also wie er mit seiner guste tapeziert oder für seinen freund in der tierhandlung aufpasst (dass keiner abhaut), wie er an die DDR sich rückerinnert (die stahlhelme wie son umgedrehten wok, son chinabräter) oder schiwapschipschip (kleine gehacktesköttelchen) isst: herbert knebel ist nicht nur ein genuss life auf der bühne oder halblife in der glotze oder 1/4 life auf ner audi-cd - in einem buch ist er keineswegs tot: sein drive prägt sich, weil man dreimal langsam nachlesen kann, durch ein buch vielleicht am besten ein - und gestaltet so vielleicht am ehesten unsere sprach- und denk-gewohnheiten ins realistische um; die täglichen fernsehnachrichten sind meiner meinung nach ewig weit weg von unserem wirklichen leben. das affentheater aber, in dem wir uns unentrinnbar wirklich aufhalten, das interpretiert uns herbert knebel klip und klop, so zum beispiel BEIM TIERARZT: "die sachte immer, ja wo isser denn? ja, wo isser denn? ich sach, mein gott, wo soll er sein? da isser doch!!!"