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Ich fahr' so gerne Rad...: Geschichten vom Glück auf zwei Rädern
 
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Ich fahr' so gerne Rad...: Geschichten vom Glück auf zwei Rädern [Taschenbuch]

Hans-Erhard Lessing
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423209852
  • ISBN-13: 978-3423209854
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 415.358 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Erholsame Lektüre für alle Pedalritter insbesondere in den Pausen, die ja das Schönste am Radfahren sein sollten…

Kurzbeschreibung

Für Fahrradfans und müde Biker: ein Remake der beliebten Anthologie über all das, was das Radfahren so spannend macht.

Das Fahrrad an den Hörnern zu packen und aus der Nachbarschaft hinauszuschwärmen in eine Welt voller Abenteuer: Das ist seit 190 Jahren die Leidenschaft von Visionären und Nonkonformisten, von emanzipierten Frauen oder genießerischen Poeten. Diese Sammlung folgt ihren Spuren von den Anfängen bis in die Gegenwart. Man kann darin beispielsweise der velozipedierenden Diva Sarah Bernhard auf den Pariser Boulevards begegnen, mit der Draisine durch Berlin sausen oder gar mit dem Hochrad im wilden Kurdistan vor mordlustigen Gesellen flüchten. Aber vielleicht sind Sie doch lieber mit Sherlock Holmes unterwegs, um einen Täter mit Hilfe des Reifenabdrucks zu überführen? Namhafte, aber auch weniger bekannte Autoren erzählen von dieser unbändigen »Lust, auf dem eisernen Rosse dahinzujagen«, was natürlich nicht immer ohne Karambolage abgeht: Denn die Anstandsdamen konnten nicht so schnell fahren, wie ihnen die jungen Pärchen davonflitzten.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wie in den meisten Anthologien wird der Leser auch hier Beiträge finden, die ihn mehr ansprechen als andere, insgesamt aber ist die Zusammenstellung vortrefflich gelungen, zumindest für Leser, die Sinn für Nostalgie haben und Fahrräder lieben. Abgesehen vom Unterhaltungswert ' den allein schon die Größen wie Mark Twain, Guareschi und Arthur Conan Doyle garantieren und auf den es in diesem Buch sicher in erster Linie ankommt ' kann das Buch auch mit einem recht hohen Informationsgehalt punkten. Zwar erhält der Leser keine kontinuierliche Übersicht über die Geschichte des Fahrrads als Fortbewegungsmittel und Sportgerät, doch dank der vielen in den Beiträgen behandelten Themen und der zeitlichen Streuung der Niederschriften erschließt sich dieser indirekt und natürlich auf sehr originelle Weise.
Die von Frauen verfassten Texte dürften, wie bereits erwähnt, für moderne Radlerinnen besonders interessant sein, und einige männliche Autoren erklären anhand guter Begründungen in ihren Erzählungen, dass das Fahrrad die weibliche Emanzipation im wahrsten Wortsinn ins Rollen gebracht habe.
Wenn ein französischer Journalist nun sarkastisch seine Enttäuschung über die Rolle des Fahrrads im klassischen Radfahrland Niederlande darlegt, wenn der junge Hans Fallada als schneidiger jugendlicher Radler mit Müh und Not den Frontalzusammenstoß mit einem Pferdefuhrwerk überlebt (Fuhrwerke und ihre Anziehungskraft auf Radfahrer scheinen ein stets wiederkehrendes Motiv in der mit dem Radeln befassten Literatur zu sein) oder Simone de Beauvoir mit Sartre während des Krieges eine mehrtägige abenteuerliche Radtour durch Frankreich unternimmt, ist Unvorhergesehenes vorprogrammiert, und dennoch: alle fahren sie gern Rad, die in diesem Buch von ihren Abenteuern berichten.
An etliche der Erzählungen schließen sich Literaturzitate an, die mit dem Radfahren zu tun haben und auf eine sehr unterschiedliche Rezeption des Fahrrads in der europäischen und amerikanischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts schließen lassen. Über die entsetzten Unkenrufe bezüglich der vom Fahrrad bedrohten Moral und der so gefährlichen Technik können sich moderne Rennrad- oder Mountainbikebesitzer wunderbar amüsieren ' und ihre Euphorie trotzdem mit manchem prominenten Vertreter des frühen 20. und des 19. Jahrhunderts teilen.
