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Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen: Bericht einer Heilung
 
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Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen: Bericht einer Heilung [Gebundene Ausgabe]

Hannah Green , Jürgen Hilke , Elisabeth Hilke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Radius-Verlag; Auflage: Neuausg. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871735728
  • ISBN-13: 978-3871735721
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 12,1 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 739.847 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hannah Green
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Flucht vor der Realität, vor Krankheit und familiärer Isolation endet für die sechzehnjährige Deborah in der geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie. Befund: Schizophrenie. Unter dem Pseudonym Hannah Green schildert die Autorin in diesem ermutigenden autobiographischen Roman den mühsamen Kampf des Mädchens um ihre Heilung. Sie gewährt einen Blick in die Alptraumwelt psychotischen Fühlens, in die fragmentarischen Beziehungen, aber auch in die Solidarität unter den Kranken. Sicher wägt sie die Argumente für ein Leben in unserer unvollkommenen Realität ab gegen die Argumente für einen Rückzug in die Sicherheit der Krankheit. Die Heilung schließlich ist überzeugend. Mit ihr wird die Krankheit nicht zu einem Stück abgelehnter Vergangenheit, sondern nachträglich akzeptierter persönlicher Geschichte. Deborah ist gesund, als sie wieder bereit ist, den Herausforderungen der Realität standzuhalten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
aufwühlend! 11. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die sechzehnjährige Deborah Blau wird nach einem dilettantischen Selbstmordversuch in die Psychiatrie eingeliefert. Diagnose: Schizophrenie. Für ihre Eltern bricht eine Welt zusammen.

Deborah hat sich ihre eigene Welt, Yr, geschaffen, und sie spricht eine eigene mystische Sprache. Dort findet sie Zuflucht vor den Spannungen innerhalb der Familie, den hohen Erwartungen, die in sie als begabtes Kind gesetzt werden, der Rivalität zur Schwester. Dort ist sie nicht die Außenseiterin, das Kind reicher jüdischer Eltern, der die Mitschülerinnen unverhohlenen Antisemitismus zeigen, und die ihr das jährliche Sommerlager zur Hölle machen. Die Krankheit ist für Deborah Flucht aus einer unerträglichen Wirklichkeit - Flucht vor den allgegenwärtigen Lügen des Alltags.

In der Klinik hat sie das Glück, daß die Ärztin Dr. Fried sich ihrer annimmt. Sie hilft ihr, sich mit all diesen Ursachen für die Krankheit auseinanderzusetzen und ohne die Welt Yrs auszukommen. Aber oft werfen Rückschläge Deborah wieder zurück an den Anfang - und bringen sie in die Isolierstation. Und oft ist Deborah nahe daran, aufzugeben und sich mit ihrer Krankheit abzufinden.

„Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen" ist die Geschichte eines mühsamen Kampfes um Heilung. Deborah ist erst gesund, als sie wieder bereit ist, den Herausforderungen der Realität standzuhalten.

Es war zu einen sehr aufschlußreich, einen Blick in die Alptraumwelt psychotischen Fühlens, die Beziehungen unter Kranken zu werfen. Diese autobiographische Geschichte Hannah Greens zeigt aber auch, daß der Mut und die Energie, sich nicht der Krankheit zu ergeben, lohnt.

PS: auch die Mehrausgabe für die gebundene Version lohnt sich ... Man wird das Buch nämlich mehr als einmal zur Hand nehmen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

