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Ich habe den Todesengel überlebt: Ein Mengele-Opfer erzählt [Taschenbuch]

Eva Mozes Kor , Lisa Rojany Buccieri , Barbara Küper
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. Januar 2012
Berührend und authentisch – eine der letzten Zeitzeuginnen erzählt

Eva Mozes Kor ist zehn Jahre alt als sie mit ihrer Familie nach Auschwitz verschleppt wird. Während die Eltern und zwei ältere Geschwister in den Gaskammern umkommen, geraten Eva und ihre Zwillingsschwester Miriam in die Hände des KZ-Arztes Mengele, der grausame »Experimente« an den Mädchen durchführt. Für Eva und ihre Schwester beginnt ein täglicher Überlebenskampf ...
Die wahre Geschichte einer Frau mit einem unbezwingbaren Überlebenswillen und dem Mut, die schlimmsten Taten zu vergeben.


Wird oft zusammen gekauft

Ich habe den Todesengel überlebt: Ein Mengele-Opfer erzählt + Anus Mundi. Fünf Jahre Auschwitz + "Wir weinten tränenlos...". Augenzeugenberichte des jüdischen "Sonderkommandos" in Auschwitz
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Pflichtlektüre!« (Markus Lanz)

"Ein inspirierendes Buch, das von menschlicher Stärke, von berührender Geschwisterliebe und der Kraft der Versöhnung zeugt." (Die Welt/Andrea Huber)

»Eva Mozes Kors großes Thema ist die Vergebung.« (Berliner Kurier)

Über den Autor

Eva Mozes Kor, geboren 1934, ist eine Überlebende des Holocausts und wurde zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Miriam von Josef Mengele für menschenverachtende medzinische Experimente missbraucht. Sie lebt heute in Terre Haute, Indiana, und ist eine international gefragte Referentin zu den Themen Holocaust, Menschenrechte und Ethik in der Medizin. Der Dokumentarfilm „Forgiving Dr. Mengele“ erzählt von ihrem Schaffen. Weitere Informationen zur Autorin sind unter www.candlesholocaustmuseum.org zu finden.