Kurz, diese Lektüre ist charmant, unterhaltsam und lehrreich für jeden Fahrradfreund und eignet sich daher auch bestens als Geschenk.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. K. Urs
Format:Taschenbuch
Dieses Buch war für mich pure Unterhaltung und Weiterbildung in Fahrrad-Geschichte gleichzeitig. Das Buch mit fast 300 Seiten beinhaltet 31 Anekdoten aus der Geschichte des Fahhrrades. Bekannte Persönlichkeiten wie Mark Twain, Theodore Roosevelt, Karl Drais, Henry Miller, ... erzählen Begebenheiten, die sie mit dem Fahrrad verbunden haben. Ich selber liebe das Fahrrad und diese Geschichten hatten für mich einen hohen Unterhaltungwert und erinnerten mich zuweilen stark an Gefühle, die ich selber mit dem Fahrrad hatte obwohl die Geschichten zuweilen über 100 Jahre alt sind. Dies zeigt doch einmal mehr, dass das Fahrrad etwas Zeitloses ist.
Das Buch erzählt Geschichten von waghalsigen Versuchen des Erlernens eines Hochrades, wieso dass sich Menschen plötzlich als Fahrrad fühlen, wie eine amerikanische Dame (Annie Londonderry) im vorletzten Jahrhundert Amerika durchquerte, wie die Frauen um die Jahrhundertwende das Fahrradfahren erlernten und ihnen ein neues Lebensgefühl gab, wie ein französischer Journalist resigniert feststellen muss, dass für die Holländer das Rad nichts besonderes war, ...
Ich konnte über einige der Geschichten schmunzeln. Gerne hätte ich gewisse Anekdoten selber miterlebt. Alles in allem machte mir das Lesen des Buches grossen Spass und werde es daher auch weiterempfehlen oder auch als Geschenk in Betracht ziehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Else Kling TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Wenige Artikel, die der Mensch je benutzte, [haben] eine derartige Revolution in der Gesellschaft hervorgerufen (...) wie das Fahrrad". So zitiert der Herausgeber Hans-Erhard Lessing die Beamten der amerikanischen Volkszählungsbehörde gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Mittels "literarische[r] Zeugnisse der Zeitgenossen" lädt uns Lessing ein, "die Spuren unserer Bikes zurückzuverfolgen". Seine 31 Geschichten sind unterschiedlicher literaritscher Gattung und entstammen verschiedenen Ländern. Sie sind nicht chronologisch geordnet, wodurch für den Leser die Lektüre abwechslungsreicher wird.
Ein Schwerpunkt liegt auf Geschichten des 19. Jahrhunderts. Der Leser erfährt viel über die unterschiedlichen Reaktionen der damaligen Bevölkerung auf die Erfindung und Verbreitung des Fahrrads - von Begeisterung bis Angst. Ein Bild der damaligen Zeit entsteht unwillkürlich vor den Augen des Lesers und manchmal wünschte ich mir, in dieser Pionierzeit des Fahrrads zu leben. Das Fahrrad hatte schon damals sowohl Freizeitwert als auch einen praktischen Nutzen (z.B. bei Theodore Roosevelt über "die Fahrradsquadron der New Yorker Polizei").
Besonders gelungen sind sicher die Erzählungen von "Don Camillo" und "Sherlock Holmes". Aber auch die Fahrradtour der Margaret V. Le Long "allein quer durch Amerika" hat großen Unterhaltungswert. Einige Geschichten sind etwas trockener geraten und manche Erfahrungsberichte der damaligen Zeit ähneln sich recht stark. Schade auch, dass das abschließende Kapitel Lessings die Geschichte des Fahrrads nur kurz resümiert. Doch sicher wird der Leser in anderen Büchern hierzu mehr erfahren! Insgesamt ist Lessing ein kurzweiliges Büchlein gelungen, in der man mit Freude immer wieder das ein oder andere Kapitel lesen kann.
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