Pressestimmen
"Eine Expedition in die Schluchten des menschlichen Bewusstseins. So persönlich, wie Paul Valérys akribische Selbstbeobachtung ausfallen musste - und so universal, wie sie nur einem Dichter und Denker seines Formats gelingen konnte. Thomas Stölzel hat eine überzeugende Auswahl getroffen - und leitet sie hervorragend ein." (Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel, 26. Juni 2011)
"Eine Freude, eine Lust, ein Abenteuer sind die Notizhefte von Paul Valéry. [...] Eine kraftvolle Ermutigung zum Denken." (Meike Feßmann, Der Tagesspiegel, 26. Juni 2011)
"Dieser Band ist eine ausgezeichnete Einführung in die cahiers. [...] Wer genau hinschaut, findet Gedanken, die später durch die Kybernetik, die Neurowissenschaften oder die Systemtheorie intellektueller Mainstream wurden. Damit ist dieser liebevoll gestaltete Band aus der Reihe Die Andere Bibliothek" ein atemberaubender Beweis dafür, wieviel auch im 20. Jahrhundert noch erdacht werden konnte." (Pascal Fischer, NDR Kultur, 24. Juni 2011)
"Das Buch Ich grase meine Gehirnwiese ab mit ausgewählten Texten aus den Cahiers ist eine großartige Einladung zum eigenen Nach-Denken über das, was Paul Valéry im unglaublichen Gedankenfluss schuf. [...] Wieder einmal eine schöne Ausgrabung und Wiederentdeckung der Anderen Bibliothek aus der Welt des Geistes." (Waltraut Worthmann-von Rode, HR2 Mikado, 30. Mai 2011)
"Herausgeber Thomas Stölzel hat sich mit seiner Auswahl das Verdienst erworben, eines der herausragenden Denklabore des 20. Jahrhunderts in einem Band vorzustellen." (jl, Journal Frankfurt, 10. Juni 2011)
"Eine Freude, eine Lust, ein Abenteuer sind die Notizhefte von Paul Valéry. [...] Eine kraftvolle Ermutigung zum Denken." (Meike Feßmann, Der Tagesspiegel, 26. Juni 2011)
"Dieser Band ist eine ausgezeichnete Einführung in die cahiers. [...] Wer genau hinschaut, findet Gedanken, die später durch die Kybernetik, die Neurowissenschaften oder die Systemtheorie intellektueller Mainstream wurden. Damit ist dieser liebevoll gestaltete Band aus der Reihe Die Andere Bibliothek" ein atemberaubender Beweis dafür, wieviel auch im 20. Jahrhundert noch erdacht werden konnte." (Pascal Fischer, NDR Kultur, 24. Juni 2011)
"Das Buch Ich grase meine Gehirnwiese ab mit ausgewählten Texten aus den Cahiers ist eine großartige Einladung zum eigenen Nach-Denken über das, was Paul Valéry im unglaublichen Gedankenfluss schuf. [...] Wieder einmal eine schöne Ausgrabung und Wiederentdeckung der Anderen Bibliothek aus der Welt des Geistes." (Waltraut Worthmann-von Rode, HR2 Mikado, 30. Mai 2011)
"Herausgeber Thomas Stölzel hat sich mit seiner Auswahl das Verdienst erworben, eines der herausragenden Denklabore des 20. Jahrhunderts in einem Band vorzustellen." (jl, Journal Frankfurt, 10. Juni 2011)
Kurzbeschreibung
Was kann ich über mich herausfinden, um mein Leben bewusster führen zu können? Die Cahiers von Paul Valéry: ein Paradebeispiel lebensphilosophischer Selbsttherapie. Die Protokolle der inneren Bildungsgeschichte des modernen Bewusstseins. Erst nach dem Tod von Paul Valéry im Jahr 1945 wurden die 263 Schulhefte, seine "Denkhefte" - die berühmten Cahiers - herausgegeben. Er füllte sie über ein halbes Jahrhundert nahezu täglich mit Notizen, die später in 31 Rubriken (wie etwa: Ego, Sprache, Gedächtnis, Zeit, Eros) unterteilt wurden; ein Protokoll der Reflexionstätigkeit seines Geistes. Ein Denklaboratorium. Von den Empfindungen, Wahrnehmungen, Wünschen und Träumen über die Bildung des Willens und die Handlungs- vorbereitung bis zum sprachlichen Ausdruck ergründete Paul Valéry minutiös alltägliche Bewusstseinsprozesse - in Beantwortung der vermeintlich einfachen Ausgangsfrage: "Was kann ein Mensch?" Als vor beinahe zwanzig Jahren die Cahiers erstmals ins Deutsche übertragen vorlagen, wurden sie als "Schlüssel zum Verständnis der literarischen und intellektuellen Abenteuer unserer Epoche" (Die Zeit) gerühmt - inzwischen ist die Wiederentdeckung in Vergessenheit geraten. Dabei findet sich in diesem Werk eines anregenden europäischen Selbstdenkers eine Fülle von Ideen und kritischen Vorwegnahmen vieler als ganz modern geltender Erkenntnisformen - der Kybernetik, Semiotik, Wahrnehmungspsychologie bis hin zu den sogenannten Kognitions- und Neurowissenschaften sowie der Hirnforschung. Thomas Stölzel zeichnet in seinem Essay die intellektuelle Biographie dieser öffentlich ungemein einflussreichen literarisch-philosophischen Person nach, gibt eine Vorstellung von den geistigen Konturen dieses Hommes de Lettres, beleuchtet die Hintergründe des "verborgenen" Hauptwerks von Paul Valéry und setzt es in Bezug zu verwandten intellektuellen Anstrengungen.
Über den Autor
Thomas Stölzel, geboren 1964, veröffentlichte u. a. zu Cioran, Lichtenberg und zuletzt mit Simone Stölzel Denken mit Maugham (2009). Mit den Cahiers von Paul Valéry beschäftigt Thomas Stölzel, der in Berlin als philosophischer Praktiker lebt, sich seit mehreren Jahren. -- Paul Valéry, geboren 1871 in Südfrankreich und in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts der bedeutendste französische Lyriker, war bei seinem Tod im Jahr 1945 in Paris einer der großen europäischen Autoren und der kulturelle Repräsentant Frankreichs.