War diese Rezension für Sie hilfreich?
34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Hannah Green beschreibt in ihrem autobiographischen Roman, wie sie als 16-Jährige in die Psychatrie eingeliefert wird. Sie gibt uns einen Blick auf das Innenleben einer psychisch kranken Person. Durch die Beziehung zu ihrer Ärztin, die äußerst geduldig, einfühlsam, aber auch aufdeckend und realitätsorientiert ist, wird ein Heilungsprozess in Gang gesetzt.Die Heilung besteht darin, die reale Welt auch dann zu aktzeptieren, wenn sie kein "Rosengarten" ist. Hannah Greens Leben ist kein "Bilderbuch-Roman". Sie erzählt von ihrem schweren Weg zur Gesundung, der auch mit vielen Rückschlägen gepflastert ist. So kommt es z.B. als ihre Therapeutin, für zwei Monate verreist, zu einer schweren Krise. Ambivalent sind auch die fragmentarischen Beziehungen zu den anderen Kranken, die zeitweise von Solidarität, aber zeitweise auch von Eifersucht und Hass geprägt sind. Ebenfalls nicht einfach fällt es ihr einen Schulabschluß zu machen, der aber notwendig ist um ins Berufsleben einzutreten. Wieder auf die High-School zu gehen, ist ihr wegen ihrer Alters von bereits 19 Jahren und vor allem wegen ihrer früheren negativen Erfahrungen mit den Mitschülerinnnen nicht mehr möglich. Nur durch einen Sonderschulkurs kann sie den Abschluß nachholen. Am Ende des Romans ist sie in der Lage auf ihre psychotische Traumwelt zu verzichten und wieder ins Leben zu gehen. Hannah Green beweist mit ihrem Roman dass Schizophrenie auf pschologischem Wege heilbar ist und gibt daher Anlaß zur Hoffnung. Die Ursachen für ihre Erkrankung werden teilweise offengelegt, obwohl diese noch kein vollständige Erklärung für ihre Psychose abgeben. Die Hauptqualität des Romans liegt wohl aber darin, dass er auch einem normalen Menschen ermöglicht, sich in die Situation eines schizophrenen Menschen zu versetzen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brilliant! 19. August 2003
Von P. Zapato
Format:Taschenbuch
"Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen" gehört zu den Büchern, die durch ihre schlichte Art des Erzählens den Leser so wahnsinnig fesseln und beeindrucken, daß man das Buch garnicht weglegen kann.

Wer sich etwas für die Thematik Psychiatrie bzw. psychische Erkrankungen interessiert sollte dieses Buch unbedingt lesen. Gerade für ärztliches oder pflegerisches Personal empfiehlt es sich um mal die eigenen Tätigkeiten zu reflektieren und zu erfahren was denn nun in einem Patienten vorgehen könnte. Andererseits schafft es das Buch trotz der teils heftigen Schilderungen die Thematik der Psychiatrie etwas zu enttabuisieren.

"Ganz nebenbei" ist es der Autorin gelungen eine interressante Geschichte zu erzählen. Obwohl ein "Krankenbericht" bleibt die Story flüssig und fesselnd wie bei einem gutem Krimi. Die Schreibweise ist schlicht brilliant.

Dieses Buch hat mich schwer beeindruckt.....

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Die neuesten Kundenrezensionen
super, bin zufrieden
bin total zufrieden mit dem angeblich "gebrauchtem Buch" hat alles gut geklappt und sehr günstig. kann ich nur weiter empfehlen. kaum Gebrauchsspruen.
Vor 2 Monaten von tabea veröffentlicht
tiefer Einblick in die Welt psychischer Erkrankungen
ein sehr berührendes Buch ! erfasst sehr gut verschiedene Blickwinkel, von der Patientin über die Eltern bis hin zur behandelnden Ärztin, wobei der Schwerpunkt bei... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von karin veröffentlicht
Spannend, berührend, lehrreich!
Tolles Buch! Dieser unglaublich berührende Einblick ins Thema Schizophrenie brachte mir diese Erkrankung persönlich sehr nah, sodass ich den Eindruck habe, dass mein... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von N.B. veröffentlicht
Selbsterleben einer Psychose
Ein sehr gutes Buch, das einen sehr guten Einblick in das Selbsterleben einer jungen Frau mit paranoider Schizophrenie gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Martina Pohl veröffentlicht
Das Beste was es zu dem Thema an Erfahrungsberichten gibt !
Ich habe dieses Buch im Alter von 14 Jahren gelesen und seither hat es mich nicht mehr losgelassen. Es hat den Anstoß dazu gegeben, dass ich heute als Psychologin und... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von seelenspiegel veröffentlicht
Zeitlos aktuell...
...ist Joanne Greenbergs Roman -Ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen-. 1964 publizierte Greenberg den Roman über die schizophrene Deborah Blau unter dem Pseudonym... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
Ein Buch, das tiefen Einblick gibt
Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Trotz ernstem Thema und Autobiographie ist es wahnsinnig packend und fesselnd geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Anna S. veröffentlicht
Mein absolutes Lieblingsbuch
Das ist das erste und beste Buch was ich zum verständnis von Schizophrenie gelesen habe. Es beschreibt wie Deborah die Welt wahrnimmt und wie ihr Umfeld damit umgeht sehr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von L. Riedel
Hilft zu verstehen..
Ich bin auch der Meinung, daß dieses Buch Menschen helfen kann, zu verstehen, was eine Psychose ist, oder wie sie sich auswirken kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von ~Boondock Saint Babe~
Fürs Seminar lesen.
Hallo,

ich kann das Buch nur weiter empfehlen, weil das Buch so liebevoll, hoffnungsvoll und sogar witzig ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2009 von Timecop1984
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