Annette Pehnt glänzt mit diesem Debüt, "Ich muss los".
Schon 2001 erschienen, Preise bekommen
und dann vergessen?
Ich möchte dieses Buch nochmals hervorholen,
aus dem Bücherregal einer Buchhändlerin.
Dorst, der Protagonist in diesem Buch, lebt
allein, fährt Strassenbahn und lässt den
Leser erstmal unsicher werden, auf den
ersten 10 Seiten.
Dorst, hat viel zu erzählen nur das er
kaum spricht, nicht das er nicht sprechen
könnte, er schliesst sich auch nicht aus, aber
er ist Besonders, manchmal fragwürdig. Auch für
Elner, Dorst's Freundin, ein unlösbares Rätsel.
Eine schöne Psychoanalyse in Reinform.
Unbedingt lesen und den Schülern im
Literaturkurs empfehlen, denn genau
das ist zeitgemäss. Frau Pehnt hat
weitere großartige Bücher geschrieben.
Schön das sie uns Leser so gut unterhalten kann.
Anja Ciaxz
21. Mai 2012