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Ich hab die Unschuld kotzen sehen 2: Und wir scheitern immer schöner [Audiobook] [Audio CD]

Dirk Bernemann , Helmut Krauss
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

27. März 2007
Das Leben ist Krieg. Der Krieg hat uns alle leer gemenscht, kaputtgeKRIEGt. Das Leben istkein Krieg, sondern Sehnsucht, irgendwas zwischen Verachtung und Liebe! Das Leben ist Krebs, er zieht Metastasenstraßen durch meinen Leib. Das Leben ist Konzentrationsamok, ein Garten rot blühender Neurosen. Und ich bin der Menschenkarton mit chemischem Inhalt. All das geschrien, während Genitalien sich duellieren ... Dirk Bernemanns zweites Werk, die Welt so zu erklären, wie sie wirklich ist. Wieder hat er das literarische Skalpell zur Hand genommen, seine Schnitte gehen tief, treffen zielsicher unseren Verstand und unser Bauchgefühl. Wir fühlen uns ertappt, betrogen und verletzt. Und doch, unter all dem, was wir Leben nennen, ist auch Hoffnung ... oder ist das nur Verfall de Luxe? Das Leben hat sich in den Augen Bernemanns nicht groß verändert, deshalb blieb der Titel des Buches gleich. Auch wenn es sich um andere Geschichten, andere Schauplätze und andere Charaktere handelt, fühlt man sich wieder beobachtet, von der Unschuld ...


Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Ubooks; Auflage: 1 (27. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866080824
  • ISBN-13: 978-3866080829
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 948.854 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Krausses Stimme gibt den giftigen Worten eine angemessene bittere Note. Ein gutes Hörbuch. -- Mephisto 12/07

Wieder liest Helmut Krauss, wieder vermag es der Synchronsprecher von Samuel L. Jackson, den Geschichten eine glaubwürdige Tiefe zu verleihen. So scheitert man auch im zweiten Band gerne mit den Charakteren und lässt sich fallen - in den Abgrund der menschlichen Seele. -- Sonic Seducer September 2007

Über den Autor

Helmut Krauss ist Theater- und Fernsehschauspieler, Kabarettist, Hörbuch- und Rundfunksprecher und die unverwechselbare deutsche Stimme von Marlon Brando, John Goodman und Samuel L. Jackson. Seine tiefe, markante Stimme verleiht "Enzo" große Wärme und Intensität.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutliche Steigerung 4. April 2007
Von Ophelia
Format:Broschiert
Und wieder legt Bernemann den Finger auf die Wunde der Gesellschaft. Diesmal geht er sogar noch ein Stück weiter: Er bohrt in der Wunde herum und bringt das Dunkelste und Innerste der Gesellschaft hervor!

Dementsprechend ist natürlich mit einer rohen und teilweise vulgären Sprache zu rechnen, die am Anfang zwar gewöhnungsbedürftig ist, deren Eindringlichkeit jedoch schnell fesselt.

Die Verbindungen zwischen den einzelnen Protagonisten sind nicht mehr so eng wie im ersten Teil, dadurch jedoch auch weniger offensichtlich wodurch der "Aha-Effekt" angenehm herausgezögert wird (im Gegensatz zum ersten Teil).

Alles in Allem ein Buch, das man auch nach dem ersten Lesen gern wiedermal zur Hand nimmt. Denn die Geschichten wirken auch aus dem Zusammenhang herausgelöst noch ziemlich gut und auch das geschickte Spiel mit der Sprache lockt zum wiederholten Lesen.

Kleiner Tipp am Rande: Wen auch die BerneManie gepackt hat, den interessiert vielleicht seine neue Kolumne im "Gothic"-Musikmagazin. Sie hat erst mit der Frühjahrsausgabe 07 begonnen, ihr habt also noch nicht viel verpasst ^^
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Aufguss von Teil 1 24. Februar 2009
Von Stefan T. TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Dirk Bernemann weiß schon, wieso er seine Bücher so kurz hält. Bereits im ersten Teil von "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" stellte sich nach einigen Geschichten eine gewisse Abnutzungserscheinung ein. Zu Beginn war alles neu und wunderbar kontrovers, aber ab der Hälfte verflog dieser Eindruck, zu schnell verbrauchte sich die Sprache des Autors.

