Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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131 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Trau deinem Gefühl, 7. Juli 2008
Endlich ist er da!
An zwei Tagen haben ich ihn verschlungen und die Zeit war gut investiert. "Ich hab dich im Gefühl" hat mir wesentlich besser gefallen als der Vorgänger "Vermiss mein nicht". "Gefühl" kommt sowohl vom Inhalt her als auch von der Schreibweise eher an "P.S. Ich liebe dich heran" als alle ihre anderen Bücher. Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, da es mehr Spaß macht das Buch selbst zu "erfühlen". Nur soviel:
Joyce hat einen Unfall. Danach ist ihr klar, das es so wie bisher nicht weitergehen kann. Etwas muss sich ändern und bei einer Frau äußert sich sowas ja in der Regel erst mal mit einer neuen Frisur. Einen kleinen Haarschnitt braucht auch Justin, geschieden. Er hält Gastlesungen am Trinity College in Dublin. Der einzige Grund warum er Amerika verlassen hat ist seine Tochter Bea die bei seiner geschiedenen Frau lebt. Justin ist einsam, genau wie Joyce. Sie begegnen sich als Fremde als sie in einen Friseurladen gehen möchten. Zufällig. Doch irgendwie fühlen sie, das es nicht nur ein Zufall sein kann.
Eine interessante Geschichte, sympathische Figuren, tolle Idee. Ich habe es gerne gelesen. ABER: wie auch schon bei "Vermiss mein nicht" finde ich, das Frau Ahern ein wenig oberflächlich bleibt. Immer dann, wenn es interessant wird schreibt sie einfach darüber hinweg. Bei "Vermiss mein nicht" wurde mir z.B. viel zu wenig beschrieben wie es zu dieser Parallelwelt kommt bzw. wie sie rauskommt. Hier eigentlich dasselbe. Den interessanten Hintergrund soll ich mir als Leser selber denken. Der fantastische Anteil, den die Geschichte ja hat, wird also für mich viel zu wenig vertieft. Der reale Anteil wird dagegen wieder schön beschrieben.
Ich weiß nicht, ob es besser wäre, wenn sie die Finger von solchen Elementen lassen sollte. "P.S. Ich liebe dich" hat ja sowas gar nicht, keine Engel, keine Parallelwelten und das hat mir bis jetzt einfach am Besten gefallen.
Wobei ich das Buch nicht schlecht reden möchte, ich vergebe ja auch 4 Punkte. Das Buch hat mich zum Weinen gebracht und zum Lachen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und deswegen ist es schon mal kein schlechtes Buch. Aber es fehlt wie gesagt das letzte Quentchen. Die Ideen sind gut, aber die Tiefe fehlt im Hintergrund.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Wohlfühlbuch..., 23. September 2008
... genau das ist für mich "Ich hab dich im Gefühl" von Cecilia Ahern.
Es war das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe und ich hatte eigentlich nicht allzu viel erwartet, weil ich mit ziemlich viel Kitsch gerechnet hatte. Na klar ein bisschen davon darf ja auch bei einer richtigen Liebesgeschichte nicht fehlen. Ganz besonders gefallen haben mir aber der flüssige Schreibstil der Autorin und ihr Humor. Gerade die Alltagssituationen, die sie beschreibt, haben mich oft zum Schmunzeln oder sogar zum lauten Lachen gebracht. Besonders der Vater der weiblichen Hauptfigur Joyce konnte mir so manches Lächeln abgewinnen.
Joyce hatte einen Unfall und fühlt sich danach nicht mehr wohl mit ihrer ganzen momentanen Lebenssituation. So kommt es, dass sie sich erstmal sehr in sich selbst zurückzieht. Auch ihre Ehe funktioniert nicht mehr wirklich. Deshalb zieht sie zurück zu ihrem Vater, der schon etwas älter und auch verwirrt ist, aber gerade das macht seinen Charme aus.
Immer wieder begegnet ihr ein fremder Mann - nämlich Justin Hitchcock, Wissenschaftler und Gastdozent in Dublin. Zu ihm fühlt sie sich wie magisch hingezogen, obwohl sie ihn doch eigentlich gar nicht kennt. Auch kann sie sich plötzlich an Dinge erinnern, die sie gar nicht selbst erlebt hat und spricht plötzlich mehrere Fremdsprachen, die sie nie gelernt hat. Ich muss zugeben, dass dieser Teil der Geschichte etwas skurril ist, aber mir hat es trotzdem sehr gefallen.
