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Ich klage an: Plädoyer für die Befreiung der moslemischen Frauen: Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen [Taschenbuch]

Ayaan Hirsi Ali , Anna Berger , Jonathan Krämer
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
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Kurzbeschreibung

August 2005
Das Bild schockte die Welt: Der tote Filmregisseur Theo van Gogh, dem sein Mörder einen Drohbrief an die Brust geheftet hatte. Adressiert an Ayaan Hirsi Ali – eigentlich hätte sie sterben sollen. Sie weiß, daß ihr Kampf für die unterdrückten islamischen Frauen lebensgefährlich ist – aber sie wird, wie dieses Buch beweist, nicht aufgeben. Denn sie weiß, wovon sie redet: Der Zwangsheirat, die ihr Vater für sie arrangiert hatte, konnte sie sich nur durch Flucht entziehen. Der Bruch mit ihrer Familie, ihren Freunden, waren die unausweichliche Folge. Seitdem kämpft sie für ihre Schicksalgenossinnen: damit sie nicht mehr nur »Söhnefabriken« sind, daß sie studieren können, daß sie endlich selber bestimmen können, wie sie leben wollen. Nach dem Attentat ist Ayaan Hirsi Ali von den niederländischen Behörden außer Landes gebracht worden. In ihrem Versteck schrieb sie den letzten Beitrag zu diesem Buch: Der Kampf muß weitergehen. Deshalb kehrte sie jetzt zurück in die Öffentlichkeit. »Ich werde weitermachen und ich muß auf harte Schläge gefaßt sein. Momentan stürzen sich alle Medien auf mich: eine schwarze Frau, die den Islam kritisiert. Aber der Tag wird kommen, wo es wieder Raum gibt für die Sache, um die es geht: die Abhängigkeit der muslimischen Frauen und die Tatsache, daß die Integration hauptsächlich wegen der frauenfeindlichen Kultur und Religion des Islam gescheitert ist.«


Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 7., Aufl. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492047939
  • ISBN-13: 978-3492047937
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 358.813 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Spätestens seit der bestialischen Hinrichtung des islamkritischen Filmemachers Theo van Gogh, Ende 2004, ist für Ayaan Hirsi Ali nichts mehr wie es war. Sie, die mit van Gogh zusammen arbeitete, sei die nächste, so die Morddrohungen, die seitdem an der Tagesordnung sind. Der Islam, so appelliert die studierte Somalierin, brauche dringend eine Epoche der Aufklärung, einen ‚eigenen Voltaire‘.

Die 1969 geborene Ayaan Hirsi Ali hat einen langen und schmerzvollen Weg hinter sich: Saudi- Arabien, Äthiopien und Kenia, dann Deutschland und schließlich die Niederlande. Vor der Zwangsheirat geflohen, gilt sie mittlerweile nicht nur als die wichtigste Kritikerin des Islams, sondern auch als die ‚meist gefährdete Person der Niederlande.“ Ihr Buch ist ein Auf- und Hilfeschrei, ein Appell, es bewegt sich zwischen tief greifenden Emotionen und kühler Sachlichkeit, schwankt zwischen eigener Trauer über erlittenen Schmerz und Kummer und der ehrlich empfundenen Sehnsucht nach Frieden zwischen der islamischen und der westlichen Welt. Fundierte Thesen, Anregungen fürs eigene Nachdenken und Betroffenheit aufgrund persönlich- intimer Einblicke in ein vom Islam geprägtes junges Leben

Es ist eine Perspektive zum ewigen Kampf der Kulturen und Religionen, eine Stimme, sehr subjektiv gefärbt, sehr anschaulich, sehr plakativ und deutlich. „Wir Muslime sind geneigt, universelle Werte wie die Freiheit des einzelnen und die Gleichheit von Mann und Frau als ausschließlich westliche Werte zu sehen. Das ist falsch.“ konstatiert sie und fordert die muslimische Welt auf, „die Balance zwischen Religion und Vernunft wiederherzustellen.“ Thesen und Forderungen, mit denen man sich keine Freunde schafft.

Kritik aber auch an westlichen Staaten und ihrer Integrationspolitik: „Wir verurteilen Polygamie, Ehrenmord und Mißhandlung von Frauen...Dennoch diskutieren wir lieber nicht über die kulturellen und religiösen Hintergründe dieser Mißstände und Probleme.“ Ayaan Hirsi Alis Buch sollte nicht das einzige sein, um zu einer fundierten Sichtweise des Problems zu gelangen, es ist aber ganz sicher ein wesentlicher Beitrag. Hut ab vor ihrem Engagement, Kompliment für ihren Kampf und ihren Mut, Verständnis für ungeduldige Hoffnung auf baldige Veränderungen: „Ich möchte, dass es hier und jetzt passiert“. --Barbara Wegmann

Über den Autor

Ayaan Hirsi Ali, geboren 1969 in Somalia, musste mehrfach im Untergrund leben, zuletzt nach dem Mord an Theo van Gogh, mit dem sie den Film »Submission« realisierte. Ihre Bücher »Ich klage an« und »Mein Leben, meine Freiheit« waren in Deutschland wie international Bestseller. 