So ähnlich ist es auch im zweiten Teil, der den eigentlich sehr gefälligen (Unter-) Titel "Und wir scheitern immer schöner" trägt. Vor allem im Angesicht des ersten Buches wirken die Geschichtchen hier von Anfang an wie ein Aufguss schon bekannter Ideen. Vor allem der Einbau von vielen Anglizismen und ganzen englischen Satzteilen wirkt bisweilen arg aufgesetzt, ebenso die noch inflationärere Verwendung des bösen "f-Wortes". Einzelne Kurzgeschichten (die ein wenig oberflächlicher als beim Vorgänger miteinander verknüpft sind) hervorzuheben macht wenig Sinn, da alle ungefähr die gleiche Qualität aufweisen.

Was dem Autor aber wie schon im ersten Teil sehr gut gelungen ist, ist das Einfangen einer wirklich bedrohlichen, trostlosen und kalten Stimmung. Hierfür scheint Dirk Bernemann tatsächlich eine Ader zu haben, leider ist das allein zu wenig, um auf Dauer überzeugen zu können.

Insgesamt haben wir es hier mit einem recht kurzweiligen Buch zu tun, das aber den Schatten seines Vorgängers zu keiner Zeit verlassen kann. Das muss an sich natürlich nichts Schlimmes sein, wird aber katastrophal, wenn es streckenweise wie eine Kopie wirkt. Ein wahrer Lichtblick ist, dass uns der Autor diesmal mit seiner lächerlichen und völlig talentfrei dargebotenen "Lyrik" verschont, die unter "Ich hab die Unschuld kotzen sehen" einen unrühmlichen Schlusspunkt setzte. Was ich normalerweise nicht kritisiere, aber in diesem Fall doch einmal ansprechen möchte: der Preis, der für diese zwei Bernemann-Bücher ursprünglich verlangt wurde, war absolut überzogen und durch nichts zu rechtfertigen. Mittlerweile hat sich dieses Problem glücklicherweise eingependelt. Ddennoch reicht es diesmal lediglich für 2 Sterne, da die Idee an sich nach wie vor gut ist, es aber besser gewesen wäre, es bei einem Buch bewenden zu lassen. Das hier sieht einfach zu sehr nach Geldschneiderei aus.
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25 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nach dem Erfolg des ersten Teils legt Dirk Bernemann nun nach und präsentiert 18 Kurzgeschichten, die wieder die „Wunden unserer Tage“ aufreißen sollen. Die einzelnen Storys sind zudem teils lose miteinander verbunden und erwecken so den Eindruck einer fortlaufenden Geschichte.

Man nehme Sex, garniere ihn mit ein paar deftigen Worten und krassen Ansichten und fertig ist der Ego-Trip. Denn etwas anderes ist dieses Hörbuch nicht. Ein Ego-Trip eines Autors, der die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben scheint und nun seine Erkenntnisse der breiten Zuhörerschaft präsentieren will. Bitte schön nihilistisch und depressiv, ohne Lichtblick und so angelegt, dass alle Klischees, Stereotypen und Vorurteile bedient werden.

In den einzelnen Geschichten schlüpft der Autor in verschiedene Rollen. Mal ist er Priester, mal eine Friseurin und dann wieder ein Neonazi. Dabei gibt er vor, deren Gedanken und Verhaltensmuster zu kennen. In Wahrheit aber gibt er nur die Klischees wider, die ohnehin allerorts zu finden sind. Der Pastor, der es mit seiner Zugehfrau treibt und der Neonazi, der dumm und brutal ist, damit er Kameradschaft findet. Dabei zeichnet er die Leute alle nach dem gleichen Bild. Sie sind desillusioniert und hassen, was sie sind und womit sie gerade konfrontiert werden. Wären die Menschen wirklich so, würde die Selbstmordrate rapide ansteigen.

Der Stil des Autors ist immer gleich. Vulgäre Ausdrücke, kurze Sätze, teils abgehackt. Auch das benutzte Vokabular ist überwiegend stark eingeschränkt. Vielleicht traut Bernemann den Zuhörern nicht zu, ihn sonst zu verstehen. Oder er traut sich nicht zu, auch auf andere Art zu überzeugen als durch plumpe Darstellungen. Nur manchmal blitzt durch, dass der Autor sehr wohl auch andere Worte als die Verwendeten kennt. Doch solche Momente sind selten. Ungleich dankbarer nimmt sie der bis dahin gequälte Zuhörer auf.

Dass Bernemann Deutsch und Englisch mischt, um mit Hilfe von Zitaten aus Songs seine Meinung, seine Aussagen zu unterstreichen, wirkt dabei ebenso seltsam wie eigentlich das gesamte Hörbuch.

