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Das Ich und die Abwehrmechanismen
 
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Das Ich und die Abwehrmechanismen (Taschenbuch)

von Anna Freud (Autor)
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Das Ich und die Abwehrmechanismen + Neurotische Konfliktverarbeitung. Einführung in die psychoanalytische Neurosenlehre unter Berücksichtigung neuer Perspektiven + Grundformen der Angst: Eine tiefenpsychologische Studie
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 175 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 20 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596420016
  • ISBN-13: 978-3596420018
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 43.688 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Anna Freud, die Tochter Sigmund Freuds, tritt mit ihrem Buch der Meinung entgegen, die Psychoanalyse beschäftige sich ausschließlich mit dem Unbewussten. In Wahrheit sei das Objekt der Analyse immer das Ich und seine Störungen gewesen; die Erforschung des Unbewussten diene nur zu seiner Wiederherstellung. Im einzelnen werden Abwehrvorgänge des Ichs analysiert, zum Beispiel die Verleugnung in der Phantasie, die Ich-Einschränkung, die Identifizierung mit dem Angreifer ...
»Das Objekt der analytischen Therapie waren von Anfang an das Ich und seine Störungen, die Erforschung des Es und seine Arbeitsweise war immer nur Mittel zum Zweck« (Anna Freud).


Über den Autor

Anna Freud, geboren 1895 in Wien, gestorben 1982 in London, erhielt ihre psychoanalytische Ausbildung in Wien. Von 1935 - 1938 war sie Direktorin des dortigen Psychoanalytischen Instituts. In jenem Jahr emigrierte sie nach London, wo sie von 1940 bis 1945 die von ihr gegründeten Hampstead Nurseries leitete. Ab 1952 war sie Direktorin der Hampstead Child-Therapy Clinic sowie des Hampstead Child-Therapy Course, der wichtigsten europäischen Ausbildungsstätte auf dem Gebiet der Psychoanalyse des Kindes.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker wird 60, 19. Dezember 2005
Von ws__ (Hamburg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Im kommenden Jahr (2006) wird dieser wunderbare Klassiker 60 Jahre alt. Eine gute Gelegenheit ihn (wieder) einmal in die Hand zu nehmen. Der Tochter Sigmund Freuds gelingt es in extremer Klarheit zu schreiben. Praktisch jeder Satz ist präzise und von einem liebevollen Wissen getragen. Die Einladungen zum weiterdenken und reflektieren sind reichlich vorhanden.

Nichts desto trotz ist es nicht ganz einfach dieses Bändchen zu lesen. Jedes Kapitel enthält mehr an durchdachter und erarbeiteter Information als häufig ganze Bücher. Dies führt zu einer hohen Informationsdichte und einen Mangel an Redundanz. Ohne ein gerüttelt Maß an Hintergrundwissen wird es anstrengend zu folgen. Dennoch der ambitionierte Amateur und erst Recht der Profi werden viel Gewinn aus der Lektüre ziehen.

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79 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen über AFFEKT-VERWANDLUNGEN und andere abwehr-mechanismen, 9. Mai 2003
Von FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
während sigmund freud mehr durch die beschreibung des unterbewußten berühmt wurde, konzentrierte sich seine tochter mehr auf die leistungen des ICH; sie wurde somit zur begründerin der heute in der therapie noch sehr maßgeblichen ICH-psychologie, eines ansatzes, der von erik erikson konsequent aufgegriffen wurde und der heutzutage von otto f. kernberg u.a. kontinuierlich weiterentwickelt wird. während sigmund freud sich vornehmlich mit den sexualneurosen der gehobenen wiener gesellschaft beschäftigt hatte, widmete sich seine tochter im nachkriegs-london demgegenüber speziell kindern, die ihre eltern im krieg verloren hatten oder aus anderen gründen traumatisiert waren. in ihrem hervorragend, übersichtlich und leicht verständlich geschriebenen buch "das ICH und die abwehrmechanismen" beschreibt die tochter sigmund freuds diverse häufig zu beobachtende, typische abwehr-erscheinungen, grenzt sie definierend voneinander ab und liefert zur veranschaulichung beispiele: "körperliche haltungen wie steifheit und starre, ... stereotypes lächeln, höhnisches, ironisches und hochmütiges benehmen" analysiert anna freud als "charakterpanzerung" (wilhelm reich), die es gälte, auf einen historischen ursprung zurückzuführen, damit das ICH (die auslösende situation nunmehr genauer durchschauend) in flexiblere, neuere, der gegenwart besser angepasste reaktionsweisen sich hinein-entwickeln könne. sehr einleuchtend beschrieben wird der vorgang der AFFEKT-VERWANDLUNG: das ICH zeige "etwa gleichgültigkeit, wo es enttäuschung" kundtun müsste, zeige "überlustigkeit statt kränkung, überzärtlichkeit statt eifersucht". plausibel spricht anna freud von einer psychischen gesetzmäßigkeit der VERKEHRUNG INS GEGENTEIL. das phänomen der VERSCHIEBUNG des hasses auf die eigene mutter, die man ja andererseits nicht verlieren wolle, auf nunmehr ersatzweise andere weibspersonen, die mehr an der peripherie der abhängigkeiten lägen, wird ebenso anschaulich dargestellt; weitere durch beispiele und theoretische eingliederung erhellte begriffe: verdrängung - regression - introjektion - identifizierung - projektion - wendung gegen die eigene person - ungeschehenmachen - isolierung - sublimierung - phobische vermeidung - gegenbesetzung - abspaltung vom ICH - projektiv identifizierende ausstoßung aus dem ICH etc. - anna freuds buch ist aus der geschichte der psychoanalyse nicht hinwegzudenken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen verständliche Schrift zur Einführung in die Psychoanalyse, 31. Januar 2009
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Ich und den Mechanismen, mit denen es auf Basis von Ängsten und Unlust Triebe, Affekte oder die reale Außenwelt abwehrt.

