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Ich mache mir Sorgen, Mama [Gebundene Ausgabe]

Wladimir Kaminer
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Manhattan (7. Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442545609
  • ISBN-13: 978-3442545605
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 335.080 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wladimir Kaminer
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Für Mein deutsches Dschungelbuch ist Wladimir Kaminer kreuz und quer durchs Land gereist. Jetzt ist er wieder in Berlin und berichtet von kuriosen Alltäglichkeiten links und rechts der Schönhauser Allee und dem Dasein als Familienvater.

Da gibt es für "Das sexuelle Leben der Marfa K.", einer Siamkatze, ebenso Raum wie für Sohn "Sebastian und die Ausländerbehörde" oder den liebenswert zynischen Vater, "der, obwohl schon seit über zehn Jahren in Deutschland, immer noch nicht gelernt hat, ohne Grund zu saufen". Und nicht nur, wenn Besuch aus Russland kommt, bietet sich ein Vergleich zwischen Ost-Berliner und osteuropäischen Gepflogenheiten an, zum Beispiel was die "Service-Mentalität" oder Gesundheitsfragen betrifft: Russen wollen beim Arzt "kein 'Kardiogrammchen' und keinen 'Kommen-Sie-morgen-wieder'-Unsinn hören, sondern fordern ihre ultimative Heilung -- sofort."

Inzwischen unter dem Namen Kamjenier offiziell eingebürgert ("Deutscher Pass" -- fast schon eine Reportage), spielt der Russen-Deutsche natürlich weiterhin mit dieser doppelten Perspektive und mit der deutschen Sprache, für ihn "eine Art Lego-Baukasten, in dem alle Teile zueinander passen". Klein und bunt wie Lego-Gebilde sind auch die Geschichten, die oft eher Glossen sind und den roten Faden ebenso zuverlässig verlieren wie Kaminers Balkonblumen den Kampf gegen "Die Raubpflanze". Längst nicht alles passt zueinander, trotzdem bereichert Ich mach mir Sorgen, Mama Kaminers Kiez-Kosmos um einige neue funkelnde Mosaiksteine.

Die literarischen Fünf-Minuten-Terrinen sind ideale U-Bahn-Lektüre, am besten in der Hörbuchversion. Achten Sie aber bitte in jedem Fall auf Ihre Umgebung: Kaminer-Figuren gibt es auch in Kiel, Dortmund oder Mannheim. Mit etwas Glück trifft man sogar ein Pendant zu seiner persönlichen "Miss Prenzlauer Berg". --Patrick Fischer

Hörbuch-Rezension

Wladimir Kaminer selbst trägt seine Alltagsgeschichten vor -- und das ist ohne Zweifel ein echter Gewinn! Mit seinem russischen Akzent werden die Beobachtungen aus Berlin oder, in der Erinnerung, aus Moskau glaubwürdig und sehr lebendig. Egal, ob er von seinen Erfahrungen mit den U-Bahn-Kontrolleuren, die ihm als Versuchskarnickel beim Erlernen der deutschen Sprache dienten, oder vom „Geologenlied“, das die Oma während ihres dreimonatigen Aufenthalts in Berlin den Kindern Sebastian und Nicole vorsingt, erzählt, all die amüsanten und leichtfüßigen Short Stories kommen durch seine Stimme richtig gut rüber. Kaminers ungefilterter Blick z. B. auf die Wundergläubigkeit der Russen -- regelmäßig bekommen er und seine Familie aus dem Osten Mittel, die alles können, geschickt, oder auf die Bildungssituation in Deutschland, die ihn dazu bringt eine Vorschule für seine Kinder einzurichten, gepaart mit seiner lakonischen, manchmal naiv klingenden Erzähltechnik machen diese Geschichtensammlung zu einem witzig-amüsanten Hörbuch.