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein politisches Manifest 10. Juni 2005
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
"Ich klage an" ist kein "durchgeschriebenes" Buch sondern eine Sammlung bereits publizierter Essays und Artikel der Autorin. Beim Lesen fällt deshalb auf, dass sich bestimmte Punkte der Argumentation an verschiedenen Stellen wiederholen. Das tut der Brisanz des Themas aber keinen Abbruch. Die Autorin spricht aus eigener Erfahrung, wenn sie den Islam als rückschrittlich und menschenfeindlich (insbesondere frauenfeindlich) anprangert. Sehr mutig demaskiert sie die teils gutgemeinten Bemühungen westlicher Gesellschaften um Toleranz gegenüber der Andersartigkeit islamischer Mitbürger als ebenso hilflos wie kontraproduktiv. Diese falsch verstandene Mulitkulti-Bewegung zementiere nur den Status Quo in diesen archaisch organisierten Gemeinschaften.

Eine überaus kluge Analyse einer mutigen Frau. Obwohl seit vielen Jahren Muslime mitten unter uns leben, wissen wir einfach zu wenig über den Islam und seine strengen Regeln. Eine Integration dieser Menschen in das aufgeklärte, westliche Wertesystem hat nie stattgefunden. Wegsehen ist einfacher als Eingreifen. Im Namen der Toleranz tolerieren wir massive Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land. Eine wirklich bittere Bilanz nach mehr als 40 Jahren Zuwanderergeschichte.

Die Probleme der nicht erfolgten Integration sind auf alle europäischen Länder übertragbar. Da die Autorin Mitglied im niederländischen Parlament ist, bezieht sich das Buch aber sehr stark auf das politische Umfeld in den Niederlanden und ist deshalb für deutsche Leser an manchen Stellen etwas sperrig.

Dennoch gibt es wichtige Denkanstöße: Offensichtliches Unrecht zu tolerieren ist falsch - selbst wenn es aus guter Absicht heraus geschieht.

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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine mutige Ruferin in der Wüste! 12. Februar 2007
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ayaan Hirsi Ali, Tochter eines somalischen Politikers, wurde in den Niederlanden selbst zur Politikerin, nachdem sie sich genötigt sah, ihre Familie und ihr Herkunftsland zu verlassen, weil man sie zwangsverheiraten wollte.

Zwang und Unterdrückung gegenüber muslimischen Frauen scheinen in ihrer Heimat allerdings die Regel zu sein. Den wenigsten Frauen gelingt es sich der Unterjochung durch muslimische Männer und ihren patriachalisch ausgerichteten Clans zu entziehen, wie die Autorin anhand vieler Beispiele nachweist.

Die von islamischen Fundamentalisten verfolgte Verfasserin dieses Buches reflektiert die Werte der islamischen Glaubensgemeinschaft, wie etwa den der Ehre als auch den der Unterordnung. Diese beiden Werte nämlich stellen die gedanklichen Grundlagen für die rituelle Körperverletzung an jungen muslimischen Mädchen dar, deren Genitalien man - nicht selten mit einer alten Glasscherbe - verstümmelt und deren Schamlippen man mitleidlos zunäht, um dem absurden Jungfrauenkult der muslimischen Männergesellschaft Tribut zu zollen.

Kritisch setzt sich die Parlamentsabgeordnete mit der niederländischen Migrationspolitik auseinander und beklagt, dass man sich zu liberal verhält im Hinblick auf Importehen gegenüber dem fundamentalistischen Unterricht durch erzkonservative Imame, wie auch gegenüber fundamentalistisch orientierten Fernsehprogrammen.

So lassen sich Ehrenmorde , Misshandlungen an Frauen und unzählige andere Missstände als auch Probleme mit religiösem Hintergrund nicht zufriedenstellend lösen.

Hirsi Ali führt eine Reihe von renommierten Wissenschaftlern, wie etwa David Pryce, B. Lewis und K.Amstrong an, die sich differenziert mit dem Islam und seinen Folgen für die muslimische Gesellschaft befasst haben.

Mangel an Freiheit, Mangel an weiblicher Emanzipation und Mangel an Bildung erweisen sich, so das einhellige Urteil, als fatale Hindernisse für die Förderung der menschlichen Weiterentwicklung.

Die Autorin , die sich der Aufklärung verpflichtet fühlt, wendet sich gegen kulturell legalisierte Gewalt und mahnt zur kritischen Sicht muslimischen Lebens.

