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Ich dich auch nicht: Roman [Gebundene Ausgabe]

Sacha Sperling
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

10. März 2011
Ein 17-Jähriger schreibt über Alkohol, Drogen und jede Menge Sex … »Ich dich auch nicht« war in Frankreich ein Riesenskandal. Gleichzeitig wurde es als literarische Entdeckung des Jahres gefeiert. Aber es ist vor allem ein richtig guter Roman – eines dieser Bücher übers Erwachsenwerden, die man nie mehr vergessen kann. Sacha Winter ist 14. Seine Mutter, eine Ex-68erin, verwöhnt ihn mehr, als dass sie ihn erzieht. Der Vater gibt sich bei seinen seltenen Auftritten erfolglos autoritär. Sacha gehört zu der coolen Clique in seiner Pariser Reiche-Leute-Schule, aber eigentlich langweilt ihn das alles. Da lernt er den charismatischen Augustin kennen. Mit ihm geht er Wodka klauen, raucht, snifft, beginnt Mädchen »flachzulegen«. Aber es ist Augustin, in den er sich verliebt … Sasha Sperling erzählt mit subtiler Beobachtungsgabe und in einem geradezu filmischen Stil die immer wieder neue Geschichte vom Erwachsenwerden. Der besondere Ton dieses Romans – desillusioniert, luzide, beißend – zeugt von ganz ungewöhnlichem literarischen Talent.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 2 (10. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492053858
  • ISBN-13: 978-3492053853
  • Originaltitel: Mes illusions donnent sur la cour
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 374.157 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sacha Sperling lebt in Paris. Mit vierzehn Jahren begann er, an diesem Debütroman zu schreiben, mit siebzehn warf er alles über den Haufen und fing ihn noch mal von vorn an. Seine Ernsthaftigkeit hat sich gelohnt - er wurde 2009 in Frankreich als die literarische Entdeckung des Jahres gefeiert. Derzeit arbeitet Sacha Sperling an seinem zweiten Roman.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:

Sacha ist vierzehn Jahre alt, ein mittelmäßiger Schüler. Er wird von seiner Mutter mehr verwöhnt als erzogen, ist Teil der coolsten Clique an der Schule.
Dann trifft er Augustin und alles in seinem Leben wird sich ändern. Sache beginnt Drogen zu nehmen, nicht mehr regelmäßig zur Schule zu gehen und Mädchen flachzulegen. Und er verliebt sich in Augustin.

Meine Meinung:

Gerade habe ich das Buch zugeklappt und bin immer noch ganz von dem Buch eingenommen. Sachas Geschichte liest sich größtenteils wie ein Film. Ein Film, der einem in schnellen und harten Szenenwechseln unbarmherzig Bilder aufdrängt. Ein Film, der sich nicht mit Nichtigkeiten aufhält, sondern alle Gefühle, alle noch so armseligen Bilder und Personen ungefragt vor die Nase setzt. Als Leser muss man selber sehen, wie man diese verarbeitet.

Sacha Sperling, der dieses Buch als Vierzehnjähriger begonnen und dann als Siebzehnjähriger überarbeitet hat, präsentiert dem Leser ungeschönt das Leben von seinem Ich-Erzähler Sacha. Die Sprache, die er dafür verwendet, ist hart, oftmals vulgär. Die Sätze sind kurz und werden einem stakkatoartig zugeworfen. Das Lesen ist dementsprechend auch nicht immer ganz einfach, manchmal sogar anstrengend. Und genau dadurch wird die Atmosphäre des Buches so gut vermittelt.

Es geht in dem Buch um die Pubertät, um das Erwachsenwerden, die Identitätsfindung. Urplötzlich und ohne Vorwarnung rutscht der erst vierzehnjährige Sacha in ein Milieu und in ein Leben ab, was man sich für niemanden wünscht. Was zunächst mit Joints beginnt, endet bald darauf in Koks und Wodka.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In den letzten Jahren musste das Etikett »Skandalroman« allzu oft für Mittelmäßigkeit herhalten. »Ich dich auch nicht« segelt ebenfalls unter dieser verkaufsfördernden Flagge, hat das aber gar nicht nötig, denn es ist ein richtig guter Roman - trotz des Entsetzens, das er produziert.
Von Anfang an bis zur letzten Seite fesselt die teilweise autobiografisch wirkende Geschichte des 14-jährigen Sacha, der dem Leser unverblümte Einblicke in seine Gedankenwelt gewährt. Melancholisch erzählt der selbst noch junge Autor von der Pubertät und der stillen Sehnsucht nach Geliebtwerden. Sacha durchlebt die Phase des Erwachsenwerdens mit vielen Höhen und Tiefen, die größtenteils aus Partyexzessen, Drogen und Sex bestehen. An Mädchen hat Sacha nur ein körperliches Interesse. Seine Liebe und Aufmerksamkeit gilt seinem besten Freund: Mit Augustin teilt er nicht nur homoerotische Erfahrungen, sondern auch dieselbe Weltanschauung sowie einen arroganten und kindlichen Lebenstrotz.
Die Sprache Sperlings ist eine beeindruckende Melange aus Poesie, einem guten Schuss Bissigkeit und einer Prise Naivität. Da wundert es nicht, dass sein Erstlingswerk in seiner Heimatstadt Paris zum Bestseller avanciert ist.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schonungslos ehrlich 24. März 2011
Von Rude Lady
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt viele Bücher über das Erwachsenwerden. Aber es gibt sicher nur wenige wie dieses, denn dieses macht vor allem eins aus: Schonungslosigkeit!
In anderen Geschichten sind die Protagonisten auch mal verzweifelt , überfordert und hoffnungslos, aber meist ist die Erzählung beschönigt und wird unter dem Deckmantel einer trotz allem schönen Geschichte verkauft. Hier nicht.
Mag sein, dass es der Fall ist, dass der Autor erst 17 war, als der Roman veröffentlicht wurde und gnadenlos ehrlich. Auf jeden Fall ist dies ein Buch, was man so schnell nicht mehr vergisst!
Es geht um Sacha, einen 14jährigen Jungen, der zur Oberschicht von Paris gehört. Seine Eltern haben sich früh getrennt und nun lebt er bei seiner Mutter, die ihm alles ermöglicht, was er will.
Er lernt Augustin kennen, einen Jungen, dem er bald näher kommt, mit dem er durch dick und dünn geht und der ihm bald wichtiger ist als er sich selbst. Das Problem ist nur: Er ist Augustin nicht so wichtig. Denn dieser verbringt vor allem so viel Zeit mit ihm, weil er Spaß mit ihm hat, denn Augustin geht es nur um eins: seinen eigenen Vorteil.
Er führt Sacha in die Welt der Drogen, der Partys und des Alkohols ein und Sacha verliert immer mehr den Bezug zum Leben und zu sich selbst.

