Ich fühl mich Disco 2013 CC

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Turmspringlehrer Hanno ist ein fülliger Holzklotz, der seinen Sohn Florian zum richtigen Mann erziehen will und kein Verständnis dafür hat, dass der pubertierende Moppel eine musische Ader hat. Nur im Gesangsduett bei seiner unverkrampften Mutter fühlt er sich aufgehoben, doch die fällt nach einem Schlaganfall ins Koma. Nun sind zwei grundverschiedene Menschen aufeinander angewiesen, was für Florian eine fortgesetzte Erniedrigung wird: Der Träumer hat sich unglücklich in Hannos Schüler Radu, einem dumpfen Grobian, verliebt und steht kurz vor seinem Coming Out.

Darsteller:
Robert Alexander Baer, Heiko Pinkowski
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 35 Minuten
Darsteller Robert Alexander Baer, Heiko Pinkowski, Christina Große, Frithjof Gawenda, Hardy Schwetter
Regisseur Axel Ranisch
Genres Drama, International
Studio Salzgeber
Veröffentlichungsdatum 27. Mai 2014
Sprache Deutsch
Untertitel Deutsch

Andere Formate

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 25. September 2014
Format: DVD
Florian ist nicht gerade ein Vorzeige-Jugendlicher. Er ist ziemlich übergewichtig, unsportlich, hat eine unmögliche Frisur, eine Zahnspange und steht auf Schlager. Einzig in seiner Mutter findet er diesbezüglich eine verständnisvolle Verbündete. Seinem Vater Hanno ist Flo einfach nur peinlich als Sohn. Als die Mutter durch einen Schlaganfall jedoch ins Koma versinkt, sind plötzlich Vater und Sohn auf sich alleine gestellt.

Hanno ist Turmspringtrainer und nimmt Florian in die Schwimmhalle mit. Dort lernt dieser seinen
Zögling Radu, der aus Rumänien stammt, kennen. Die beiden kommen sich näher, aber nicht so nahe, wie Florian es gerne hätte, denn Radu spielt wohl nicht mit offenen Karten und legt sich kurzerhand eine Freundin zu. Achterbahnfahren für Florian. Da kann nur noch die Musik seines Idols Christian Steiffen helfen, die so lebensnahe Texte hat....

Was ein herrlicher, außergewöhnlicher deutscher Coming-of-age Film, und natürlich auch ein wenig Coming-out. Er handelt vor allem vom holprigen Heranwachsen eines schwulen Jugendlichen und dessen unglücklicher ersten Liebe. Gleichrangig steht die schwierige und konfliktbeladene Vater-Sohn-Beziehung daneben, die immer wieder zu Missverständnissen und in Sackgassen führt.
Die Ausstattung des Filmes, der wohl irgendwo im Osten Berlins spielt wirkt sehr authentisch. Kleine Gesangseinlagen und eine gesunde Mischung aus Komödie und Drama sorgen für Abwechslung. Er sprudelt geradezu vor interessanten Einfällen.

Der zweite Spielfilm unter der Regie von Axel Ranisch "Dicke Mädchen". Der junge Mann hat echt Talent und ich freue mich schon auf seinen nächsten Streich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FF am 10. Juni 2014
Format: DVD
Der Film ist für jeden, der vergessen hat wie anstrengend es ist, Teenager zu sein, wie schwierig es ist, Eltern zu haben und wie kompliziert es ist, Eltern zu sein. Durch seine lebensnahe und unkitschige Darstellung von Menschen hat der Film mich eingenommen und begeistert. Ich wusste nicht, ob ich gerade weinen, lachen oder mich ertappt fühlen soll.
Die Protagonisten sind echt, sie sind dumm, klug, liebenswert und nachvollziehbar. Es freut mich, dass der Film ohne jede Moral, ein konventionelles Happy-End oder Generallösungen auskommt.

In meinem Verständnis handelt der Film von Liebe in all ihren Facetten - so wie sie ist: nämlich nicht geweichzeichnet, nicht heldenhaft, nicht rosenumrankt sondern mittenrein und meistens irgendwie daneben.

Einer der wenigen deutschen Filme, bei denen ich das Gefühl habe, als Zuschauer ernst genommen zu werden, der voller Humor ist, ohne bemüht zu wirken und den Finger dennoch auf die Wunde legt, schmerzhafte Momente nicht mit Optimismus-Quark verdirbt und dem es ohne große Erklärungen gelingt, dass ich für die Wirrungen aller Figuren viel Sympathie und Verständnis empfinden konnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Ostermann TOP 500 REZENSENT am 20. Juni 2014
Format: DVD
... nach Sexualverkehr". Diese Refrain-Zeile aus einem der Schlager des Sängers Christian Steiffen (den es wirklich gibt und der im Film als er selbst auftritt) spiegelt in etwa die Grundhaltung dieses grundsympathischen Film-Kleinods wieder: Es geht um offene und verborgene Sehnsüchte, es geht um Verlust und Neuanfang und es geht um den ganz alltäglichen Wahnsinn des Aufwachsens in einer Familie bzw. des Familienlebens. Das Ganze wird mit sehr viel schrägem Humor und überzeichneten Figuren dargeboten. Bei aller Ironie werden die Figuren aber niemals bloßgestellt oder verraten, sondern bleiben Menschen wie du und ich, die man irgendwie mögen muss: Da ist zuerst der Sohn der Familie Herbst, Florian: Mitten in der Pubertät, pummelig und verträumt, dem Vater irgendwie zu weich geraten. Vater Hanno Herbst verbrigt hinter seinem massigen Körper und dem Walrossbart ohne Zweifel einen weichen Kern. Es bedarf aber einiger schicksalhaften Verwicklungen (und zahlreicher Flaschen Bier und Schnapsgläser) bis dieser so ganz zum Vorschein kommt. Zusammengehalten wird die kleine Familie durch Mutter Monika, die besonders für die musikalischen Ambitionen ihres Filius viel Verständnis aufbringt und schon einmal kostümiert und geschminkt mit Florian eine kesse Playbacknummer hinlegt - zum Leidwesen von Hanno. Er schenkt seinem Sohn zu Beginn sein altes Motorrad und kann nicht verstehen, dass sein Sohn sich nicht freut. Doch der will lieber ein Klavier. Als dann Mutter Monika plötzlich durch einen Schlaganfall ins Koma fällt, müssen sich Vater und Sohn notgedrungen aufeinander einlassen. Mit hinzu kommt noch Radu, ein junger Rumäne, dem Vater Hanno Turmspringunterricht erteilt.Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rene Bucchia am 13. August 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Dieser Film ist ein anrührendes Drama und eine urkomische Komödie in einem. Was so klingt, als müsste es scheitern, funktioniert erstaunlich gut. Die Übergänge zwischen den beiden Ebenen werden von einem großartigen Soundtrack (Rachmaninoff in verträumt bis stürmisch; derber deutscher Schlager) und gut gemachten Bildern (Farbsättigung von eisig bis warm) getragen. Die Komödien-Ebene ist erfrischend originell und lässt damit eine ganze Reihe bekannterer deutscher Filme (etwa Bully Herbigs 08/15-Geblödel) kilometerweit hinter sich.
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