Sie bedauert, dass sich der Sittenkodex der Muslimen seit Jahrhunderten nicht weiterentwickelt hat. Als ein lebensfeindliches System von überkommenen Auffassungen ist der Islam fundamentalistischer Ausprägung überholungsbedürftig und sollte aus falsch verstandener Liberalität in Mitteleuroppa keine Plattform finden.

Immer wieder weist Hirsi Ali auf die Gefahren hin, die sich für die Welt aus diesen überkommenen Auffassungen ergeben.

Man kann nur hoffen, dass das Engagement dieser bemerkenswerten Frau zumindest dort, wo man sie hört und liest Resonanz findet und man sich auch von Seiten der Behörden mit der ungeheuerlichen Lebenswirklichkeit muslimischer Migrantinnen akribisch auseinandersetzt und sich bemüht deren Befreiung ernsthaft voranzutreiben.

In ihrem Herkunftsland wird diese mutige Frau wohl noch lange eine ungehörte Ruferin in der Wüste bleiben!

Leider!

Sehr empfehlenswert!
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dem Islam den Spiegel vorgehalten 30. Dezember 2006
Von Langly
Format:Taschenbuch
Ayaan Hirsi Alis Buch habe ich binnen weniger Tage verschlungen, es öffnet die Augen, schockiert und fesselt auf dramatische Art zugleich.

Auf schonungslose, notwendige und leider für den Westen allzu oft atypische Weise beschreibt sie den alltäglichen Horror von Millionen muslimischer Frauen - wer könnte das besser als sie selbst? Ihre eigene Biographie ist ein mutiges Zeugnis des Kampfes gegen Wegsehen, Schweigen, Unterdrückung, Terror, Zwangsheirat und weibliche Beschneidung.

Sie belässt es aber nicht nur beim bloßen Beschreiben der Lage. Mitreissend und leidenschaftlich plädiert sie für die Befreiung der Frauen aus diesem System, zeigt Wege aus der Fremdbestimmung und eine kritische Selbstreflexion des Islam.

Ein wundervolles Buch, geschrieben von einer bewundernswerten Frau, deren Mut beispielhaft für die gesamte freie Welt sein sollte.
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch,das verschwiegene Tatsachen an Licht bringt
Gratulation für eine mutige Frau,die Ihre leidvolle Geschichte für die Öffentlichkeit mitteilt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kahlfuss,Hermina Dr. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ich klage an: Plädoyer für die Befreiung der moslimischen...
Das Buch ist hochinteressant. Im Islam ist die Frau nur eine Gebärmaschine ohne weitere Rechte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Lutz Seffer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr mutiges Buch
Dieses Buch passt so gar nicht in die europäischen Bestsellerlisten, geht es darin doch tatsächlich um ein wirklich ernstes Thema und nicht nur um das übliche... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Frank Hertel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Gutes und Böses kommt nicht von Gott, sondern ist das Ergebnis...
Frau Ayaan Hirsi Ali (1969 in Somalien geboren) floh 1992 in die Niederlanden und setzt sich seitdem für die Rechte muslimischer Frauen ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2011 von Mag Sarah Krampl
4.0 von 5 Sternen Buch ohne Schnörkel
Ein Buch, welches die Probleme des Islam in der westlichen Welt schnörkellos beschreibt. Räumt auf mit dem Wunschtraum, auch bei uns, nach Integration in die Gesellschaft... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2010 von wokausos
5.0 von 5 Sternen Das Buch macht klar: Die Befreiung kann nur von den muslimischen...
Das Buch macht eins deutlich: Die Befreiung der islamischen Gesellschaften kann nur von den Frauen ausgehen - dies aber können sie nur in freien Ländern tun, in denen sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von Decletian
5.0 von 5 Sternen Lesen!
Ein wichtiges, ein mutiges und ein interessantes Buch! Ich kann es jedem nur empfehlen, der sich für Islam und Frauen interessiert!
Veröffentlicht am 30. Juli 2009 von Nadja
5.0 von 5 Sternen Eigentlich gut gemacht, aber wenig autobiografisches
Gewiß hat sie Recht, wenn sie das Schicksal im Islam lebender Frauen anklagt. Leider habe ich in ihrem Buch wenig autobiografische Erlebnisse gefunden, stattdessen schreibt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von Sigurd Hilmer
4.0 von 5 Sternen Warum die Frau im Islam nicht die bessere Hälfte ist
Die Autorin hat offensichtlich ein Hühnchen zu rupfen mit dem Islam. Insbesondere mit dem frauenfeindlichen Islam. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2009 von Roman Nies
4.0 von 5 Sternen postiv überrascht
Ich habe nun endlich das Buch der umstrittenen Autorin gelesen und war positiv überrascht. Ich dachte, es sei viel weniger differenziert und auf plumpe Weise anprangernd. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2009 von Minx
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