... als irgendein schießender Soldat in einem wahnsinnigen Krieg?
(Moritz)
Obwohl ich weiblich und 100 % hetero bin, ist das eines meiner absoluten Lieblingsbücher, das ich immer wieder lesen kann.
Die Geschichte von Moritz wird sehr realitätsnah und einfühlsam geschildert. Er ist ein ganz normaler Durchschnitts-Jungendlicher, mit dem sich sicher viele identifizieren können (na gut, er ist schwul, aber ich meine jetzt seine Charaktereigenschaften und sein Verhalten). Gerade deshalb wünscht man ihm wahrscheinlich umso mehr, dass er glücklich wird.
Und gerade deshalb räumt das Buch auch mit sämtlichen Schwulen-Vorurteilen auf, die Moritz ja am Anfang selbst noch hat.
Er ist keine "komische Tunte", die nachts in Parks herumschleicht um kleine Jungen zu verführen, und sieh da ... man sieht ihm auch gar nicht an, dass er homosexuell ist! Surprise! ; )
Wer selbst nicht schwul ist und auch keine Probleme mit bzw. Vorurteile gegen Homosexuelle/n hat, sollte das Buch immer noch allein wegen seiner großartigen Liebesgeschichte zwischen Moritz und Jo lesen.
Denn diese Liebe, die allen Problemen und Vorurteilen trotzt, ist die romantischte und schönste Liebesgeschichte, die ich je in einem Buch gelesen habe!
Petra