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62 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergebung als Stärke 2. Februar 2012
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
'1934 war ein gutes Jahr für starke Mädchen.'
Was Eva Mozes Kor angeht, scheint das zu stimmen. Denn sie wurde 1934 geboren und war nicht nur ein starkes Mädchen, sondern ist auch eine der stärksten Frauen, die ich kennenlernen durfte.
Diese Stärke brauchte Eva schon als Kind, denn ihr orthodoxer jüdischer Vater wollte eigentlich einen Jungen, und ließ sie das auch spüren. Nichts konnte sie ihm recht machen, im Gegensatz zu ihrer Zwillingsschwester Miriam und ihren anderen beiden Schwestern Edit und Aliz. Aber Eva ließ sich nicht unterkriegen, gab Widerworte und sieht im Nachhinein die ständigen Dispute mit ihrem Vater als gutes Training für Auschwitz.
Ihre trotz des schwierigen Verhältnisses zum Vater glückliche Kindheit in Siebenbürgen endete viel zu früh. Nach den Gebietsverlusten an die Ungarn wurde der Einfluss der Nazis größer, bestimmten die Gesetze gegen Juden den Alltag.
'Hört auf eure Kinder, sie sind schlau, im Einklang mit ihrer Umgebung und gebrauchen ihren Instinkt.'
Als Eva 1942 im Radio hört, wie Hitler ankündigt, alle Juden töten zu wollen, drängt sie ihre Eltern, zu flüchten. Während der Onkel mit seiner Familie nach Palästina emigriert, sperrt sich Evas Mutter gegen eine Flucht, weil sie mit ihren Töchtern nicht in die Wüste ziehen und ihre Mutter nicht allein lassen will. Als sich die Familie später dann doch zur Flucht entschließt, ist es zu spät, der Fluchtversuch wird durch die Nazis vereitelt.
1944 wird die Familie nach Auschwitz deportiert.
Eva und Miriam wurden vor der Gaskammer bewahrt, weil sie durch ihre identische Kleidung als Zwillinge erkennbar waren. Und Zwillinge wurden nicht vergast, denn für sie hatte Auschwitz eine ganz besondere Tortur zu bieten. Zwillinge wurden an den Lagergott Dr. Mengele ausgeliefert, der seine perfiden und lebensgefährlichen Experimente an ihnen durchführte.
Gleich in der ersten Nacht fasst Eva den Entschluss, alles zu tun, um zu überleben. Und das tut sie auch, mit einer schier unerschöpflichen Kraft. Sie handelt instinktiv, und instinktiv macht sie alles richtig.
'Ich war nie ein gutes Opfer!'
Ihr Widerstandsgeist sorgt dafür, dass sie den harten Winter, die täglichen Injektionen und ihre schwere Krankheit übersteht, obwohl Mengele sie schon als sterbend einstufte. Selbst, als auf sie geschossen wird, passiert ihr nichts.
'Ich habe gemogelt!'
Eva Mozes Kor hat die Nazis um weitere Tote betrogen und es geschafft, sich und ihre Zwillingsschwester zu retten.
Dieses Buch sollte Schullektüre werden. Es ist spannend geschrieben, dabei weder überdramatisierend noch wehleidig, und sehr berührend. Und vor allem bietet es einen viel besseren Bezug zum Thema als ein Sachbuch, weil es von konkreten Personen handelt, in die man sich beim Lesen hineinversetzen kann. Die Lektüre wird so zu einer emotionalen Erfahrung.
Eva Mozes Kor ist eine der letzten Zeitzeuginnen, die Auschwitz überlebt haben. Deshalb hatte ich mich im Januar trotz Kälte auf den Weg in die Urania gemacht, um ihre Lesung zu hören. Es erwartete mich weit mehr, als ich gedacht hätte. Dieser Abend hat mich stark berührt und einen nachhaltigen Eindruck auf mich hinterlassen.
Auf ihrer Lesung betonte Eva Mozes Kor, dass die Zuhörenden es nicht persönlich nehmen sollten, wenn sie von 'den Deutschen' spreche, unsere Generation sei nicht gemeint. Außerdem habe sie allen Deutschen vergeben.
'Ihr Deutsche verdient es, von der Bürde befreit zu werden, die euch die Nazis auferlegt haben.'
Trotz ihrer furchtbaren Erlebnisse hat Eva Mozes Kor ihren Humor nicht verloren. Zum Beispiel wenn sie erzählt, dass sie im Lager Stricken lernte.
'Ich stricke sehr seltsam ' im Auschwitz-Stil.'
Seit 1978 hält Eva Mozes Kor Vorträge für Jugendliche. Für sie begann so eine therapeutische Erfahrung. Während sie am Anfang ihre Geschichte wie für ein kleines Mädchen erzählte, verschmolzen später das Kind und die Erwachsene in ihr.
Das ermöglichte ihr, das fast Unmögliche zu tun: Sie hat ihren Peinigern vergeben.
'Zorn ist eine Saat für den Krieg, Vergebung ist eine Saat für den Frieden.'