Seit der Russendisko zählt der 1967 in Moskau geborene Wladimir Kaminer zur jungen deutschen Literaturszene. Als er Anfang der 90er Jahre nach Berlin kam, konnte er das Leben, wie es sich um den Alexanderplatz und den Prenzlauer Berg abspielte, life beobachten. Er fing an zu schreiben. Mit den Büchern Militärmusik, Reise nach Trulala oder auch mit

Mein deutsches Dschungelbuch stieg der Schriftsteller mehr und mehr in der Gunst des Publikums. Neben dem Schreiben hat Kaminer eine wöchentliche Sendung beim SFB4 Radio Multikulti und eine Rubrik im ZDF-Morgenmagazin; nicht zu vergessen seine mittlerweile legendären Russendisko-Veranstaltungen.

Lesung ausgewählter Geschichten, Spieldauer: ca. 120 Minuten, 2 MC. Auch erhältlich als CD. --culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
So enttäuschend Wladimir Kaminers "Mein deutsches Dschungelbuch" nach so unterhaltsamen und guten Büchern wie "Russendisko", "Schönhauser Allee" und "Die Reise nach Trulala" war, so vielversprechend ist "Ich mache mir Sorgen, Mama" dafür schon nach wenigen Seiten. Hat Kaminer bei dem deutschen Dschungelbuch den Versuch unternommen, seine Eindrücke von seinen Vorlesereisen durch die verschiedensten Städte Deutschlands wiederzugeben und dabei auch eine gewitzte Charakteristik der diversen Orte zu präsentieren, wobei er damit nicht überzeugen konnte, hat er sich bei "Ich mache mir Sorgen, Mama" wieder auf seine eigentlichen Stärken besonnen, alltägliche Situationen ihm sehr gut bekannter Personen zu schildern, sie mit ihren Peinlichkeiten und Liebenswürdigkeiten zu präsentieren, und dem Leser so in einer äußerst amüsanten Art und Weise auch einen Spiegel vorzuhalten, denn er wird sich in der einen oder anderen Situation sicherlich auch wiedererkennen. Das Buch hat im Prinzip eine ganze Reihe von Hauptpersonen, neben Wladimir Kaminer und seiner Frau Olga sind hier insbesondere Kaminers Vater und seine beiden Kinder Nicole und Sebastian zu erwähnen. Die vielen Geschichten mit Nicole und Sebastian machen das Buch besonders für junge Eltern lesenswert, denn man kann wohl über und mit seinen eigenen Kindern wieder viel besser lachen, wenn man die Geschichten von Nicole und insbesondere Sebastian gelesen hat. Und sehr sympathisch ist hier auch Kaminers Vater in seiner Oparolle, der mit seinen unkonventionellen Erziehungsmethoden sehr zur Unterhaltung des Lesers beiträgt.
Und so kann man nach der Lektüre des ganzen Buches nur sagen, der Eindruck der ersten Seiten hat sich bestätigt, das neue Buch von Kaminer ist wieder ein echter Lichtblick.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von El Hongo
Format:Taschenbuch
"Ich mache mir Sorgen, Mama" war sozusagen mein Zufalls-Erstkontakt mit dem Kult-Exil-Russen Kaminer, den ich durch Hype und TV natürlich kannte, aber mir unter seinem Werk nichts genaueres vorstellen konnte. In Lesestoffnot in der Bahnhofsbuchhandlung abgegriffen, stellte sich das Büchlein als ideale Zuglektüre heraus, sofern es dem Leser nichts ausmacht, das Bahnabteil durch eventuelles öffentlichen Losprusten zu beleben bzw. zu irritieren. Denn viele der jeweils einige wenige Seiten umfassenden Episoden sind wirklich genial, z.B. jene über die Auswirkungen der Geologen-Verklärung in sowjetische Liedern auf das Weltbild der Kinder des Autors. Andere Passagen werden im gleichen durchgehenden lakonisch-skurillen Stil präsentiert, zünden nicht alle zuverlässig, bleiben aber immer lesenswert. Das Buch selbst ist sehr kurz und hält vielleicht 4 mittlere Bahnfahrten lang. Ich hatte mir persönlich zugegebenermaßen nach all der Publicity und den begeisterten Kritiken etwas mehr literarische Tiefe vorgestellt, und finde nun, nachdem ich auch "Militärmusik" (mit Vergnügen) gelesen habe, das Kaminer eben doch im Grunde limitiert ist auf leicht skurille bis total aberwitzige Anekdoten aus einem mehr oder weniger widrigen Alltag oder seine Ostblock-Erinnerungen, die in lakonisch-warmherzig-erduldendem Stil dargeboten werden, der mitunter auch etwas leicht Melancholisches, möglicherweise ja der der allgemein bekannte Schwermut der russische Seele, durchscheinen läßt. Gerade die Geschichten, die von der sozialistische Zeit des Ostblock-Lebens berichten, sind aber auch inhaltlich gehaltvoll und interessant. Kaminer also, charmanter Botschafter der Absurdität des Alltags mit heißem Draht zum Ostblock-Chaos und großem Unterhaltungspotenzial.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Esther TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In der Schönhauser Allee lebt es sich wie überall sonst, auch wenn da Kaminer wohnt. Erneute Bekanntschaft mit Kaminers Familienmitglieder und einer breiten Variation an Flora und Fauna (zum Teil auf dem Balkon). So erheitert er uns diesmal mit Episoden aus der Entwicklung seines vierjährigen, etwas phlegmatischen Sohnes Sebastian, dessen Auseinadersetzung mit der Einwanderungsbehörde und der Vorstellung seiner gestressten Hauskatze Marfa und ihrem Tierarzt, der stets zur alternativen Heilmethode rät. Er nimmt uns mit auf eine Reise nach Teneriffa und führt uns beispielhaft die Vorteile des Club- und Massentourismus vor Augen, er verweist auf die Notwendigkeit von Werbung für die eigenen Eltern, überrascht mit Amok laufenden Teletubbies und wäscht für uns den neuen Teppich.

