Die hilfreichsten Kundenrezensionen
138 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Trau deinem Gefühl, 7. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich hab dich im Gefühl (Gebundene Ausgabe)
Endlich ist er da! An zwei Tagen haben ich ihn verschlungen und die Zeit war gut investiert. "Ich hab dich im Gefühl" hat mir wesentlich besser gefallen als der Vorgänger "Vermiss mein nicht". "Gefühl" kommt sowohl vom Inhalt her als auch von der Schreibweise eher an "P.S. Ich liebe dich heran" als alle ihre anderen Bücher. Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, da es mehr Spaß macht das Buch selbst zu "erfühlen". Nur soviel: Joyce hat einen Unfall. Danach ist ihr klar, das es so wie bisher nicht weitergehen kann. Etwas muss sich ändern und bei einer Frau äußert sich sowas ja in der Regel erst mal mit einer neuen Frisur. Einen kleinen Haarschnitt braucht auch Justin, geschieden. Er hält Gastlesungen am Trinity College in Dublin. Der einzige Grund warum er Amerika verlassen hat ist seine Tochter Bea die bei seiner geschiedenen Frau lebt. Justin ist einsam, genau wie Joyce. Sie begegnen sich als Fremde als sie in einen Friseurladen gehen möchten. Zufällig. Doch irgendwie fühlen sie, das es nicht nur ein Zufall sein kann. Eine interessante Geschichte, sympathische Figuren, tolle Idee. Ich habe es gerne gelesen. ABER: wie auch schon bei "Vermiss mein nicht" finde ich, das Frau Ahern ein wenig oberflächlich bleibt. Immer dann, wenn es interessant wird schreibt sie einfach darüber hinweg. Bei "Vermiss mein nicht" wurde mir z.B. viel zu wenig beschrieben wie es zu dieser Parallelwelt kommt bzw. wie sie rauskommt. Hier eigentlich dasselbe. Den interessanten Hintergrund soll ich mir als Leser selber denken. Der fantastische Anteil, den die Geschichte ja hat, wird also für mich viel zu wenig vertieft. Der reale Anteil wird dagegen wieder schön beschrieben. Ich weiß nicht, ob es besser wäre, wenn sie die Finger von solchen Elementen lassen sollte. "P.S. Ich liebe dich" hat ja sowas gar nicht, keine Engel, keine Parallelwelten und das hat mir bis jetzt einfach am Besten gefallen. Wobei ich das Buch nicht schlecht reden möchte, ich vergebe ja auch 4 Punkte. Das Buch hat mich zum Weinen gebracht und zum Lachen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und deswegen ist es schon mal kein schlechtes Buch. Aber es fehlt wie gesagt das letzte Quentchen. Die Ideen sind gut, aber die Tiefe fehlt im Hintergrund.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Wohlfühlbuch..., 23. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Ich hab dich im Gefühl (Gebundene Ausgabe)
... genau das ist für mich "Ich hab dich im Gefühl" von Cecilia Ahern. Es war das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe und ich hatte eigentlich nicht allzu viel erwartet, weil ich mit ziemlich viel Kitsch gerechnet hatte. Na klar ein bisschen davon darf ja auch bei einer richtigen Liebesgeschichte nicht fehlen. Ganz besonders gefallen haben mir aber der flüssige Schreibstil der Autorin und ihr Humor. Gerade die Alltagssituationen, die sie beschreibt, haben mich oft zum Schmunzeln oder sogar zum lauten Lachen gebracht. Besonders der Vater der weiblichen Hauptfigur Joyce konnte mir so manches Lächeln abgewinnen. Joyce hatte einen Unfall und fühlt sich danach nicht mehr wohl mit ihrer ganzen momentanen Lebenssituation. So kommt es, dass sie sich erstmal sehr in sich selbst zurückzieht. Auch ihre Ehe funktioniert nicht mehr wirklich. Deshalb zieht sie zurück zu ihrem Vater, der schon etwas älter und auch verwirrt ist, aber gerade das macht seinen Charme aus. Immer wieder begegnet ihr ein fremder Mann - nämlich Justin Hitchcock, Wissenschaftler und Gastdozent in Dublin. Zu ihm fühlt sie sich wie magisch hingezogen, obwohl sie ihn doch eigentlich gar nicht kennt. Auch kann sie sich plötzlich an Dinge erinnern, die sie gar nicht selbst erlebt hat und spricht plötzlich mehrere Fremdsprachen, die sie nie gelernt hat. Ich muss zugeben, dass dieser Teil der Geschichte etwas skurril ist, aber mir hat es trotzdem sehr gefallen. Justin und Joyce sehen sich zwar immer wieder, aber jedes Mal kommt etwas dazwischen, sodass sie sich nie näher kennenlernen können. Somit entsteht ein ständiges Verwirrspiel zwischen den beiden. Mich haben bei diesem Buch besonders die liebevoll beschriebenen Figuren beeindruckt und ich habe richtig Lust verspürt, selbst solche Menschen kennenzulernen. Die Geschichte zwischen Joyce und Justin ist wirklich spannend und man fiebert durchgängig mit den beiden mit. Aber auch die Szenen, in denen Joyce mit ihrem Vater unterwegs ist, mochte ich besonders gern. Da treffen ganz unterschiedliche Generationen aufeinander und obwohl sie so verschiedenen sind, passt doch alles so gut zusammen. Die beiden sind wirklich herrlich zuammen. Es hat mir große Freude bereitet dieses Buch zu lesen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich hatte mich schon von Cecilia Ahern verabschiedet, bis...., 29. Oktober 2009
...ich dieses Buch in den Händen hielt. Ich stand bestimmt geschlagene 45 Minuten im Buchladen und habe überlegt, ob ich der Autorin wirklich noch eine Chance geben sollte. Schließlich verstaubt "Zwischen Himmel und Liebe" seit Monaten in meinem Bücherregal und bei "Vermiss mein nicht" habe ich mich regelrecht zu den restlichen 430 Seiten zwingen müssen (von 440 wohlbemerkt). Na ja, was solls, dachte ich mir und habe es letztendlich doch gekauft. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe. Ich finde, Cecilia Ahern hat in diesem Buch wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurückgefunden. Schon auf den ersten 50 Seiten musste ich so oft schmunzeln, wie bei ihren bisherigen Büchern insgesamt. Woher kam plötzlich dieser Humor? Dabei stand für mich schon nach kurzer Zeit nicht mehr die Geschichte von Joyce und Justin im Vordergrund, sondern ich fieberte mit jeder Seite auf eine neue Begegnung mit Joyce Vater hin. Er versprüht soviel Witz und Charme, dass man ihn im Laufe der Zeit einfach gern haben muss. Wie gesagt, alle, die von den Vorgängern enttäuscht waren, sollten Cecilia Ahern noch nicht ganz entsagen, denn mit diesem Buch macht sie alles wieder gut.
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