Die Macht, vergeben zu können, war eine Befreiung. Eva Mozes Kor hat dabei ein anderes Konzept der Vergebung: Sie wartet nicht auf eine Entschuldigung, weil das dem Täter wieder eine Machtposition einräumen würde, sondern sie vergibt vorbehaltlos, selbst wenn die Täter nicht bereuen.
Die Stärke und Resilienz dieser Frau fand ich sehr beeindruckend und zum Nachdenken anregend. Ihr Konzept der Vergebung brodelt seit diesem Abend in mir und wird mich wohl noch lange beschäftigen.
Diesem außergewöhnlichen Buch einer außergewöhnlichen Frau wünsche ich viele Leserinnen und Leser. Und falls Eva Mozes Kor bei euch in der Nähe liest ' geht hin!
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr bewegendes Buch 20. Januar 2012
Format:Taschenbuch
Inhalt:
Eva Mozes Kor, eine Überlebende des Holocaust, berichtet davon, was sie erlebt hat als jüdische Kind, geboren im Jahr 1934. Sie wurde mit ihrer Familie nach Auschwitz verschleppt und nur sie und ihre Zwillingsschwester überleben. Das Buch berichtet von den Evas Leben und besonders von ihren Erlebnissen , als sie gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Miriam von Josef Mengele für seine Zwillingsforschung missbraucht wurde und wie die beiden überlebt haben. Evas späterer Lebensweg wird ebenfalls aus ihrer eigenen Sicht kurz beschrieben. Das Buch endet mit einem Nachwort, in dem sie erläutert, wie sie die Geschehnisse verarbeiten konnte. Ergänzt wird der Text durch Fotos, eine Zeitleiste sowie ein Glossar.
Rezension:
Das Buch hat mich sehr bewegt. Ich bin zutiefst beeindruckt von Eva Mozes Kor und der Art ihr Leben rückblickend zu beschreiben. Der Autorin Lisa Rojany Buccieri ist es gelungen, diese schrecklichen Erlebnisse in eine für Jugendliche gut greifbare und verständliche Form zu bringen, die sicher viele Menschen (nicht nur Jugendliche) zum erneuten Nachdenken über die NS-Zeit anregen wird. Es ist unglaublich, wie es den beiden Mädchen gelungen ist zu überleben und wie stark sie füreinander waren und sich so gegenseitig das Leben gerettet haben. Der Roman hat mich besonders auch wegen seiner Authentizität sehr beeindruckt, nichts wird verharmlost oder aus 'dramaturgischen' Gründen unnötig ausgeschmückt oder übertrieben. Es wird beschrieben wie es war in der erschreckenden Wahrheit und man fragt sich als Leser immer wieder, wie ein Kind unter so schlimmen Umständen einen solchen Überlebenswillen aufbringen kann und wie es ein Mensch schafft an solchen Erlebnissen nicht zu Grunde zu gehen. Auch hier bin ich sehr beeindruckt von Eva Mozes Kor, wie sie in ihrem Nachwort beschreibt, wie sie eine Organisation (CANDLES = Children of Auschwitz Nazi Deadly Lab Experiments Survivors) aufbaute, um sich mit anderen Überlebenden Zwillingen auszutauschen und sogar ein Museum und Bildungszentrum gründete und sich mit einem Arzt von damals traf und ihn dazu bewegt hat als einer der Mittäter etwas über die schlimmen Geschehnisse aufzuschreiben und so für die Nachwelt zu dokumentieren. Ich konnte es kaum glauben, als sie beschrieb, wie sie ihm und sogar Mengele vergeben konnte. Diese Worte über Vergebung sind wahnsinnig kraftvoll und machen deutlich wie wichtig Vergebung auch für die Opfer ist und das Vergeben eben nicht Vergessen bedeutet. Dieses Buch wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben und mich nicht so schnell loslassen, denn ich bin tief bewegt und beeindruckt. Ich kann es nur weiterempfehlen und kann mir gut vorstellen, dass es sich auch sehr gut als Schullektüre eignet.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein bewegender Jugendroman / perfekte Schullektüre 8. Januar 2012
Von Claudias Bücherregal TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eva Mozes Kor ist Jüdin. Als sie gerade einmal 10 Jahre alt ist, werden sie und ihre Familie in das Konzentrationslager nach Ausschwitz gebracht. Dort muss sie nicht nur miterleben, wie ihre Eltern und ihre beiden älteren Schwester in der Gaskammer umkommen, sondern sie und ihre Zwillingsschwester Miriam müssen die fürchterlichen medizinische Experimente des Dr. Mengele über sich ergehen lassen, der sich mit Zwillingsforschung beschäftigt. Für Eva und Miriam beginnt ein täglicher Kampf ums Überleben.

