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Produktinformation
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Die 1969 geborene Ayaan Hirsi Ali hat einen langen und schmerzvollen Weg hinter sich: Saudi- Arabien, Äthiopien und Kenia, dann Deutschland und schließlich die Niederlande. Vor der Zwangsheirat geflohen, gilt sie mittlerweile nicht nur als die wichtigste Kritikerin des Islams, sondern auch als die meist gefährdete Person der Niederlande. Ihr Buch ist ein Auf- und Hilfeschrei, ein Appell, es bewegt sich zwischen tief greifenden Emotionen und kühler Sachlichkeit, schwankt zwischen eigener Trauer über erlittenen Schmerz und Kummer und der ehrlich empfundenen Sehnsucht nach Frieden zwischen der islamischen und der westlichen Welt. Fundierte Thesen, Anregungen fürs eigene Nachdenken und Betroffenheit aufgrund persönlich- intimer Einblicke in ein vom Islam geprägtes junges Leben
Es ist eine Perspektive zum ewigen Kampf der Kulturen und Religionen, eine Stimme, sehr subjektiv gefärbt, sehr anschaulich, sehr plakativ und deutlich. Wir Muslime sind geneigt, universelle Werte wie die Freiheit des einzelnen und die Gleichheit von Mann und Frau als ausschließlich westliche Werte zu sehen. Das ist falsch. konstatiert sie und fordert die muslimische Welt auf, die Balance zwischen Religion und Vernunft wiederherzustellen. Thesen und Forderungen, mit denen man sich keine Freunde schafft.
Kritik aber auch an westlichen Staaten und ihrer Integrationspolitik: Wir verurteilen Polygamie, Ehrenmord und Mißhandlung von Frauen...Dennoch diskutieren wir lieber nicht über die kulturellen und religiösen Hintergründe dieser Mißstände und Probleme. Ayaan Hirsi Alis Buch sollte nicht das einzige sein, um zu einer fundierten Sichtweise des Problems zu gelangen, es ist aber ganz sicher ein wesentlicher Beitrag. Hut ab vor ihrem Engagement, Kompliment für ihren Kampf und ihren Mut, Verständnis für ungeduldige Hoffnung auf baldige Veränderungen: Ich möchte, dass es hier und jetzt passiert. --Barbara Wegmann
Eine überaus kluge Analyse einer mutigen Frau. Obwohl seit vielen Jahren Muslime mitten unter uns leben, wissen wir einfach zu wenig über den Islam und seine strengen Regeln. Eine Integration dieser Menschen in das aufgeklärte, westliche Wertesystem hat nie stattgefunden. Wegsehen ist einfacher als Eingreifen. Im Namen der Toleranz tolerieren wir massive Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land. Eine wirklich bittere Bilanz nach mehr als 40 Jahren Zuwanderergeschichte.
Die Probleme der nicht erfolgten Integration sind auf alle europäischen Länder übertragbar. Da die Autorin Mitglied im niederländischen Parlament ist, bezieht sich das Buch aber sehr stark auf das politische Umfeld in den Niederlanden und ist deshalb für deutsche Leser an manchen Stellen etwas sperrig.
Dennoch gibt es wichtige Denkanstöße: Offensichtliches Unrecht zu tolerieren ist falsch - selbst wenn es aus guter Absicht heraus geschieht.
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