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Ich fühle, also bin ich: Die Entschlüsselung des Bewusstseins
 
 
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Ich fühle, also bin ich: Die Entschlüsselung des Bewusstseins [Taschenbuch]

Antonio R. Damasio
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Während Sie diese Zeilen lesen, ist Ihnen auch bewusst, dass Sie lesen -- dank einer gewöhnlichen menschlichen Eigenschaft, die man gemeinhin als "Bewusstsein" bezeichnet. Doch was ist Bewusstsein eigentlich -- ein geistiges Phänomen, ein evolutionäres Werkzeug, ein neurologischer Nebeneffekt? Die besten Wissenschaftler lieben es, große, tief gehende Fragen wie diese in Angriff zu nehmen, und der Neurowissenschaftler Antonio Damasio ist mit seinem Buch Ich fühle, also bin ich -- Die Entschlüsselung des Bewusstseins keine Ausnahme. Sein Werk ist eine poetische Betrachtung des inneren Lebens aus der Perspektive der Forschung, von medizinischen Fällen, der philosophischen Analyse wie auch der ungenierten Selbstbeobachtung. Damasios Betrachtungsweise findet -- glücklicherweise -- in der Welt der Wissenschaft zunehmend Verbreitung. Trotz all der Proteste seitens der Verhaltensforscher der alten Garde, ist subjektives Bewusstsein für die meisten von uns mittlerweile ganz einfach eine Tatsache, und der Bedarf an neuen Forschungsmethoden wird nun endlich befriedigt.

Diese neuen Methoden kommen jedoch nicht ohne Beweise daher. Damasio und seine Kollegen untersuchen Patienten mit Störungen und Lücken in ihrem Bewusstsein und gewinnen aus deren tragischen Leben tiefe Einsichten, während sie den Leidenden gleichzeitig Trost sowie für ihre Leiden eine Erklärung bieten. Seine These, dass unser Ich-Bewusstsein aus unserem Bedürfnis herrührt, Beziehungen zwischen uns selbst und anderen zu entwickeln, ist in der medizinischen und evolutionären Forschung fest verankert, doch hält sie ohne weiteres auch einer Selbstuntersuchung stand. Seine Beispiele aus der unheimlichen Welt der Neurologie sind verunsichernd, jedoch zutiefst humanisierend. Wirkliche Menschen mit ernsthaften Problemen werden hier zum Leben erweckt -- sie werden niemals auf ihre Probleme reduziert. Ich fühle, also bin ich -- Die Entschlüsselung des Bewusstseins taucht tiefer in das dunkelste aller Gewässer ein als es jemals zuvor getan wurde und fängt dabei den Geist der Entdeckung vorzüglich ein. --Rob Lightner -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Wissenschaft-Online

Das Rätsel ist alt, und die Liste derer, die sich an einer Lösung versucht haben, liest sich fast wie ein Who is who der Philosophie- und Geistesgeschichte. Antonio Damasios Verdienst ist es, erst gar nicht vorzugeben, alle Fragen beantworten zu können, die wir in bezug auf das „Bewusstsein“ haben — denn um dieses dreht sich schließlich alles in seinem neuen Buch. Dabei dringt der renommierte amerikanische Neurologe mit seinem Ansatz, das Problem über den Umweg des „Selbst“ anzugehen, durchaus weit vor. Seit 1976 untersucht er zusammen mit seiner Frau Hanna das Beziehungsgeflecht von Wahrnehmungsfähigkeit, Selbstgefühl, Emotionalität, Geist usw. anhand von Menschen, die in Folge von Erkrankungen oder Unfällen entsprechende Auffälligkeiten an den Tag legen. Ausfall-Erscheinungen, bei denen Patienten bestimmte Hirn-Leistungen nicht mehr erbringen können, flankieren gewissermaßen die Freilegung des Mosaiks „Bewusstsein“. Um seine innovativen Ideen einer breiten Leserschaft verständlich zu machen, schafft Damasio eine eigene Terminologie. Die Frage nach dem menschlichen Bewusstsein verwirft er dabei und bietet stattdessen ein dreistufiges Modell an: Auf der untersten Ebene nimmt der Mensch — unbewusst — seinen eigenen Körper wahr; Damasio spricht vom „Proto-Selbst“ des Organismus. Die fortwährende, pulsartige Wahrnehmung der verschiedensten Objekte — Gegenstände, Melodien, Erinnerungen usw. — generiert auf einer zweiten Stufe das „Kernbewusstsein“; der Eindruck einer anhaltenden Körperempfindung, das „Kernselbst“, entsteht. Zu höheren geistigen Qualitäten — Sprache, Langzeitgedächtnis, Denken — ist das Kernselbst, das auch höher entwickelten Tieren eigentümlich ist, allerdings nicht fähig. Dafür zuständig ist erst das „autobiografische Selbst“. Am Ende kommt Damasio zu dem Schluss, dass wir uns im gesunden Zustand der Außen- wie der Selbstwahrnehmung überhaupt nicht entziehen können, denn beides ist vom Organismus her bedingt. Der alte Dualismus von Körper und Geist ist hinfällig. Wir sind zum Wahrnehmen verdammt — wodurch auch Angst, Gefahr und Schmerz zu fixen Bestandteilen unserer Existenz werden. Rezensent: Dr. Carsten Könneker -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Das Buch liefert eine der besten Bewusstseinstheorien." (Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung

Woher wissen wir, dass wir wissen? Wie entsteht das Gefühl für unser Selbst? Welche Rolle spielen Emotionen und Gefühle im Bewusstseinsprozess? In einer klaren, gut verständlichen Sprache beschreibt der weltweit berühmte Neurologe Antonio Damasio, warum wir fühlen, was wir sind. Zahlreiche Fallbeispiele aus seinem Patientenkreis veranschaulichen dabei, welch kuriose und schreckliche Folgen Schädigungen des Gehirns für unser Selbstverständnis haben können. Eine spannende Reise in die Tiefe unseres Bewusstseins.

Umschlagtext

Woher wissen wir, dass wir wissen? Wie entsteht das Gefühl für unser Selbst? Und welche Rolle spielen Emotionen und Gefühle im Bewusstseinsprozess? In einer klaren, auch dem Laien zugänglichen Sprache beschreibt der weltweit anerkannte Neurologe Antonio Damasio, warum wir fühlen, was wir sind. Über bisherige Theorien hinausgehend, entwickelt er auf höchst spannende Weise einen neuen Schlüssel zum Verständnis unseres Bewusstseins. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Antonio R. Damasio ist David Dornsife Professor für Neurowissenschaft, Neurologie und Psychologie und Direktor am Brain und Creativity Institute an der University of Southern California. Er wurde vielfach für sein Werk ausgezeichnet, zuletzt mit dem Prince of Asturias Prize für Wissenschaft und Technology. Damasio ist Mitglied der National Academy of Sciences und der American Academy of Arts and Science. Seine sehr erfolgreichen Bücher Descartes’ Irrtum, Ich fühle, also bin ich und Der Spinoza-Effekt sind in über dreißig Sprachen übersetzt.
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