Erstmal die Inhaltsangabe, entnommen der Rückseite des Buches:
„Martin Obler, ein junger Psychotherapeut, hat gerade eine Stelle als Assistenzarzt in einer New Yorker Klinik angetreten. Seine erste Patientin ist Moira, die unter starken, psychosomatisch bedingten Rückenschmerzen leidet.
Mit viel Einfühlungsvermögen gelingt es Martin, langsam zu Morias Seele vorzudringen. Seine Diagnose lautet: Persönlichkeitsspaltung, ausgelöst durch sexuellen Mißbrauch. Doch sein Chefarzt Dr. Mardoff, dem er regelmäßig Bericht erstatten muß, ist davon nicht zu überzeugen. Er hält Moira für hysterisch und besteht auf härteren Behandlungsmethoden. Martin gerät in eine Gewissenskonflikt: Soll er den Anweisungen folgen, sich damit für seine Karriere und gegen seine Patientin entscheiden? Die Situation spitzt sich zu, als er schließlich herausfindet, warum es für Dr. Mardoff so wichtig ist, Moiras wahres Leiden nicht zu behandeln."
Mir ist das Buch eher zufällig in die Hände gefallen, und ich sagte mir, daß ich es irgendwann mal lesen werde. Zirka 2 Jahre später war es dann soweit. Was man beim Wehrdienst nicht alles macht um die Zeit rumzukriegen...
3,5 Sterne sind meine Meinung zu diesem Buch. Es ist natürlich nicht zu vergleichen mit den Klassikern der Literatur, jedoch in seiner Sparte ganz unterhaltsam.
Man muß sich immer darüber im Klaren sein, daß die Geschichte so wirklich passierte; deshalb kann man an den Geschehnissen nicht wild herumspielen.
Das Klischee wird hin und wieder voll bedient und der Kitsch kommt auch nicht zu kurz. Aus der Inhaltsangabe wird den Meisten schon klar sein, was sein Chefarzt damit zu tun hat.
Das Werk ist recht gefühlvoll geschrieben und überraschend kurzweilig.
Wenn man zwischen Faust 1 und 2 etwas Leichtes lesen will, kann man hier getrost reinschauen