Was ich besonders erschreckend fand, war das Alter des Protagonisten. Denn beim Lesen hatte ich immer einen vielleicht 17- oder 18-jährigen jungen Mann vor Augen, bis mir wieder einfiel, dass Sacha erst 14 ist.
Zu Beginn des Buchs hat er noch viele Freunde, ist gut in der Schule und hat ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter.
Dies ändert sich jedoch, als er Augustin kennenlernt.
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3.0 von 5 Sternen Die Jugend von heute? 4. Juli 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Zugegeben, das Buch ist gut geschrieben, vor allem , wenn es wirklich von einem 17-Jährigen stammt. Wenn man es einmal in die Hand genommen hat, legt man es so schnell nicht mehr zur Seite, weil einem so viel Kälte und Leere am Ende irgendwie schon beeindruckt. Und doch bleibt ein schaler Nachgeschmack. Es fällt schwer, für den egoistischen, ohne jede Verantwortung für sich oder für andere lebenden Protagonisten Sympathie zu empfinden. Vielleicht soll man das auch garnicht, aber so lässt einen das Buch weitgehend ohne Empathie. Die ganze Zeit gingen mir die Worte "was für ein verwöhnter Fatzke" durch den Kopf. Nervig die totale Hilflosigkeit der Eltern, eher unglaubwürdig die Drogen - und übertrieben spektakulär auf dem Cover angekündigten Sexualerlebnisse des Autors. Wenn ich 14-jährige Jungen um mich herum sehe, ist schwer vorstellbar, dass sie viel mit dem jungen Buchautor gemeinsam haben - zum Glück.Ebensowenig vorstellbar erscheint mir, dass jemand, der so abgebrüht und gleichgültig ist, plötzlich zum großen Schreiber wird. Da ziehe ich ganz offen gesagt doch den praktisch zeitgleich erschienenen Roman "Tschick" von Wolfgang Herrndorf vor. Die beiden Kids dort haben im gleichen Alter wie Sperling nicht nur unendlich mehr Humor, sondern auch ein reiches Innenleben,haben Herz, gerade wenn sie auf ihre Art gegen die Gesellschaft rebellieren.Immerhin - Sperling hat mich zum Nachdenken und zum Schreiben dieser Kritik angeregt.So ganz schlecht kann er nicht sein.
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2.0 von 5 Sternen Schnell gelesene Monotonie
Den Aufschrei und die Lobpreisungen des Klappentextes kann ich leider nicht nachvollziehen. Der Leser wird in eine Welt geführt, die ich so skandalös, wie es einige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2011 von blackcowboy
2.0 von 5 Sternen Coming of age war schonmal besser
Erste Drogen- und Sexexperimente eines 14jährigen, die Erfahrung erster Liebe. Im Internet heißt es, es ist ein "Skandalroman". ok ok... coming-of-age story. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2011 von me_inparis
5.0 von 5 Sternen Ein Riesenskandal in Frankreich?
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten obwohl es sich schnell liest. "Ich dich auch nicht" kann ich weiterempfehlen aber ich verstehe nicht, warum das Buch in Frankreich ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2011 von Marcel F.
5.0 von 5 Sternen Kein Buch zum Wohlfühlen, aber ein sehr gutes Buch
Sascha Sperlings "Ich Dich auch nicht" muss sich rein thematisch mit "Axolotl Roadkill" messen lassen, geht es doch ebenso um einen reichen, verzogenen Jugendlichen, der, von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2011 von B. Richter
4.0 von 5 Sternen Eine allesüberschattende Leere...
Dieser Roman ist anders. Würde ich ihn in einem Wort beschreiben müssen, fiele mir spontan "kaputt" ein. Man ist gefesselt und weiß nicht genau warum. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2011 von Heike Sassen
2.0 von 5 Sternen Du mich auch nicht!
Durch eine Empfehlung des Kulturspiegels legte ich mir dieses Buch zu - und ja: Es hat was. So einfach ist es aber dann doch nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2011 von Brabaks
1.0 von 5 Sternen Willkommen in der Hölle
Das erste Werk von Sacha Sperling redet nicht lange um den heißen Brei herum und macht schon auf den ersten Seiten deutlich, wohin die Reise führt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2011 von luntix73
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