
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H.; Auflage: 2 (18. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552054936
  • ISBN-13: 978-3552054936
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 348.092 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach zwanzig Jahren als Direktor der Staatsoper in Wien zieht Ioan Holender Bilanz. In seiner Autobiografie erinnert er sich an seine Erfolge in der Musik ebenso wie an die Kindheit im faschistischen Rumänien, die Enteignung des väterlichen Betriebs im Kommunismus und die Ausreise 1959 nach Österreich, wo er sich zum Opernbariton und Konzertsänger ausbilden ließ. Neben Porträts von Persönlichkeiten wie Carlos Kleiber, Riccardo Muti, Placido Domingo und Anna Netrebko interessieren besonders die schonungslosen Beschreibungen dessen, was hinter den Kulissen einer großen Opernbühne geschieht. Wer verstehen will, wie Oper funktioniert, kann auf dieses Buch nicht verzichten.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dies büchl hat mich sehr interessiert, obgleich ich nur die sänger aus den letzten jahren noch selbst gehört habe, ca. 20 % der genannten sänger kannte ich nicht. Aber es gibt ja YouTube! Holender, der fast 20 jahre die Wiener oper geleitet hat, und dazu gehört im gefinkelten Wien etwas, gibt eine knappe zusammenfassung seines wirkens. Da das buch nicht von falscher bescheidenheit belastet ist, trägt es wesentlich zu einer erst noch zu leistenden geschichtsschreibung der Wiener oper am ende des 20. / anfang des 21. jh. bei.

Faszinierend zu sehen, wie ein praktisch aus dem Nichts kommender emigrant aus Rumänien es zum direktor der staatsoper bringt, und das im traditionell xenophoben und intriganten Wien. Holender spart nicht an kritik. Die Wiener sind zu sehr an vereinzelten stimmlichen höchstleistungen und zu wenig am werkverständnis interessiert. Offenbar hat sich dort seit Mozarts zeiten nix geändert.

Hier schreibt ein opernmanager

Ich persönlich fühle mich im Münchner nationaltheater wohler, auch das publikum in Wien ist in der staatsoper sehr spießig. Sehr hingegen schätze ich die volksoper, hier hätte man in Holdenders buch noch gern mehr hintergrund gehabt.

Man könnte kritisieren, daß ein wenig die künstlerische und musikalische tiefenschärfe in der betrachtung von opernwerken fehlt und daß Holender zu sehr als manager schreibt. Mich hat das aber nicht gestört, da ich tonnenweise bücher über, sagen wir, Wagner und Mozart gelesen habe und nicht auch noch von Holender einen kommentar dazu brauche. Wichtiges und entscheidendes deutet er immer an, so daß man schon versteht, wie er ein einzelnes werk oder die arbeit eines einzelnen regisseurs oder dirigenten einordnet.

Wo bleibt die zeitgenössische moderne?

Natürlich ist sein geschmack subjektiv. Obwohl er kompositionsaufträge etwa an Aribert Reimann gegeben hat, stellt sich die frage, wie steht Holdender wirklich zur musikalischen moderne? Immerhin kommt weder der name Gielen noch Boulez (Boulez nur 1 mal am rande) in diesem buch vor.

Allerdings ist das Wiener publikum selbst einem Gemäßigten reformer wie Holender zu konservativ. Frei nach Brecht müßte man in Wien erst ein neues publikum wählen, um das musiktheater der gegenwart durchsetzen zu können.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Ära geht zu Ende 1. Juli 2010
Die Liebe zur Musik beginnt bei Holender schon in seiner Kindheit, seit seinem fünfzehnten Lebensjahr faszinierte ihn die Welt der Oper und des Theaters, mehr als das auf der Bühne gespielte sonder die Inszenierung selber. Zu seinem "Abschied" vom Haus am Ring, erschien nun sein Buch " Ich bin noch nicht fertig" im Zsolanyverlag. Holender bringt hier nicht nur seine Liebe zur Musik, die Geschichte seiner rumänischen Wurzeln zu Papier, sondern lässt uns an einem Rückblick, seinen Erinnerungen an die Opern-und auch Theaterwelt der letzen 50 Jahre in Österreich teilhaben. Politische, künstlerische und auch menschliche Aspekte all jene muss jemand berücksichtigen der ein Opernhaus leitet. In seinem Buch, vielmehr einer Lebenserzählung lässt er uns an seinem Leben teilhaben, die Zeit vor und während seiner Amtszeit, und auch über die Welt der Künstler weiß er viel zu erzählen. Doch wer ist der wahre Ioan Holender, abseits von Medien und Oper? Wer verbirgt sich hinter dem Staatsoperndirektor, der es in Zeiten von Wirtschaftskrise und Sparpaket schaffte ein Opernhaus wirtschaftlich rentabel zu führen und seinem Nachfolger Dominique Meyer die Schlüssel übergibt?
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