Ja hupps, dann schlage Ich nun zu. Bodo(schwärm)!!! Alle die ihn schon gesehen haben...brauch wohl nicht viel sagen. Unser Retter der deutschen Denker- und Dichterkultur. Mit viel Wortwitz, hintergründigem Humor und manchmal melancholischem Unterton beleuchtet er reimend und tastenvirtuos unser aller (Liebes-) Leben. "Ein Denkmal denkt"...sich, Mensch Motte, mußtest du die Love-Parade erfinden, und gibt uns einen emotionalen Einblick, was es heisst, GROßES zu repräsentieren, und doch nur links liegen gelassen zu werden. Naja, da sind ja noch die Tauben.
"Heideröslein" dichtet uns was über den Respekt, nicht nur vor dornigem Gestrüpp, vor den Latz, und spätere Bits und Bytes der CD erläutern den einzigen Weg zur Goldenen Hochzeit..."Ja Schatz" !!! Endlich erfahren wir auch einmal etwas über "Kain und Abel"'s antike Freizeitaktivitäten, und natürlich, wie es zu der Trägödie kam. Im weiteren durfte natürlich eine Liebeserklärung an die Wiege aller Dinge (naja, zumindest des Gsällses und des Meisters himself) nicht fehlen... mit jedem Lied von Bodo (er würde übrigens bei uns in Stuggi nicht in die Ü-30 Party reinkommen! Soviel zum Alter!) wird einem immer klarer, hier ist ein wahrer, Wort- und Tastenvirtuose... Strom kommt aus eurer eigenen Dose. Deswegen verzichtet Herr Wartke im ultimativen Splattersong dann auch auf die obligatorische Kettensäge, und greift lieber zur Axt. Wenn da nur das offene Fenster nicht wäre! Und zum jetzt schon Kultsong "Liebeslied" gibt es nur zu sagen... nicht verpassen. Oder wollen sie nicht gerne wissen, warum die Finnen nicht lange fackeln.
Fazit: Bodo singt, reimt und philosophiert, als wenn die Schillers, Goethes, Mozarts und Beethovens dieser Welt sich ein Stelldichein... im Körperlein.. dieses noch jungen Künstlers geben. Tiefe Verbeugung vom Mann mit dem T-shirt.