Das wirklich störende sind jedoch nicht die verwendeten Worte. Harte Ausdrücke und Fäkalsprache können sehr wohl ansprechend und passend sein, wie zum Beispiel Bret Easton Ellis in „American Psycho“ beweist. Doch dieses Buch hat auch eine Handlung. Es ist gerade durch seine übertriebene Gewaltdarstellung und den Sex satirisch im Kontext zu der beschriebenen, kalten und emotionslosen Zeit der 80er Jahre. Bernemann erreicht diese Klasse nicht. Seine Kurzgeschichten sind lediglich eine Ansammlung bizarrer Darstellungen, die mit der Zeit ermüdend wirken und den Reiz verlieren. Zudem nimmt man ihm den häufigen Rollenwechsel nicht ab. Er gibt vor, sich in der Gedanken- und Gefühlswelt vieler Protagonisten auszukennen, und dies wirkt umso anmaßender, je häufiger der Wechsel stattfindet. Von der Friseurin zum Priester und von ihm zum Neonazi. Das funktioniert nicht. Letztlich wirkt das Buch eben wie ein Ego-Trip. Bernemann verleiht seinem eigenen Nihilismus Ausdruck, in dem er ihn seinen Protagonisten in den Mund legt. Humorlos, abstumpfend, unglaubwürdig. Der Autor reißt nicht die Wunden unserer Tage auf, sondern er ergießt seine geschundene Seele auf den Zuhörer. Vielleicht ist es ja einfacher, solch ein Werk auf den Markt zu bringen, statt sich einer Therapie zu stellen. Billiger ist es auf jeden Fall.

Was den Sprecher angeht, so trifft er mit seinem Ton exakt den Tenor der Geschichten. Krauss ist damit das einzige Highlight dieses Hörbuchs.

Fazit: “Ich hab die Unschuld kotzen sehen II“ könnte auch “Ich hab den Rezensenten kotzen sehen“ heißen. Ein Hörbuch, das die Welt nicht braucht. Nur Fäkalsprache und Sex machen noch kein gutes Werk, bediente Klischees und Stereotypen sind nicht innovativ. Den Zynismus und Nihilismus haben andere Autoren bedeutend besser zu Papier gebracht. Höchstens postpubertierende Geradeso-Erwachsene werden an dem Werk Gefallen finden, da sie noch nicht viel kennen und leicht zu beeindrucken sind.
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4.0 von 5 Sternen Schönes Buch, Versand hoch
leider sind die Bücherversandkosten, wie bei fast allen Büchern bei Amazon recht hoch. Denke da könnte man noch etwas machen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von stino veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schlecht
Das Buch ist so schlecht, dass ich es weggeschmissen habe, nachdem ich es gelesen habe. Gott sei Dank ist es so dünn gewesen, dass es in nem halben Tag durch war.
Vor 2 Monaten von Gülcin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jugendbuch 1A
Ich bin die Tochter , schreibe diese Rezension also aus der Sicht eines 13-jährigen Mädchens. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2011 von Thomas Kühnen
5.0 von 5 Sternen Wieder mal überraschende Geschichten aus den Abgründen des...
Schon der erste Teil ließ einem einen Schauer über den Rücken laufen. Und auch der zweite schafft dies wieder mit beeindruckenden Geschichten und Gefühlen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2010 von Lina Sheyland
5.0 von 5 Sternen alles super!
Wer den ersten Teil schlecht verdauen konnte sollte sich an den zweiten gar nicht erst heranwagen...^^
Veröffentlicht am 26. Juni 2009 von Nikola Zimmermann
5.0 von 5 Sternen Immernoch Sprachlos
Der Nachfolger ist sogar besser als der Vorgänger. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Ich könnte es jeder Zeit wieder lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von Denise Evans
4.0 von 5 Sternen Gut
Wiederum ein gelungenes Werk des Autors. Regt ebenfalls schon wie das erste Buch zum Nachdenken und Umdenken an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 von J. Streipert
5.0 von 5 Sternen Weitermachen....
Geniale Fortsetzung der Kurzgeschichten des Dirk Bernemann.
Makaber und excellent wie der erste Teil.
WEITERMACHEN...
Veröffentlicht am 6. September 2008 von Sabine Kopp
5.0 von 5 Sternen Und wir kotzen fröhlich mit!
Dirk stochert mit einem salzüberzogenen, dicken Stamm, in der kleinen, aber tiefen Wunde der Gesellschaft wieder rum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2008 von Schumann, Maika
2.0 von 5 Sternen naja
es ist besser als das 1. buch, wie ich finde. aber ich frage mich immernoch, wie man herrn bernemann sooo loben kann?! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2007 von Tina
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