Thema ist zunächst (Kap. 1) die Ontologie und Epistemologie der Psychoanalyse, sind also metapsychologische Fragen. Woraus besteht das Psychische (Ich, Es, Abwehrvorgänge, Vorstöße des Es, etc.), was davon soll für die Analyse wesentlich sein, und was vom Psychischen ist wie beobacht- bzw. wahrnehmbar? Auch das Ziel der Psychoanalyse wird bestimmt.

Anschließend (Kap. 2) wird die Pragmatik der Psychoanalyse thematisiert. Mit welchen Techniken (Hypnose, freie Assoziation, Traumdeutung, Symboldeutung, Analyse der Fehlhandlungen und der Übertragung) beobachtet die Analyse das Psychische?

Die Abwehrtätigkeit des Ich wird von Freud als das eigentliche Objekt der Analyse bestimmt (Kap. 3). Deren Mechanismen werden benannt (Kap. 4) (Verdrängung, Regression, Isolierung, Reaktionsbildung, Wendung gegen sich selbst, Umkehrung ins Gegenteil, Sublimierung/Verschiebung, Introjektion/Identifizierung, Projektion, Ungeschehenmachen), einige werden an Beispielen erläutert, schließlich die Voraussetzungen für ihr Wirken erörtert.

Als Ursachen der Abwehrvorgänge werden die Ängste des Ich vor Trieben und Affekten, vor dem Gewissen und der realen Außenwelt (Triebangst (Es), Gewissensangst (Über-Ich), Realangst (reale Außenwelt)) benannt. Die Therapie besteht entsprechend aus dem Rückgängigmachen der Abwehrvorgänge, als deren Resultat die ihnen zugrundeliegenden Ängste wieder erscheinen.

Daraufhin behandelt Freud Beispiele dafür, wie das Ich auf Basis seiner Realangst den Gefahren der realen Außenwelt begegnet. So kann es Stücke der Außenwelt in der Phantasie verleugnen (Kap. 6), in Wort und Tat verleugnen (Kap. 7) und sich selbst einschränken (Kap. 8).

Behandelt werden zwei Abwehrtypen, mit denen das Ich auch der Gefahr der realen Außenwelt begegnen kann, der Identifizierung mit dem Angreifer (Kap. 9) und der altruistischen Abtretung (Kap. 10).

Abschließend wird am Beispiel der Pubertät dargestellt, wie das Ich auf Basis der Triebangst (Angst vor der Triebstärke des Es) Triebe des Es abwehrt (Kap. 11 und 12). Insbesondere die Askese und die Intellektualisierung des Jugendlichen sind Phänomene, die Ausdruck der Bewältigung der Triebgefahren durch das Ich sind.

Auch wenn Freud die Abwehrmechanismen nicht alle in der Schilderung von Beispielfällen konkretisiert und diese nur benennt, so veranschaulicht sie doch oft ihre Analysen durch einige Fälle aus ihrer Praxis als Psychoanalytikern. Diese Schilderungen befassen sich fast ausschließlich mit Kindern und Jugendlichen. Beispiele aus der Belletristik werden mit einer Ausnahme (Cyrano de Bergerac) nicht geschildert.

Insgesamt ist das Buch recht verständlich und kann als eine Einführung in die Psychoanalyse gelesen werden. Der Leser wird mit den Abwehrmechanismen vertraut gemacht, mit ihrer Verankerung in den Ängsten des Ich und daraus folgenden Konflikten, die das Ich bewältigen muss.
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1.0 von 5 Sternen Das Buch ist einfach schlecht
Diese Buch erinnert an Texte aus Ratgeberzeitschriften und man kann es nicht mit dem Buch Religiöse Traumsymbolik von Helmut Hark vergleichen.

MfG
Nina:)
Vor 8 Monaten von Nina veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Didaktisch einfach schlecht aufgemacht...
Dieses Buch, das ist mir wohlbekannt, ist einer der ewigen Klassiker der Psychoanalyse. Allerdings fehlt ihm das Wichtigste, was die Lektüre von Papa-Freud so spannend macht:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2006 von Kankin Gawain

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