Justin und Joyce sehen sich zwar immer wieder, aber jedes Mal kommt etwas dazwischen, sodass sie sich nie näher kennenlernen können. Somit entsteht ein ständiges Verwirrspiel zwischen den beiden.
Mich haben bei diesem Buch besonders die liebevoll beschriebenen Figuren beeindruckt und ich habe richtig Lust verspürt, selbst solche Menschen kennenzulernen. Die Geschichte zwischen Joyce und Justin ist wirklich spannend und man fiebert durchgängig mit den beiden mit. Aber auch die Szenen, in denen Joyce mit ihrem Vater unterwegs ist, mochte ich besonders gern. Da treffen ganz unterschiedliche Generationen aufeinander und obwohl sie so verschiedenen sind, passt doch alles so gut zusammen. Die beiden sind wirklich herrlich zuammen.
Es hat mir große Freude bereitet dieses Buch zu lesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
wo ist die alte Cecelia Ahern?, 31. Januar 2010
Joyce verliert durch einen Unfall ihr ungeborenes Baby und muss eine Bluttransfusion bekommen.
Doch ab dem Moment, wo sie im Krankenhaus aufwacht, weiß sie, dass etwas nicht stimmt. Sie verfügt plötzlich über Erinnerungen, die nicht die ihren sind und hat auf einmal auf Sachen appetit, die sie vorher nicht mochte.
Es dauert nicht lange und sie hat eine Verbindung zu Justin (der zu dem Zeitpunkt ihres Unfalls blutspenden war) hergestellt und versucht nun, mit ihm Kontakt aufzunehmen.
Ab da beginnt ein riesen Katz und Maus Spiel.
Nach Zeit deines Lebens dachte ich eigentlich, es kann nicht schlimmer kommen, wurde jedoch eines besseren belehrt.
Die Geschichte ist wirklich absurd. Ich habe alle anderen Bücher von Cecelia Ahern gelesen und in allen kommt Fantasy vor, aber in keinem Buch ist das so schlecht umgesetzt worden, wie hier.
Es wirkt super unrealistisch (ja ich weiß, Fantasy ist nie realistisch, aber in diesem Buch ist es einfach total unglaubwürdig) und es ist so sehr an den Haaren herbeigezogen, dass man diese "Fantasy" nichtmehr einfach hinnnimmt, es passt nämlich nichts zusammen.
In einer Szene sitzen beide zb getrennt von einander in einem Restaurant und als er ein blutiges Stück Fleisch bestellt, bestellt sie plötzlich das gleiche (obwohl sie Vegetarierin ist).
Oder sie wacht plötzlich eines morgens mit einem mörder Muskelkater auf, weil er am Tag vorher Sport gemacht hat.
Ihr trotteliger Vater, der anscheinend lustig rüberkommen soll, hat mich nicht einmal zum Lachen gebracht, er tat mir eher leid, und die Tatsache, dass er sie immer Grace statt Joyce genannt hat, hat mich jedesmal wütend werden lassen, sosehr hat er mich genervt.
Und eigentlich geht es in dem Buch auch noch darum, dass Joyce ihr Baby verloren hat und am Trauern ist, wovon man aber leider nicht viel merkt. Das Thema mit dem verlorenen Baby hat Ahern ziemlich schlecht und leider nur am Rande umgesetzt.
Das hätte sie lieber weglassen oder eben mehr beschreiben sollen, denn das trägt auch nicht gerade zur Glaubwürdigkeit des Buches bei.
Ich gehe selber regelmäßig blutspenden und der Gedanke, jemand könnte außer meinem Blut auch noch meine Erinnerung, mein Wissen und meinen Geschmack dazu bekommen, behagt mir nicht gerade und das Letzte was ich dann wollte wär, dass mich dieser jemand auch noch aufsucht.
Außerdem stelle ich mir das Leben ziemlich langweilig vor, wenn mein Freund das Gleiche mag wie ich und über sämtliche meiner Erinnerungen verfügt. Worüber soll man dann noch reden oder diskutieren?
Nein danke :)
Warum ich es dann doch zuende gelesen habe? Naja... zum einen hasse ich es, wenn Bücher halb- oder ungelesen im Regal stehen und zum anderen hoffe ich immer bis zum Schluss, dass sich das Blatt vielleicht doch noch wendet :)
Ich könnte noch soviel mehr über dieses Buch schreiben, aber dann würde meine ohnehin schon lange Rezension sicher den Rahmen sprengen ;)
Nur noch eins:
Das Buch ist nicht zu empfehlen, meiner Meinung nach nichtmal für Ahern Fans, es war eine große Enttäuschung und ich hoffe, dass die nächsten Bücher von ihr wieder besser werden!
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