Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr mitreißend, 15. Juni 2007
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Auch ich interessiere mich für Persönlichkeitsstörungen und bin auch unmittelbar in meinem Freundeskreis davon betroffen. Als ich Timms Geschichte las (innerhalb 2 Tagen) mußte ich sehr viel an eine Betroffene denken und kann jetzt auch einiges was sie tut und wie sie es tut, besser verstehen. Mir persönlich hat es gut gefallen die Symptome, Gefühle, das Denken etc. von der Seite des Betroffen beschrieben zu bekommen. Andere Bücher die ich bisher gelesen hatte waren meist Fachbücher und zum Teil auch für Laien zu schwierig geschrieben.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich aber Wahr, 25. April 2007
Die Geschichte von Timm scheint unglaublich, aber sie ist wahr. Also ist es gar keine Geschichte, sondern eine wahre Begebenheit. Genau diese Tatsache verleiht diesem Buch etwas, was man als unbegreifbar bezeichnet.
Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen, ohne daran zu zerbrechen?
Die Erzählungen von Timm gehen unter die Haut, so wie die "Rasierklinge" bei einem seiner "Suizidversuche". Es tut richtig weh und dennoch wird man angetrieben immer weiter zu lesen. Es gibt Passagen da hat man als Leser mit den Tränen zu kämpfen. Zumindest ist es mir so gegangen und ich habe diesen Kampf verloren.
An anderen Stellen wieder, insbesondere wenn er die Psychatrieaufenhalte beschreibt, überkommt einem die blanke Wut. Man möchte sich "hinbeamen" und dazwischenhauen. Man möchte diesen, zumeist inkompetenten Leuten dort, einfach nur eine reinhauen. Die Beschreibungen von Timm sind erschreckend und man möchte kaum glauben das sich so etwas in Deutschland und noch dazu in der Gegenwart abspielt. Die Gesellschaft ist nicht gerüstet für solche, oder andere "Außenseiter". Das Buch, auch eine Schonungslose Abrechnung mit dem Psychatriealltag, der mehr als Fragwürdig und Zeitgemäß erscheint.
Aber es gibt auch schöne Momente im Leben von Timm, einige wenige, in denen man sich dann mit ihm freut.
Timm hatte Glück im Unglück, dass er sich dem einen oder anderen Menschen anvertraute und das eine oder andere mal eben nicht enttäuscht wurde von diesem Menschen. Dennoch, es werden immer Narben bleiben, nicht nur die sichtbaren an den Armen. Die unsichtbaren auf der Seele, sind oftmals viel schlimmer.
Die letzten Zeilen des Buches lassen berechtigte Hoffnungen aufkeimen, dass Timm es geschafft hat und nun ein "normales" Leben führen kann. Aber er schreibt auch, dass es ein täglicher Kampf ist und man Halt und Freunde braucht. Ich wünsche Timm das er diesen täglichen kleinen Kampf gewinnt und ihm seine Freunde, wann immer er sie braucht, zur Seite stehen werden.
Für mich ist dieses Buch eine absolute Empfehlung ohne Einschränkung.
Auch Leute mit "schwachen Nerven" sollten sich dieses Buch "antun". Wenn man dieses Buch gelesen hat fühlt man sich plötzlich ganz klein und weiß wie gut es einem wirklich geht.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr als empfehlenswert, 5. Juli 2007
Eigentlich sauer darüber, mal wieder etwas verpatzt zu haben, schlenderte ich gestern Nachmittag durch die Straßen unserer Kleinstadt und entdeckte in einer feinen Buchhandlung Timm Flemmings Erfahrungsbericht "Ich - mein größter Feind". Magisch von dem Wort "Borderline" auf dem Cover angezogen, zögerte ich nicht lang, verschlang Klappentext und einige Passagen Inhalt, um zu wissen, dass ich dieses Buch kaufen musste.
Ich vertiefte mich gleich nach dem Verlassen des Geschäftes darin und las, während ich auf meinen Bus wartete: Timms Geschichte ist tragisch und nicht selten konnte ich mich gut mit den von ihm beschriebenen Situationen und Gefühlen identifizieren, wenngleich er eine völlig andere Welt schilderte. Sie war mitreißend und ich wollte daraus nicht mehr auftauchen, also habe ich weiter gelesen, nur selten unterbrochen von einigen notwendigen Ablenkungen - Timms Geschichte hat mich ebenso sehr fasziniert wie traurig gemacht. Die Erzählungen gingen wirklich unter die Haut und, wie ein anderer Rezensent bereits sagte, oftmals wünschte man sich, einfach dabei sein zu können, um eingen Beteiligten gehörig die Meinung zu geigen. Manchmal kann man nicht glauben, wie viele Schicksalsschläge für Timm noch folgen sollen, aber das Buch gibt auch Mut. Mut, das Leben zu bejahen, Mut, auch Borderline anzuerkennen, und Mut, sich Ängsten zu stellen.
Mir hat es gefallen. :-)
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