"Ich denke, aber bin ich?"
von Michael Hauskeller, Verlag C. H. Beck
"Dieses Buch ist eine Sammlung philosophischer Merkwürdigkeiten. Davon ist die Geschichte der Philosophie so reich,
dass man leicht den Eindruck haben kann, diese sei nichts weiter als eine Unterart der phantastischen Literatur.
Die Philosophie ist merkwürdig, weil die Welt, in der wir leben, in vielen ihrer Aspekte merkwürdig ist. Merkwürdig sind
darum viele philosophische Theorien nicht nur in dem Sinne, dass dem gesunden Menschenverstand oder unseren Denk-
gewohnheiten widersprechen, sondern auch in dem Sinne, dass sie des Merkens würdig sind, weil sie unseren Blick schärfen
für die Schwierigkeiten und Ungereimtheiten, die in den Dingen selbst verborgen liegen."
Eine quasi intellektuelle Parforcejagd, die keinen Stein auf dem anderen lässt. Selbst Descartes mit seinem "ich denke, also bin ich"
muss Federn lassen. Dabei sehr spannend und gut lesbar.