Abermals sehr klar und ungeschminkt, witzig, erheiternd, schelmisch und kritisch zu gleich. Kleine kurze Geschichten, die in ihrer Gesamtheit ebenso verführen, wie einzeln. Für meinen Geschmack ein Hauch zu wenig blühender Sarkasmus, aber nur ein Hauch.
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Methalitätsunterschiede zwischen Deutschen und Russen
Wieder einmal bringt Wladimir Kaminer die Methalitätsunterschiede zwischen Deutschen und Russen einfach vortrefflich zu sprache. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von callisto veröffentlicht
Nicht mein Ding, ....
... vielleicht habe ich auch zu viel erwartet; ich wollte mich amüsieren.
Zwar sind die Erzählungen gut geschrieben, aber in fast allen habe ich auf den Witz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2009 von büchersüchtige
Überraschung
Na ja, da werden Sie bestimmt staunen: Sie wollten von mir eine Rezenssion über die Produkte, die ich im Internet bestellt habe - OK. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2009 von S. Togna
Viel Vergnügen!
Humorvoll, witzig, unterhaltsam geschrieben. Kaminer zeigt sich mal wieder von seiner besten Seite. So lieben wir ihn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2008 von Lara Golowa
einfach herrlich
Wiedereinmal lässt uns Herr Kaminer an seinem Leben und dem seiner (äußerst sympathischen, jedoch leicht skurilen) Verwandtschaft teilnehmen und sorgt für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. September 2007 von Sebi86
Willkommen Zuhause!
Ja, der Wladimir kommt aus dem dunkel-bösen Russland. Ja, das wird hier irgendwie auch theamtisiert. Ja, das ist hochinteressant. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2007 von E. Bender
Mal wieder gelungen
Ich finde 'Ich mache mir Sorgen, Mama' ein wieder mal gelungenes Buch unseres Kult-Autors Kaminer.

Nun ist es mit 'Kult' natürlich eine schwierige Sache und auch... Lesen Sie weiter...
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Am 23. Mai 2005 veröffentlicht
sollte gelesen werden
Habe dieses Buch geschenkt bekommen und war von der ersten Seite an begeistert. Ich kenne fast alle Bücher dieses Autors und kann von daher sagen, sein „Mama"- Werk ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2004 von "jordan_natan"
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