Pressestimmen
»Annette Pehnt schildert in ihrem Roman die emotionale Unbehaustheit ihres Helden so lakonisch wie eindringlich. In einer erfreulich schlichten Sprache zähmt sie die Gefühlswelt des ganz und gar nicht schlichten Gemüts ihres Helden. Ein Psychogramm ohne belehrenden Zeigefinger, das von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt.« Frankfurter Rundschau
Kurzbeschreibung
Dorst ist unergründlich und scheu, und da er mit seiner ehrlichen Art alle vor den Kopf stößt, schweigt er lieber. Immer wieder, wenn sich ihm jemand zu sehr nähert, muß er los, ohne jemals wirklich anzukommen. Doch in der jungen Elner begegnet er einem Menschen, der ihn zum Sprechen bringen und seine selbsterrichtete Schutzzone durchbrechen will. Und zunächst scheint Elner auch Erfolg zu haben ... Annette Pehnts großartiges Romandebüt kreist um ihren rätselhaften Helden Dorst, um die Wahrheit und die Suche nach der Liebe.
Über den Autor
Annette Pehnt, geboren 1967 in Köln, studierte und arbeitete in Irland, Schottland, Australien und den USA. Heute lebt sie als Kritikerin und freie Autorin mit ihrem Mann und drei Kindern in Freiburg. 2001 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Ich muß los«, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt sie in Klagenfurt den Preis der Jury für einen Auszug aus dem Roman »Insel 34« und 2008 den Thaddäus-Troll-Preis sowie die Poetikdozentur der Fachhochschule Wiesbaden. Nach »Haus der Schildkröten« erschien zuletzt von ihr der Roman »Mobbing«. Im Juni 2009 hat Annette Pehnt den Italo Svevo-Preis erhalten. »Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern« ist ihr erster Erzählungsband. Weiteres zur Autorin: www.annette-pehnt.de