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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Gutes Bild mit leichten Schwächen ergänzt sich mit ebenfalls leicht schwächelnden Ton. Die Extras sind fein und sind für Fans eine wahre Freude.
Bild: Wie bei so vielen Filmen der frühen 80er Jahre sieht auch dieser Streifen etwas farbarm aus. Dabei ist die Farbpalette durchaus natürlich, allerdings wirkt sie auch schon etwas matt. Die Schwarzwerte sind in Ordnung, hätten aber sicherlich noch etwas besser sein können, was dann auch dem Kontrast bei den nachts spielenden Szenen des Films zuträglich gewesen wäre. Selbiges muss man der Schärfe attestieren, da der Film hin und wieder etwas weich wirkt, was sich dann auch in schwächer ausgebildeten Details widerspiegelt. Rauschen ist vorhanden, kann aber ignoriert werden (00:51:48). Die neu eingefügten Szenen haben eine leicht schlechtere Qualität. Die Vorlage ist relativ gut, nur hin und wieder tauchen Artefakte und Dropouts auf (01:09:00). Die Kompression arbeitet gut, gelegentlich fallen jedoch leichte Doppelkonturen auf (00:31:04).
Ton: Die Synchronisation schlägt sich recht gut, allerdings klingen die Dialoge doch mitunter ein wenig dumpf, doch auch das ist variabel. Im Englischen liegt der Film in einem brandneuen 5.1-Upmix vor, während die hier nicht vorhandene originale Tonspur früher nur Mono war. Der Upmix ist recht gut gelungen. Zwar spielt sich der Großteil des Klangs an der Front ab, aber speziell die gute Musik von Elmer Bernstein nutzt die Surroundkanäle. Die Dynamik ist in Ordnung und zeigt, was beim Aufdonnern einer Monospur drin ist.
Extras: Neben dem Kinotrailer gibt es einen Audiokommentar mit Regisseur Ivan Reitman und Autor Dan Goldberg. Sie unterhalten sich über viele Details des Films und erwähnen auch Outtakes, die auf der Scheibe jedoch nicht enthalten sind. Das Making of ist in zwei Teile mit jeweils einer knappen halben Stunde Laufzeit geteilt. Hier kommen die Schauspieler zu Wort und verteilen ordentlich Lob. Das reicht jetzt zwar nicht für besonders tiefschürfende Erkenntnisse, klingt aber aufrichtig und erweckt den Eindruck, dass der Dreh außergewöhnlich spaßig war. --movieman.de
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Hätten Untertitel für die neuen Szenen nicht gereicht?
Ist es technisch wirklich unmöglich, solche Zusätze OPTIONAL zu gestalten, damit das Original unverändert bleibt?
Wäre es beim kostspieligen Aufwand einer völligen Neubearbeitung nicht auch noch drin gewesen, die ursprüngliche Fassung als Bonus-Tonspur mit draufzupacken... für Menschen mit Herz?
Ich glaube, es wird Zeit, dass irgendjemand mal eine aufsehenerregende Arbeit zum Thema Bildwelten/Klangwelten verfasst, denn noch scheint den wenigsten bewusst zu sein, dass die Tonspur kein "Anhängsel" des Sichtbaren ist, sondern gleichwertiger Bestandteil des Filmerlebnisses.
Gerade bei einer Komödie ist das Wort - nicht nur seine Bedeutung sondern allein sein Klang - entscheidend für alles, was dem Zuschauer vermittelt werden soll. Sympathie oder Befremdung, das Skurrile, das Heitere und das Groteske...
Stärker aber trifft mich, dass dieser Film sicher kein zeitloses Werk ist, das auf Massen neuer Fans hoffen darf.
Es wird die kleine aber treue Zahl derer sein, die den Film seit Jahrzehnten kennen und lieben, die sich auf diese DVD gefreut hat, und wer die wahre Bedeutung des müden Begriffes "Kultfilm" kennt, der weiß, dass man ihn mitsprechen kann, ihn praktisch blind anschaut, sich an jeder sprachlichen Nuance freut und sich mit Gleichgesinnten wahre Duelle im Zitieren liefert.
Nicht witzige Dialoge bewirken sowas, sondern der Charme des vertrauten Klangs.
Sicher haben die Neusynchromanen hier ambitionierte Arbeit geleistet, aber irgendjemand hat dabei die Essenz übersehen.
WIR WOLLEN, WAS WIR LIEBEN, GENAU SO, WIE WIR ES LIEBEN LERNTEN.
Nicht zur Strafe sondern zur Belehrung wünsche ich mir von Herzen, dass die deutsche DVD floppt und dass die Produzenten den Grund dafür erfahren. Andernfalls ist zu befürchten, dass zukünftige Klassiker ebenfalls nicht wiederzuerkennen sind.
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