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Ich möchte jetzt schliessen: Briefe vor dem Freitod [Taschenbuch]

Udo Grashoff
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Reclam Leipzig; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 337920109X
  • ISBN-13: 978-3379201094
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 360.169 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Authentizität macht diese Briefe zu heiklen Dokumenten. Ein Buch, dem es ganz ohne Sensationslust gelingt, an einem Tabu zu kratzen." Leipziger Volkszeitung

Über den Autor

Udo Grashoff, geboren 1966, Biochemiker, Historiker und freier Journalist. Er lebt in Leipzig.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Viele haben schon darüber nachgedacht, und einige vielleicht schon einen "letzten Brief" aufgesetzt. Aber wie sehen Briefe von Menschen aus, die wirklich bis zum Ende gegangen sind? Richtig Poetisch? Eine kurze Entschuldigung für die Tat? Oder Verfluchungen für die, die einen so weit getrieben haben?
Alles ist der Fall, und es ist immer unterschiedlich.
Auf den ersten Seiten des Buches wird eine kurze Beschreibung des Phänomens der Selbsttötung gegeben. Nach dieser Einführung kommt ein Brief nach dem anderen. Jeder hat eine eigene Geschichte, die teilweise von dem Autor des Briefes selbst geschildert wird, oder bei sehr wirren Texten vom Herausgeber durch Hintergrundinformationen erzählt wird.
Es ist eine fantastische Sammlung von Berichten die einen fesselt wenn man sich für dieses Thema interessiert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Starker Tobak 8. Mai 2010
Von chrisp
Warum entschließen sich Menschen jedweder Couleur dazu, ihrem Leben ein Ende zu setzen?
Einige Antworten darauf, versucht der Historiker und freie Journalist, Udo Grashoff, mit seiner Zusammenstellung von 50 "Abschiedsbriefen" zu geben.

Das 160 Seiten schmale Büchlein soll, nach der Aussage des Autoren, keine plakative Darstellung dieses, immer noch gesellschaftlichen Tabu-Themas sein, sondern vielmehr ein ausgeprägteres Interesse am Zuhören erwecken, um potentielle Selbstmörder, vor ihrem "einzigem" Ausweg, womöglich bewahren zu können.

Auf den ersten 30 Seiten trägt der Autor die enorme Bandbreite an Gründen für eine Selbsttötung zusammen. Im restlichen und größeren Teil stehen die 50 anonymen Abschiedsbriefe im Vordergrund, die mal sehr kurz aber auch sehr ausführlich ausfallen. Bei denen, die für den Leser wenig bis gar keinen Sinn ergeben, stellt Grashoff weitere Informationen zur Verfügung, um sich eine Meinung bilden zu können.

Viele Schicksale bewegen schlicht und einfach, andere ließt man vollkommen verständnislos. Aber ohne nur ein kleines bisschen darüber nachzudenken, warum die meist nicht mal schlecht situierten Menschen Suizid als letztes Mittel sehen/sahen, kommt man bei diesem Buch nicht vorbei.

Auffällig ist, das ein großer Teil der Briefe aus der DDR-Zeit stammt, was sich aber sehr einfach damit erklären lässt, das in jener Zeit jeder Mordfall sehr genau unter die Lupe genommen wurde und die Unterlagen, zumindest für den Autoren, noch einsehbar sind/waren.

Und am Ende komme ich zu der Erkenntnis, das Selbstmord eine individuelle Handlung ist und bleibt und ich mir fast ganz sicher bin, das ich noch nie an diesem Punkt angelangt bin, oder womöglich einen "letzten Brief" begonnen habe.

Ein genauso faszinierender, wie auch schockierender Einblick in 50 deutsche Schicksale.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
naja 30. Mai 2006
Von kiwi_
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich einmal lesen wollte, welche Gedanken durch den Kopf eines Menschen kreisen, kurz bevor er aus eigenem Entschluss seinem Leben ein Ende setzt. Dieses Buch muss ich zugeben zeigt mir nicht mehr, als ich eh schon weiß. Die meisten Briefe sind sehr alt (aus den 60er und 70er Jahren) und größtenteils auch von Bürgern aus der damaligen DDR geschrieben. Wen nur die Briefe an sich interessieren, dem kann ich da Buch empfehlen, wen jedoch auch die Gedanken genauestens interessieren, dem würde ich vom Kauf abrraten.
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