"Ich habe den Todesengel überlebt" ist ein Erfahrungsbericht der Eva Mozes Kor, eine der noch wenigen lebenden Mengele-Opfer. Ihre wahre Geschichte wurde von Lisa Rojany Buccieri in einer Art und Weise aufgeschrieben, die es auch Jugendlichen ermöglicht, einen einfach Zugang zu Eva Mozes Kors schrecklichen Erlebnissen zu erhalten. Der Bericht ist größtenteils chronologisch ausgerichtet, jedoch findet der Leser des Öfteren auch Exkurse in spätere Jahre, solange die dann gesammelten Erkenntnisse etwas mit den damaligen Geschehnissen zu tun haben.

"Allein die Machtlosigkeit unserer Eltern zu erkennen, die ich immer als unsere Beschützer gesehen hatte und die nun nicht mehr in der Lage waren, unsere Familie zu beschützen, allein dies zerstörte grundlegend jedes Gefühl von Sicherheit, das ich jemals gehabt hatte." (Seite 45)

Als eine der letzten Zeitzeugen erzählt Eva Mozes Kor ihre Lebensgeschichte. Die Autorin verzichtet dabei auf Effekthascherei, die die Glaubwürdigkeit in Frage stellen würde, sondern präsentiert die Erlebnisse authentisch. Nichts wird dramatisiert und die Spannung wird nicht absichtlich erhöht. Es handelt sich einfach um die nackte Wahrheit, die genauso präsentiert wird, nackt, ohne Spezialeffekte, und jeder weiß, dass nichts erschreckender ist, als die reine Wahrheit.

Der Roman ist berührend, vor allem aufgrund der Authentizität. Eva Mozes Kors Erlebnisse sind einfach erschreckend und man fragt sich beim Lesen ständig, woher sie und ihre Schwester diesen Überlebenswillen hatten und wie ein Mensch so grauenhafte Erfahrungen sammeln kann, ohne daran zu Grunde gehen. Der Roman beinhaltet nicht nur die Nazi-Zeit, sondern begleitet Eva Mozes Kor auch die nächsten Jahre, während sie versucht wieder eine Heimat zu finden und die Erlebnisse zu verarbeiten. Sie ist eine erstaunliche Frau, denn sie hat es sogar geschafft Dr. Mengeles für seine grausamen Experimente zu vergeben, etwas, wozu viele Menschen nicht fähig wären.

Dieses Jugendbuch wäre eine großartige Schullektüre. Die Lebensgeschichte wird in einer einfachen Sprache präsentiert, die auch Jugendlichen einen Zugang zur Geschichte bietet. Der Roman besitzt zusätzlich ein Glossar am Ende des Buches, welches Begriffe aus der Nazi-Zeit und dem Judentum erklärt. Eva Mozes Kor betonte selbst einmal, dass das Vergeben wichtig sei, aber man nicht Vergessen dürfte. Daher sind Bücher mit dieser Thematik meiner Meinung nach Pflicht für Jugendliche, damit die grausamen Taten eben nicht in Vergessenheit geraten. Dieser Roman stellt eine Lektüre dar, die sowohl Lehrer, als auch Schüler ansprechen wird und ist außerdem zu einem fairen Preis erhältlich.

Fazit: Ein sehr bewegender Roman über das Leben eines Mengeles-Opfer, der einen nicht so schnell los lässt.
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5.0 von 5 Sternen Spannend
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Vor 4 Stunden von VWgirl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ergreifend
Dieses Buch ist unbeschrieblich traurig.
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Vor 2 Tagen von julia mose veröffentlicht
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Vor 21 Tagen von Manfred Merkel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ich habe den todesengel überlebt.ein mengele opfer erzählt
man darf nie vergessen was der faschismus angerichtet hat und ich finde es gut das zeitzeugen den mut haben davon zu berichten was und wie alles war. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von kestin stübe veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lesenswert
Bis auf eine oder zwei Stellen beschreibt das Buch die Geschehnisse sehr realistisch. Sollte man als Pflichtlektüre in Schulen machen.
Vor 1 Monat von guenter heinrich veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein schrecklicher Bericht-einfach erzählt
Das Buch kann man an einem Tag lesen, denn es ist einfach geschrieben und fesselt natürlich auch. Einige Fotos sind vorhanden. Lesen Sie weiter...
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Schlimm ist eine allgemeine Bezeichnung für arg dabei ist das Erlebte dieser Geschicht unerträglich schlimm. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Überlebenswille
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Vor 3 Monaten von Steve veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
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Vor 3 Monaten von Hirler veröffentlicht
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